Coronavirus

Sternsinger sollen im Januar zuhause bleiben – Segen nur virtuell

In Angesicht der aktuellen Pandemielage sollen die Sternsinger im Januar zuhause bleiben. Statt der üblichen Türbesuche sind aber virtuelle Aktionen und andere Alternativen geplant.
Die Sternsinger sollen im Januar nicht von Tür zu Tür gehen. Das empfielt das Kindermissionswerk der katholischen Kirche. © picture alliance/dpa/Kindermissionswerk

Die Sternsinger kommen in diesem Jahr wegen der Coronavirus-Pandemie doch nicht an die Haustüren. „Wir empfehlen den Sternsingergruppen, in der jetzigen Situation auf einen Besuch der Menschen an den Haustüren zu verzichten“, sagte Pfarrer Dirk Bingener, der Präsident des Kindermissionswerks „Die Sternsinger“, am Mittwoch in Aachen. Stattdessen solle es ein kontaktloses Sternsingen mit alternativen Aktionen geben. Diese könnten Segensbriefe oder digitale Besuche sein.

Kontaktloses Sternsingen und virtuelle Besuche

Bundesweit beteiligen sich Jungen und Mädchen in rund 10 000 Pfarreien an dem katholischen Brauch. Die 63. Aktion Dreikönigssingen soll Ende Dezember im Aachener Dom eröffnet werden. Sie soll bis zum 2. Februar 2021 verlängert werden.

Traditionell gehen Sternsinger von Tür zu Tür, um Segenswünsche zu bringen. Sie hinterlassen den Segensspruch C+M+B an den Haustüren. Das steht für den lateinischen Satz „Christus mansionem benedicat“ (Christus segne dieses Haus). Zugleich sammeln sie Geld für einen guten Zweck. Zu Jahresbeginn 2020 hatten die als Könige verkleideten Kinder 52,4 Millionen Euro gesammelt.

dpa

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