Kriminalität Corona

Telefonbetrüger bieten „erstes Corona-Impfstoffpaket“ an

Nach der Ankündigung der am 27. Dezember startenden Impfungen haben erste Betrüger die Situation ausgenutzt und bieten „Corona-Impfstoffpakete“ an. Es habe bereits mehrere Vorfälle gegeben.
Die Corona-Einschränkungen haben die Häufigkeit von Telefon-Betrugsversuchen steigen lassen. © picture alliance/dpa

Telefonbetrüger haben in Bonn versucht, mit der Aussicht auf einen Corona-Impfstoff Kasse zu machen. Der Fall habe sich am Montagnachmittag ereignet, berichtete die Polizei am Dienstag. Die Betrüger hätten eine Seniorin angerufen und sich als Mitarbeiter einer bekannten Impfstofffirma ausgegeben.

Corona-Impfstoffpaket

Dann boten sie der Frau ein „erstes Corona-Impfstoffpaket“ zum Preis von 6000 Euro an. Die 64-Jährige erkannte die Masche allerdings und alarmierte die Polizei. Als ein vermeintlicher Geldabholer an der Wohnung der Seniorin klingelte, empfingen ihn Beamte. Das angebliche Impfserum hatten die Betrüger als spätere Post-Zusendung angekündigt.

Nach Angaben der Bonner Ermittler hatte es zuletzt mehrere ähnliche Betrugsversuche gegeben. Die Polizei stellte daher ausdrücklich klar, dass es keinen Verkauf von Corona-Impfstoff am Telefon gebe.

dpa

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