Safariland Stukenbrock

Tierpfleger rückt zur Pediküre bei Elefantenkuh Benji mit der Flex an

Tierpfleger ist ein abenteuerlicher Beruf: Marcel Krämer rückt zur Pflege seiner Schützlinge auch mit schwerem Gerät an, etwa zur Pflege der Hufe von Elefantenkuh Benji im Safaripark.
Pediküre bei Elefantenkuh Benji im Safariland Stukenbrock: Abschleifen der Hufe mit einer Flex. © picture alliance/dpa

Zur Pediküre bei Elefantenkuh Benji im Safariland Stukenbrock rückt der Tierpfleger mit vergleichsweise schwerem Gerät an. Marcel Krämer behilft sich beim Abschleifen der Hufe einer Flex, die auf höchster Stufe surrt. Einmal pro Woche hilft Krämer bei der Pflege von Haut und Fuß nach. Das dient auch der Vorsorge, damit die Elefanten keine Nagelentzündung oder Hufgeschwüre bekommen.

„Zu Anfang finden die Elefanten die Pflege mit der Akkuflex zwar komisch”

Langfristig könnte es die Gelenke kaputt machen, wenn die Tiere ihr Gewicht von mehreren Tonnen wegen Schmerzen auf weniger Beine verteilen, sagt Steven Seet, Sprecher des Leibniz-Instituts für Zoo- und Wildtierforschung in Berlin. An solchen Fußerkrankungen könnten Elefanten in der Wildnis sterben.

„Zu Anfang finden die Elefanten die Pflege mit der Akkuflex zwar komisch. Sie kennen das Geräusch ja nicht“, sagt Krämer. Mittlerweile hätten sich die Tiere aber daran gewöhnt. „Als Pfleger musst du der beste Freund der Tiere werden“, sagt Krämer, „dafür braucht es Jahre.“ Ohne Vertrauen funktioniere Tierpflege nicht. Vor allem, wenn große Werkzeuge im Einsatz sind.

dpa

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