Rassismusverdacht

18-Jähriger in Düsseldorfer U-Bahn niedergestochen: Verdächtiger gefasst

Ein 18-Jähriger ist in der Düsseldorfer U-Bahn rassistisch beleidigt und dann niedergestochen worden. Jetzt hat die Polizei einen Verdächtigen festgenommen.
Düsseldorf: Eine U-Bahn befährt die Wehrhahnlinie in Düsseldorf-Bilk.
Die Jugendlichen flohen in Düsseldorf-Bilk aus der U-Bahn. © picture alliance/dpa

Zehn Tage nach der Messerattacke in einer Düsseldorfer U-Bahn hat die Mordkommission einen Verdächtigen ermittelt. Es handele sich um einen 45-jährigen Düsseldorfer, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft am Dienstag mit.

Seine Wohnung sei durchsucht worden. Dabei habe man Beweismittel entdeckt. Gegen den Mann wird wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung ermittelt.

Nach ihm war öffentlich mit Bildern aus der U-Bahn gefahndet worden. Dennoch waren keine Hinweise auf ihn eingegangen. Der Mordkommission sei es auf anderem Wege gelungen, ihn zu ermitteln, hieß es.

Rassistisch beleidigt – dann Messer gezückt

Er soll in einer U-Bahn der Linie 73 in Düsseldorf einen schwarzen Jugendlichen rassistisch beleidigt und dann mit einem Messer dessen 18-jährigen weißen Freund schwer verletzt haben. Die Jugendlichen flohen am Bahnhof Düsseldorf-Bilk aus der U-Bahn, der Mann war weitergefahren.

dpa

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