Verkehr

Unfreiwillige Wanderung durchs Gleisbett: Eurobahn strandet vor Schwerter Bahnhof

Nur knapp vor dem Schwerter Bahnhof ist am Montag ein Zug liegen geblieben. Fahrgäste mussten erst die Polizei informieren bis Hilfe kam – und anschließend noch bis Schwerte laufen.
Die Bundespolizei hat am Freitag (11. Dezember) einen Dortmunder in der S4 festgenommen. Er fiel den Beamten auf, weil er ohne Maske in dem Zug schlief. Das war aber nicht der Grund für die Festnahme. © picture alliance/dpa (Symbolbild)

Unfreiwilliges Fahrtende für eine Eurobahn: Am Montagnachmittag (7.12.) „strandete“ ein Zug 200 Meter vor der Einfahrt in den Schwerter Bahnhof. Die Bahn, die sich auf dem Weg von Hamm nach Venlo befand, war zu diesem Zeitpunkt mit etwa 70 Reisenden besetzt. Aufgrund eines technischen Defektes musste der Triebfahrzeugführer den Zug aus Sicherheitsgründen stoppen.

Techniker der Eurobahn versuchten daraufhin, den Zug wieder zum Laufen zu bekommen. Da dies aber längere seine Zeit in Anspruch nahm, wählten Reisende aus dem Zug den Polizeinotruf und informierten die Bundespolizei.

70 Fahrgäste mussten durch das Gleisbett nach Schwerte laufen

Nach Absprache mit den Verantwortlichen vor Ort wurden, zusammen mit der Feuerwehr Schwerte und Bahnmitarbeitern, die sich im Zug befindlichen Reisenden durch die Gleisanlagen zum Bahnhof Schwerte geführt.

Weder beim plötzlichen Halt des Zuges noch bei dem unfreiwilligen Marsch durch das Gleisbett kamen nach aktuellen Informationen Personen zu Schaden. Durch den Vorfall wurde aber der Betriebsablauf der Bahn beeinträchtigt. Die technische Ursache des Ausfalls steht noch nicht fest.

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