Durch Post-Warnstreik bleiben Millionen Pakete liegen So lange müssen Kunden auf ihre Post warten

Eine Mitarbeiterin der DHL wirft ein Paket auf ein Fließband.
Während der Warnstreiks bei der Post sind viele Pakete und Briefe nicht zugestellt worden. © picture alliance/dpa
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Drei Tage haben Mitarbeitende der Post gestreikt – dadurch sind drei Millionen Briefe liegen geblieben und eine Million Pakete wurden nicht an ihre Adressaten zugestellt. Jetzt arbeite man daran, die Post abzuarbeiten und auszuliefern.

Man werde diese Sendungen bis spätestens Dienstagabend zustellen, sagte ein Post-Sprecher am Montagmorgen (23.1.) in Bonn. „Da solche Arbeitskampfmaßnahmen auch schon in früheren Jahren hin und wieder stattgefunden haben, gibt es eingespielte Prozesse, um dadurch aufgelaufene Rückstände so schnell wie möglich abzubauen.“

Verdi hatte Brief- und Paketzentren von Donnerstag bis Samstag bestreikt. Die Gewerkschaft fordert in Tarifverhandlungen 15 Prozent mehr Geld für 160.000 Beschäftigte im Inland. Der Post ist das viel zu viel.

dpa/iri