Unwetter in NRW

Heftige Gewitter über NRW: Unwetter gehen auch am Dienstag weiter

Heftige Gewitter mit starken Regenschauern und Sturmböen sind am Montag über NRW hinweg gezogen. Auch am Dienstag önnte es noch einmal ungemütlich werden.
Ein in Essen von einem Blitz getroffener Mann wird in einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus transportier.
Ein 57-Jähriger wurde in Essen von einem Blitz getroffen und mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus transportiert. © Justin Brosch

Eine Gewitterfront mit Starkregen und Sturmböen hat der Feuerwehr in Bochum am Montag viel Arbeit beschert. Dabei mussten verschiedene Stadtteilfeuerwehren zu sieben Einsätzen ausrücken, um vollgelaufene Keller auszupumpen und herausgespülte Kanaldeckel zu sichern, wie die Bochumer Feuerwehr mitteilte.

Demnach sollen Böen mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 60 Stundenkilometern über das Bochumer Stadtgebiet gefegt sein. Einsatzkräfte musste mehrere Bäume von Straßen beseitigen. Ein Auto sei durch einen umgestürzten Baum schwer beschädigt worden.

Mann in Essen vom Blitz getroffen

In Essen-Kettwig ist am Montagnachmittag vermutlich ein Mann von einem Blitz getroffen worden. Wie ein Reporter vor Ort berichtet, wurde der Mann offenbar am Kopf getroffen und musste reanimiert werden. Er soll schwere Verbrennungen erlitten haben. Offenbar hatte der Mann mit einem Regenschirm unter einem Baum Schutz vor den Regenmassen gesucht, als der Blitz einschlug. Der Mann wurde mit einem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus gebracht.

In Fröndenberg quoll der Löhnbach erneut über und sorgte rund um das Haus Löhnbachtal für Überschwemmungen. Wie die Stadtwerke Fröndenberg Wickede mitteilten, kam man im Löhnbad mit einem Schrecken davon. „Der Badebetrieb konnte ganz normal fortgeführt werden. Nichts ist kaputt gegangen“, sagte Stadtwerke-Pressesprecher Ewald Prünte.

Mendener Altstadt unter Wasser

Schwer erwischte es auch Fröndenbergs Nachbarstadt Menden. Das gesamte Zentrum stand unter Wasser. Nach dem Platzregen am späten Nachmittag riefen Bürgerinnen und Bürger im Sekundentakt bei der Polizei an. „Das Wasser hat die Gullydeckel hochgedrückt, die dann teilweise mitten auf der Straße lagen“, so die Polizeiwache Menden.

Laut Deutschem Wetterdienst (DWD) soll sich die Lage erst am späten Dientagnachmittag beruhigen.

akg/dpa

Der neue Lokalsport-Newsletter für das Münsterland

Immer dienstags und freitags um 18:30 Uhr das Wichtigste aus dem Lokalsport direkt in Ihr E-Mail-Postfach.

Informationen zur Datenverarbeitung im Rahmen des Newsletters finden Sie hier.