Auf der A2 harrten die Autofahrer stundenlang aus: Stellenweise mussten sie sogar auf der Autobahn übernachten, weil es nicht voran ging. © picture alliance/dpa/TV7News
Unwetterwarnung

Winter-Chaos in NRW: Autofahrer seit 16 Stunden in der Kälte – Liveblog

Auf der A2 sitzen Autofahrer seit 16 Stunden fest, haben bei eisiger Kälte auf der Autobahn übernachtet. Die A1 ist nach stundenlanger Vollsperrung wieder frei. Die Lage in NRW im Überblick.

Ein heftiger Wintereinbruch mit massivem Schneefall und Glatteis sorgt in NRW für Probleme. Wir berichten hier aktuell im Liveblog

  • Auf der A2 staute sich der Verkehr massiv: Bei Bielefeld harrten die Autofahrer nachts über zwölf Stunden in der Kälte aus. 70 Kilometer Stau bildeten sich insgesamt rund um Bielefeld. Auch auf der A2 bei Dortmund kommt es immer wieder zu Stau. Alle Infos zur aktuellen Lage im Dortmunder Raum gibt es im Liveblog der Dortmunder Lokalredaktion.
  • Nach Vorhersagen des Deutsche Wetterdienstes werden für heute Höchsttemperaturen zwischen minus 8 und minus 3 Grad erwartet. Bei klarem Himmel können es stellenweise in Bodennähe sogar bis minus 17 Grad sein. Der große Schneefall ist aber vorbei und es wird vielerorts sonnig.
  • Die Deutsche Bahn hat den Nahverkehr in Westfalen komplett eingestellt, auch Verbindungen im Fernverkehr unter anderem zwischen Hamburg und NRW. Probleme gibt es auch auf den Strecken im Ruhrgebiet, vor allem von Düsseldorf über Duisburg nach Essen sowie von Wuppertal über Hagen nach Dortmund.
  • Auch der Busverkehr ist in vielen Städten eingestellt.
  • Die Impfzentren in Nordrhein-Westfalen haben trotz der extremen Witterungslage wie geplant geöffnet, wer seinen Termin nicht wahrnehmen kann, kann einfach am nächsten Tag kommen, am besten zur gleichen Zeit.


Dienstag, 9. Februar, 11 Uhr:
Die A1 bei Münster wieder frei
Die Autobahn 1 ist nach einer Vollsperrung bei Münster inzwischen wieder frei. In Fahrtrichtung Bremen ging zweieinhalb Stunden lang zwischen Münster-Nord und Greven nichts mehr. Grund war ein Lastwagen-Unfall.

Dienstag, 9. Februar, 9.58 Uhr
A1 nach Lkw-Unfall gesperrt

Nach einem Lastwagenunfall auf spiegelglatter Fahrbahn ist die Autobahn 1 bei Münster gesperrt worden. Der Lastwagen sei gegen die Mittelschutzplanke gerutscht und quer auf der Fahrbahn zu Stehen gekommen, teilte die Polizei am Dienstag mit. In Fahrtrichtung Bremen ging zwischen Münster-Nord und Greven zunächst nichts mehr. Autofahrer sollten den vollständig gesperrten Bereich weiträumig umfahren.

Dienstag, 9. Februar, 8.30 Uhr
Autofahrer stecken noch immer auf der A2 in Ostwestfalen fest
Wegen der heftigen Schneefälle sitzen auf der Autobahn 2 bei Bielefeld immer noch zahlreiche Menschen in ihren Fahrzeugen fest. Bei eisiger Kälte harren Fahrer und Mitfahrende zum Teil seit Montagnachmittag in ihren Fahrzeugen aus – und damit bereits seit mehr als 16 Stunden. Am Dienstagmorgen staute sich der Verkehr auf der A2 zwischen Bad Oeynhausen und Bad Eilsen auf einer Länge von etwa 20 Kilometern.

In der Gegenrichtung zwischen Herford und Rheda-Wiedenbrück waren es etwa 30 Kilometer Stau. Die Autobahn wurde in beiden Fahrtrichtungen gesperrt. Der Stau wird die Einsatzkräfte den Angaben nach noch den gesamten Tag über beschäftigen. Die Räumfahrzeuge kommen nicht durch, sagte der Sprecher. Zudem müssten festgefahrene Autos und Lastwagen einzeln rausgezogen werden.



Dienstag, 9. Februar, 7.06 Uhr
Eisige Temperaturen sind kein Problem für die Natur
Der strenge Frost mit zweistelligen Minusgraden in den nächsten Tagen stellt für die Natur kein Problem dar. „Pflanzen und Tiere sind auch auf harte Winter eingestellt“, sagte Nabu-Sprecherin Birgit Königs, „da brechen keine Bestände zusammen, auch wenn einzelne Tiere diesen Winter nicht überleben.“ Aus Sicht der Natur sei das sogar ein sinnvoller Prozess, um den Arterhalt mit gesunden Tieren in der nächsten Generation zu garantieren.

Ein Fahrer schläft in seinem Wagen auf der Autobahn A2 bei Bielefeld. Auf der A2 bei Bielefeld verbrachten Fahrer und Mitfahrende die ganze Nacht auf der Straße und müssen bei klirrender Kälte zum Teil seit als 16 Stunden lang in ihren Autos ausharren. © picture alliance/dpa/TV7News © picture alliance/dpa/TV7News
Eine Blaumeise holt sich im Tiergarten an einem Vogelhäuschen Futter. +++ dpa-Bildfunk +++ © picture alliance/dpa © picture alliance/dpa

Tiere wie Rehe oder Wildschweine bräuchten bei Schnee und Eis natürlich länger für die Futtersuche, sagte Königs. Probleme werde der Eisvogel bekommen, der für seine Nahrungssuche offene Bäche und Flüsse brauche und wegen seines geringen Gewichts wenig zusetzen könne. Generell habe die Natur aber viele wirksame Strategien gegen strenge Kälte entwickelt. Harte Winter trügen auch dazu bei, Schädlinge wie den Borkenkäfer zu dezimieren, sagte Friedrich Louen vom Landesbetrieb Wald und Holz.

Dienstag, 9. Februar, 5.55 Uhr
Weiterhin Zugausfälle in NRW
Wegen des Wintereinbruchs müssen Pendler und Bahnreisende sich weiterhin auf Zugausfälle und Verspätungen einstellen. Einschränkungen gebe es vor allem im nördlichen Nordrhein-Westfalen, erklärte die Deutsche Bahn in Düsseldorf. Auf mehreren Regionalexpress-Linien werde es wegen der extremen Wetterverhältnisse bis mindestens Dienstagmittag keine Zugfahrten geben. Betroffen waren vor allem Strecken im Münsterland.

Auch auf einigen S-Bahnstrecken sei der Betrieb stark eingeschränkt, erklärte die Bahn.

Zwei Passagiere steigen am Morgen am verschneiten Bahnsteig am Bahnhof Signal-Iduna-Park in eine Regionalbahn ein. Lautsprecheransagen wiesen aber auch auf wetterbedingte Zugausfälle hin. © picture alliance/dpa © picture alliance/dpa

Dienstag, 9. Februar, 5.50 Uhr

Wetterdienst rät: „Warm einpacken“

Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes geht es am Dienstag mit strengem Frost weiter. Sogar im sonst milden Rheinland wurden in der Nacht Temperaturen von minus acht Grad erwartet. Tagsüber werden Höchsttemperaturen zwischen minus acht und minus drei Grad vorhergesagt. „Man sollte sich wirklich warm einpacken“, mahnte eine Meteorologin des Wetterdienstes Essen angesichts der Kälte in den nächsten Tagen. Der Wind könne dafür sorgen, dass es sehr unangenehm werde.

Dienstag, 8. Februar, 5.20 Uhr

37 Kilometer Stau bei Bielefeld: Fahrer übernachten auf der Autobahn
Auch bei Bielefeld staute es sich auf der A2 massiv. Fahrer und Mitfahrende verbrachten bei eisiger Kälte zum Teil die ganze Nacht und damit mehr als zwölf Stunden in ihren fest sitzenden Fahrzeugen. Bereits am Montagmittag waren Lastwagen auf der Autobahn wegen des Schnees stecken geblieben. Der Rückstau zog sich zwischenzeitlich über 37 Kilometer. Die Autobahn wurde in beiden Fahrtrichtungen gesperrt – insgesamt bildeten sich rund um Bielefeld zeitweise mehr als 70 Kilometer Stau. Trotz einer Umleitung über die A33 entspannte sich die Lage in der Nacht zu Dienstag kaum, wie eine Polizeisprecherin sagte. Alle Rastplätze seien ausgelastet.

Ein Leuchtschild mit der Aufschrift „Ganztägig Frost mit Glätte rechnen! Vorsichtig fahren“ weist auf die frostigen Temperaturen und Verkehrsbehinderungen hin. +++ dpa-Bildfunk +++ © picture alliance/dpa © picture alliance/dpa

Dienstag, 9. Februar, 5.15 Uhr

Entspannung auf der A2 bei Dortmund

In der Nacht hat sich die Lage auf der A2 bei Dortmund etwas entspannt. Im Laufe des Montags zog sich der Rückstau nach Angaben des Lagezentrums zehn Kilometer lang, löste sich in der Nacht jedoch auf. Die Polizei registrierte 340 Verstöße gegen ein Lkw-Fahrverbot – eigentlich durften Fahrzeuge bis 7,5 Tonnen bis 22 Uhr nicht auf der Autobahn unterwegs sein. Die Polizei warnte beim Kurznachrichtendienst Twitter davor, die A2 in Richtung Oberhausen zu befahren. Die Fahrbahnen seien „spiegelglatt“. Das Technische Hilfswerk und die Feuerwehr kümmerten sich um die Fahrer und verteilten heiße Getränke.

Montag, 8. Februar, 22.51 Uhr

Chaos auf A2 bei Dortmund – Fahrer harren stundenlang im Stau aus

Bei Minusgraden und Schnee ist der Verkehr auf der Autobahn 2 bei Dortmund für mehrere Stunden komplett zum Erliegen gekommen. Auf der Fahrbahn in Richtung Oberhausen hatten sich am Montagnachmittag Dutzende Lastwagen festgefahren, die vom Technischen Hilfswerk befreit werden mussten, wie die Polizei mitteilte. Zwischen der Abfahrt Kamen/Bergkamen und dem Autobahnkreuz Dortmund staue sich der gesamte Verkehr, niemand komme mehr durch. „Wir versuchen gerade, das Knäuel zu entwirren“, sagte ein Polizeisprecher am Abend. Unfälle habe es nicht gegeben.

Montag, 8. Februar, 21.24 Uhr

Tiefstwerte bis minus 17 Grad möglich – großer Schneefall fast vorbei

Nach der Vorhersage des Deutschen Wetterdienstes von Montag werden die Temperaturen bis zum Wochenende auch tagsüber nicht über Null Grad steigen. Selbst das Rheinland wird demnach im Dauerfrost bleiben. So werden für den Dienstag Höchsttemperaturen zwischen minus 8 und minus 3 Grad erwartet. In Nächten gehen die Werte tief in den Keller. So werden für den Nordosten von NRW Tiefstwerte bis minus 15 Grad prognostiziert. Bei klarem Himmel können es stellenweise in Bodennähe sogar bis minus 17 Grad sein. Der große Schneefall ist dann aber vorbei und es wird vielerorts sonnig.

Montag, 8. Februar, 19.44 Uhr

Notbetrieb an Uniklinik: Über Stunden zu Fuß zum Dienst

Um zum Dienst kommen zu können, haben Mitarbeiter der Uniklinik in Münster (UKM) während des Schneesturms lange Fußmärsche in Kauf genommen. „Wir haben unter anderem eine Mitarbeiterin, die aus Havixbeck drei Stunden zum Dienst gelaufen ist“, sagte Pflegedirektor Thomas van den Hooven am Montag. Eine 24-Jährige habe einen zweieinhalb Stunden langen Fußmarsch in Kauf genommen, sie legte neun Kilometer zurück. Die Bereitschaft, den Betrieb aufrecht zu erhalten, betreffe aber nicht nur das Pflegepersonal.

Montag, 8. Februar, 18.36 Uhr

Schnee und Kälte: Münsters Schulen bleiben am Dienstag zu

Wegen des Winterwetters bleiben in Münster am Dienstag alle Schulen zu. Betroffen sei auch die Notbetreuung, teilte die Stadt am Montag mit. Die Entscheidung sei in Abstimmung mit den Schulen getroffen worden, erklärte die Kommune. Am Vormittag hatte es noch geheißen, nur die Notbetreuung an Grundschulen solle am Dienstag schließen.

Montag, 8. Februar, 17.52 Uhr

Fahrverbot für Lastwagen auf Westfalen-Autobahnen bis 22 Uhr

Das seit Sonntag geltende Fahrverbot für Lastwagen auf den Autobahnen von Westfalen wird bis heute Abend, 22 Uhr, verlängert. Nach Abklingen des Berufsverkehrs werde das Fahrverbot aber aufgehoben, teilte die Niederlassung Westfalen der Autobahn GmbH des Bundes mit. Wegen des Wintereinbruchs mit heftigen Schneefällen hatten sich am Sonntag zahlreiche Lastwagen auf den Fahrbahnen quergestellt. „Häufig kamen die Streu- und Räumdienste nicht mehr durch“, erklärte die Autobahn GmbH.

Montag, 8. Februar, 17.04 Uhr

Vereiste Gleise: Dortmunder schieben Straßenbahn an

Bei klirrender Kälte haben Passanten eine steckengebliebene Straßenbahn in Dortmund auf vereisten Gleisen wieder in Bewegung gesetzt. Bei der Sonderfahrt sollte ein Fahrschullehrer die Befahrbarkeit der Strecke testen, schilderte eine Sprecherin der Dortmunder Stadtwerke DSW21. Fahrgäste waren nicht im Wagen, dafür einige Mitarbeiter der Stadtbahn. An einer Steigung in Innenstadtnähe sei am Montagvormittag dann kältebedingt Schluss gewesen. Hilfsbereite Passanten sprangen den Mitarbeitern zur Seite und schoben die Stadtbahn an.

Montag, 8. Februar, 16.31 Uhr

Zugverkehr der RB-Linie 50 bis Dienstagmorgen komplett eingestellt

Reisende müssen sich auf längere Einschränkungen auf der Eurobahn der RB-Linie 50 zwischen Dortmund und Münster einstellen. Nun wurde bekannt, dass der Zugverkehr bis Dienstagmorgen, 3 Uhr, komplett eingestellt wird.

Montag, 8. Februar, 16.31 Uhr

„Großes Chaos“ am Wochenende dank vieler Freiwilliger ausgeblieben

Polizei, Feuerwehr und Hilfsorganisationen sind am Wochenende in NRW zu fast 2300 Einsätzen ausgerückt. Laut Innenministerium war alleine die Polizei 1568 Mal gefragt. Das „große Chaos“ sei ausgeblieben, weil Tausende freiwillige und hauptamtliche Einsatz- und Rettungskräfte angepackt hätten, sagte Innenminister Herbert Reul (CDU).

Bei rund 730 Unfällen wurden laut Ministerium am Wochenende drei Menschen schwer und 63 leicht verletzt. Ein Mann starb, nachdem er mit seinem Wagen in Duisburg in einen Bach gestürzt war.

Die Feuerwehren und Hilfsorganisationen rückten nach Zahlen des Ministeriums zu 717 Einsätzen aus: „3733 Kräfte waren hierbei im Einsatz. Sie halfen bei Verkehrsunfällen, liegen gebliebenen Fahrzeugen, Sturmschäden oder umgekippten Bäumen.“

Montag, 8. Februar, 14.27 Uhr
Stall stürzt in Legden unter Schneelast zusammen – Stute eingeschläfert

In einer Bauernschaft in Legden im Münsterland ist ein Stalldach unter der Schneelast zusammengebrochen. In dem Stall stand eine trächtige Stute, die so schwer verletzt wurde, dass sie eingeschläfert werden musste. Durch den Schnee brachen massive Holzbalken zusammen.


Montag, 8. Februar, 13.20 Uhr
Flughafen Dortmund hat den Betrieb eingestellt
Weil Start- und Landebahnen vereist sind, hat der Flughafen Dortmund seinen Betrieb eingestellt. Vorerst gilt dies bis 17 Uhr. Die für heute geplanten Flüge sollen gegebenenfalls auf andere Flughäfen umgeleitet werden. Auf dem Weg zum Dortmunder Flughafen sind zahlreiche Lkw liegen geblieben.

Das Dach des Außenstalls brach unter der Schneelast zusammen. Sieben Pferde standen in den Boxen. Eine Stute musste eingeschläfert werden. © Stefan Rape © Stefan Rape

In Düsseldorf und Köln gibt es einen normalen Flugbetrieb.



Montag, 8. Februar, 13.06 Uhr
Ganzer Ortsteil von Unna eingeschneit

Der starke Schneefall hat in der Nacht zu Montag dazu geführt, dass Unnas kleinster Ortsteil nicht mehr erreichbar war. Doch Siddinghausen half sich kurzerhand selbst.



Montag, 8. Februar, 12.02 Uhr
Schnee in Fröndenberg – So ist die Lage am Montag


Montag, 8. Februar, 11.45 Uhr
Auch die Busse im Kreis Unna fahren bis heute Abend nicht

Aufgrund der witterungsbedingten Gefährdungslage wird die Verkehrsgesellschaft Kreis Unna (VKU) am heutigen Montag den Betrieb nicht wieder aufnehmen. „Eine sichere und gefahrlose Beförderung unserer Kunden ist am heutigen Tage nicht mehr absehbar“, teilt Felicitas Bachmann von der VKU mit.

Auch der Zugverkehr ist stark beeinträchtigt. Die Züge der Eurobahn der RB-Linie 50, die zwischen Dortmund und Münster verkehren, fallen bis mindestens heute Nachmittag, 14 Uhr, aus.

Montag, 8. Februar, 10.46 Uhr

Wie lange bleibt uns der Schnee erhalten?

Für jedes Wetter die richtige Ausrüstung: Burkhard Dreischer erschien auf Langlaufskiern zum Drehtermin. Wie lange wir noch mit Schnee und Eis zu kämpfen haben, verrät der Experte im Video.

Video: Jens Ostrowski

Montag, 8. Februar, 10.22 Uhr
Toter im Schneetreiben in Bielefeld
In der Bielefelder Innenstadt hat die Polizei am Morgen im Schneetreiben einen Toten gefunden. Nach Angaben eines Sprechers in der nordrhein-westfälischen Stadt sind die Umstände derzeit noch offen. Unklar sei demnach noch, ob es sich um einen medizinischen Notfall handelt oder ob die Person in dem Unwetter erfroren ist. Die Ermittlungen der Kollegen vor Ort seien noch nicht abgeschlossen.

Montag, 8. Februar, 9.30 Uhr
Essen, Dortmund, Kreis Recklinghausen: Busse bleiben in den Depots
Wegen des heftigen Wintereinbruchs haben mehrere Städte und Kreise in NRW den Busverkehr am Montag eingestellt – darunter Essen, Recklinghausen und Dortmund. Die Busse werden zurück in die Depots fahren, wie die Ruhrbahn am Montagmorgen über Twitter mitteilte. Die Wetterlage lasse keinen sicheren Linienverkehr zu.

Auch im Kreis Recklinghausen fuhren am Montagmorgen keine Busse. Frühestens zu Mittag könne der Betrieb wieder aufgenommen werden, hieß es bei den Vestischen Straßenbahnen.

Montag, 8. Februar, 8.42 Uhr
Münster versinkt im Schnee
In Münster schneit es immer noch weiter. Am Wochenende sind dort schon Räumfahrzeuge stecken geblieben, inzwischen liegen in der südlichen Innenstadt 50 bis 60 Zentimeter Schnee. Straßen, Wege, Autos versinken im Schnee.

In Münster schneit es weiter. Straßen, Wege und geparkte Wege versinken im Schnee. © Philipp Ostrop © Philipp Ostrop
Schneeberge türmen sich an den Straßenrändern in Münster. © Philipp Ostrop © Philipp Ostrop

Montag, 8. Februar, 7.53 Uhr

2 Stunden mit dem Auto von Düsseldorf bis Dortmund

Wer als Pendler mit dem Auto unterwegs ist, sollte sehr viel Zeit einplanen. Dortmunds Redaktionsleiter Christian Gerstenberger brauchte heute Morgen zwei Stunden, um von Düsseldorf nach Dortmund zu gelangen. „Teilweise geht es nur im Schritttempo“, berichtete er in unsere Live-Sendung aus Dortmund. Längst nicht überall seien die Straßen geräumt.

Wer plant, mit dem Zug zu fahren, hat ebenfalls Probleme. Der Nahverkehr in Westfalen ist quasi eingestellt. So sieht es derzeit im Dortmunder Hauptbahnhof aus:

Die Anzeigetafel im Dortmunder Hauptbahnhof macht wenig Hoffnung, heute mit dem Zug irgendwo hinzugelangen. © Daniel Börger © Daniel Börger

Montag, 8. Februar, 7.49 Uhr
Wetter hat 507 Unfälle in 24 Stunden verursacht
Das extreme Winterwetter hat der Polizei in NRW innerhalb der letzten 24 Stunden (Sonntag 6 Uhr bis Montag 6 Uhr) 720 Einsätze beschert, darunter waren 507 Unfälle. Das berichtete ein Sprecher der Landesleitstelle der Polizei am Montagmorgen. Bei den Unfällen habe es einen Toten und 37 leicht verletzte Personen gegeben. In Duisburg war am Sonntag ein Wagen von der Straße abgekommen und in einem Bach gelandet. Dabei starb der Fahrer. Die Polizei schätzt den Gesamtschaden bei den Unfällen auf 1,7 Millionen Euro.

Montag, 8. Februar, 7.37 Uhr
Probleme auch bei der Zeitungszustellung – E-Paper freigeschaltet

Unsere Zustellerinnen und Zusteller arbeiten heute unter erschwerten Bedingungen. Es kann deshalb zu Problemen bei der Auslieferungen der Tageszeitung kommen. Damit Sie auf Ihre Lokalnachrichten nicht verzichten müssen, schalten wir heute das ePaper in der App und für den PC frei.

Klicken Sie hier, um zu Ihrer digitalen Lokalzeitung zu kommen:

Ruhr Nachrichten

Hellweger Anzeiger

Dorstener Zeitung
Münsterland Zeitung

Halterner Zeitung


Montag, 8. Februar, 7.10 Uhr
Stadtbahnen in Dortmund fahren noch – Livesendung aus Dortmund

In Dortmund sind trotz des Schnees und des Ausfalls von Bussen und Bahnen in ganz NRW doch einige Straßenbahnen im Stadtgebiet unterwegs. Busse fahren in Dortmund allerdings auch nicht. Und im Norden der Stadt fahren ebenfalls keine Stadtbahnen.

Im morgendlichen Schneetreiben fahren trotz Einschränkungen einige Stadtbahnen in Dortmund. © Daniel Börger © Daniel Börger

Auch sonst hat der Winter hat Dortmund und die Region seit Sonntag fest im Griff. In unserer Live-Sendung ab 7.30 Uhr informieren wir Sie über die aktuelle Lage.

Montag, 8. Februar, 6.45 Uhr
Zunächst weitgehend freie Fahrt auf den Autobahnen in NRW

Der Start in den Berufsverkehr ist am frühen Montagmorgen in weiten Teilen Nordrhein-Westfalens ruhig verlaufen. „Es gab kaum Unfälle, alle waren sehr diszipliniert“, sagte ein Sprecher der Polizei Münster.

Die Autobahnen im Bezirk seien nach dem Schneechaos vom Wochenende weitgehend befahrbar. Es sei auf den meisten Strecken zumindest ein Fahrstreifen frei. Die Polizei in Bielefeld sprach von einem ruhigen Start in den Tag. „Aber es fängt wieder an, weil es nun wieder schneit und die Leute sich bald vermehrt auf den Weg zur Arbeit machen“, so ein Sprecher. Auf den Autobahnen in Westfalen gilt noch bis Montagmittag um 12.00 Uhr ein Fahrverbot für Lastwagen über 7,5 Tonnen. Grund dafür sind laut Autobahn Westfalen der anhaltende Schneefall sowie vereiste Fahrbahnen.

Autos und Lastwagen stehen am frühen Morgen bei Schneefall auf der verschneiten Autobahn. © picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild © picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild

Montag, 8. Februar, 6.01 Uhr

Weitere Einschränkungen für Bahnreisende – Besonders in Dortmund
Auch am Montag müssen sich Reisende und Berufspendler auf Ausfälle und Verspätungen im Bahnverkehr einstellen. Vor allem sei der Kontenpunkt Dortmund betroffen.

Montag, 8. Februar, 5 Uhr

Weiterhin viel Schnee erwartet

Das Schneechaos in NRW ist noch nicht vorbei. Zwar hat der Schneefall in der Nacht zu Montag nachgelassen, doch im Laufe des Tages soll es wieder deutlich mehr Schnee geben. Mit bis zu 15 Zentimetern Neuschnee wird dabei gerechnet, sagte ein Meteorologe des Deutschen Wetterdienstes (DWD) am Sonntagabend in Hamburg.

Schneebedeckte Autos stehen am Fahrbahnrand einer geräumten Straße. Am Montag sollen bis zu 15 Zentimeter Neuschnee fallen. (Symbolbild) © picture alliance/dpa © picture alliance/dpa

Sonntag, 7. Februar, 21.41 Uhr

Wetterdienst warnt vor Schneeverwehungen

Der Deutsche Wetterdienst warnt vor Schneeverwehungen. (Symbolbild)
Der Deutsche Wetterdienst warnt vor Schneeverwehungen. (Symbolbild) © picture alliance/dpa © picture alliance/dpa

Sonntag, 7. Februar, 21.19 Uhr
Lkw-Fahrverbot auf Autobahnen in Westfalen
Das unwetterbedingte Lastwagen-Fahrverbot auf den Autobahnen in Westfalen wird bis Montagmittag um 12 Uhr ausgeweitet. Grund sei der anhaltende Schneefall, teilte die Autobahn Westfalen am Sonntagabend mit. Zudem seien einige Autobahnen so stark vereist, dass es derzeit unmöglich sei, die Fahrbahnen komplett eis- und schneefrei zu bekommen. Die Winterdienstzentrale der Autobahn Westfalen in Hamm rechnet nach eigenen Angaben nicht vor Montagmittag mit einer wesentlichen Wetterberuhigung.

Sonntag, 7. Februar, 20.02 Uhr
Frau bleibt mit Auto in Schneeverwehung stecken – Angebliche Helfer stehlen Wagen
Unbekannte sollen am Sonntagmorgen in Gütersloh die Hilflosigkeit einer Autofahrerin ausgenutzt und ihren Wagen gestohlen haben. Wie die Polizei Gütersloh mitteilte, war die Frau mit ihrem Wagen in einer Schneeverwehung steckengeblieben. Drei Männer boten der Frau ihre Hilfe an. Dann stiegen sie jedoch in den Wagen und fuhren davon. Das Auto konnte später nach einer Fahndung verschlossen wiedergefunden werden. Die Polizei hofft jetzt auf Zeugenhinweise.

Sonntag, 7. Februar, 19.32 Uhr
Ohne Winterreifen unterwegs: Sportwagenfahrer bleibt im Schnee stecken
Mit dem Argument, sich Winterreifen nur für eine Achse leisten zu können, hat ein Sportwagenfahrer die Autobahnpolizei Dortmund auf der A2 bei Hamm in Erstaunen versetzt. Der Mann war in der Nacht zum Sonntag mit seinem Gefährt im Schnee steckengeblieben, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Die Beamten nahmen die kuriose Ausrede zum Anlass für einen Hinweis auf die Winterreifenpflicht: Ein Unfall könne nicht nur teurer als Winterreifen werden, sondern auch schlimme Folgen für Leib und Leben haben.

Sonntag, 7. Februar, 19.16 Uhr

Städtische Kitas und Notbetreuung in Schulen bleiben in Gütersloh zu
Nach den heftigen Schneefällen in Ostwestfalen bleiben die städtischen Kitas und die Notbetreuungsangebote in den Schulen in der Stadt Gütersloh am Montag geschlossen. Oberste Priorität habe die Sicherheit und Unversehrtheit aller Kinder und Eltern, teilte die Stadt mit.

Auch könne man angesichts der Wetterlage nicht garantieren, dass aufgrund der Verkehrsverhältnisse ausreichend Betreuungspersonal zur Verfügung stehe. Die Stadt betonte, dass das Distanzlernen der Schulen davon nicht betroffen sei. „Der Unterricht findet weiterhin statt.“

Sonntag, 7. Februar, 18.46 Uhr
Corona-Impftermine gehen wegen des Wintereinbruchs nicht verloren
Das NRW-Gesundheitsministerium hat klargestellt, dass wegen des Wintereinbruchs kein Impftermin verloren geht. Die Impfzentren in Nordrhein-Westfalen würden trotz der aktuell teils extremen Witterungslage wie geplant am Montag öffnen, betonte das Ministerium am Sonntagabend. Die Impftermine sollten nach Möglichkeit eingehalten werden.

Jedoch können Bürger mit Montagstermin, die sich wegen des Wetters nicht in der Lage sehen, den Termin wahrzunehmen, auch am Dienstag kommen. Sie sollen dann zur gleichen Uhrzeit wie zum ursprünglichen Termin das Impfzentrum aufsuchen, teilte das Ministerium mit. Eine vorherige Absage des Montagstermins ist dafür ausdrücklich nicht nötig.

Sonntag, 7. Februar, 18.23 Uhr
Verbindung zur A43 in Richtung Münster gesperrt
Laut dem WDR Verkehr ist auf der A40 Dortmund Richtung Essen im Kreuz Bochum die Verbindung zur A43 in Richtung Münster gesperrt. Dort steckt ein LKW im Schnee fest.

Sonntag, 7. Februar, 18.16 Uhr
Schnee und Kälte scheinen diesem Pony nichts auszumachen

Diesem Vierbeiner in Vreden scheint der viele Schnee im Münsterland sogar zu gefallen.

Ein Pony im Schnee. Das Foto stammt von Leserin Julia Buddenberg.
Ein Pony im Schnee. Das Foto stammt von Leserin Julia Buddenberg. © Julia Buddenberg © Julia Buddenberg

Sonntag, 7. Februar, 17.48 Uhr
Auch am Montag keine Busse und kaum Bahnen in Dortmund
Bus und Bahn werden in Dortmund wohl auch am Tag 2 nach dem Wintereinbruch nicht oder sehr eingeschränkt fahren. Das kündigt DSW21 für Montag (8.2.) an.

Sonntag, 7. Februar, 17.26 Uhr
Winterdienst in Lünen: Wohnstraßen versinken im Schnee

Sonntag, 7. Februar, 17.13 Uhr
Stadtbahn-Verkehr in Dortmunds Stadtteilen bricht zusammen
DSW hat einen Großteil seines Stadtbahn-Verkehrs außerhalb der Dortmunder Innenstadt eingestellt. Es gebe zunehmend Probleme mit vereisten Spuren und zugefrorenen Weichen, sagte DSW21-Sprecher Frank Fligge. Auf der Ost-West-Schiene und nach Brambauer gehe gar nichts außerhalb der Innenstadt.

Sonntag, 7. Februar, 16.59 Uhr
Zugverkehr auf der RB-Linie 50 eingestellt
Die Eurobahn hat den Zugverkehr auf der RB-Linie 50 mittlerweile komplett eingestellt. Bis mindestens Montagmorgen, 3 Uhr, fallen die Verbindungen zwischen Münster und Dortmund aus.

Sonntag, 7. Februar, 16.47 Uhr

Ski fahren vor der Haustür

Im Münsterland ist Ski fahren vor der eigenen Haustür gerade kein Problem, wie dieser Vredener zeigt.

Dieser Vredener war mit Skiern unterwegs.
Dieser Vredener war mit Skiern unterwegs. „Ich hätte nie gedacht, dass ich die in Deutschland mal benutzen könnte“, sagte er lachend. © Victoria Garwer © Victoria Garwer

Sonntag, 7. Februar, 16.33 Uhr
Nah- und Fernverkehr auch am Montag eingeschränkt
Der Nah- und Fernverkehr der Deutschen Bahn wird auch am Montag wegen der starken Schneefälle und des heftigen Windes deutlich eingeschränkt sein. Die Kulanzregelung für Reisende im Fernverkehr werden laut Bahn auf Tickets für Fahrten am 8. Februar ausgeweitet. Bereits gebuchte Fahrkarten können demnach bis einschließlich 7 Tage nach Störungsende flexibel genutzt oder kostenfrei storniert werden.

Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) hatte den vom Schneechaos betroffenen Menschen in Deutschland geraten, am Wochenbeginn besser zu Hause zu bleiben. Man könne nicht garantieren, im Laufe des Montags den Bahnverkehr wieder zum Laufen zu bekommen, sagte Scheuer nach einer Lagebesprechung am Sonntag bei „Bild live“.

Sonntag, 7. Februar, 16.22 Uhr

Zahlreiche liegengebliebene Lastwagen in Ostwestfalen
Die unwetterartigen Schneefälle haben auf den Autobahnen in Ostwestfalen für zahlreiche liegengebliebene Lastwagen gesorgt. Ein Sprecher der für die Region zuständigen Autobahnpolizei Bielefeld schätzte die Anzahl auf mindestens 15. Die Laster seien auf den Steigungsstrecken und in Ausfahrten liegengeblieben. Besonders betroffen gewesen seien die Autobahnen 2, 33 und 44.

Es habe mehrere Verstöße gegen das bis 20.00 Uhr verhängte Fahrverbot für Laster ab 7,5 Tonnen gegeben. „Man hätte einiges vermeiden können, wenn man sich an das Verbot gehalten hätte“, sagte der Sprecher weiter. Vielleicht habe der ein oder andere Lastwagenfahrer das Verbot aber auch nicht mitbekommen.

Der Sprecher berichtete weiter von mehreren Unfällen, nachdem Autos auf nicht geräumten Fahrstreifen ins Schleudern geraten waren. Über Verletzte wurde zunächst nichts bekannt. „Es ist alles glimpflich verlaufen.“

Ein Auto fährt über die völlig zugeschneite Autobahn 2.
Ein Auto fährt über die völlig zugeschneite Autobahn 2. © picture alliance/dpa © picture alliance/dpa

Sonntag, 7. Februar, 16.11 Uhr

Weitere Schneefälle am Montag – Temperaturen sinken weiter
Auch am Montag kann es wieder schneien. Ein kleineres Schneefallgebiet werde sich im Tagesverlauf nach Nordwesten verschieben, sagte Maria Hafenrichter vom DWD in Essen. In den Regionen Münsterland, Ruhrgebiet und nördlicher Niederrhein seien dabei ein bis fünf Zentimeter Neuschnee zu erwarten. Hafenrichter sprach jedoch von einer „deutlichen Wetterberuhigung“.

Es wird noch kälter. Bereits in der Nacht auf Montag sinken die Temperaturen im Sauerland auf bis zu minus 13 Grad, in Ostwestfalen und im Weserbergland auf bis zu minus 10 Grad. Tagsüber soll es dann verbreitet Frost geben. Im Norden und Osten steigen die Werte dabei nicht über minus vier Grad. In der Nacht zu Dienstag wird dann strenger Frost erwartet bei bis zu minus 16 Grad.

Sonntag, 7. Februar, 16.01 Uhr
Video und viele Fotos aus dem eingeschneiten Dortmund
Dortmund gleicht am Sonntag eher einem Wintersportort als einer Ruhrgebietsgroßstadt. Wir waren in der verschneiten Stadt unterwegs und haben viele Fotos und ein Video gemacht.

Sonntag, 7. Februar, 15.54 Uhr
Wetterdienst: NRW-Unwetterwarnung wird gegen 21 Uhr aufgehoben
Der Deutsche Wetterdienst geht davon aus, dass die Unwetterlage im Norden Nordrhein-Westfalens am Sonntagabend gegen 21.00 Uhr endet. Der Schneefall schwäche sich allmählich ab, sagte Maria Hafenrichter vom DWD in Essen am Nachmittag. Verwehungen seien wegen kräftigen Windes im nördlichen Münsterland und in Ostwestfalen weiterhin möglich. Am Abend werde der Wind aber nachlassen.

Sonntag, 7. Februar, 15.48 Uhr
Deutsche Bahn stellt Nahverkehr in Westfalen weitgehend ein
Wegen des Schnee-Unwetters hat die Deutsche Bahn ihren Nahverkehr in Westfalen bis auf wenige Ausnahmen eingestellt. Wie die Deutsche Bahn am Sonntag mitteilte, fallen bis auf weiteres witterungsbedingt folgende Linien aus: RE2, RE17, RE18, RE42 sowie zahlreiche Regionalbahn- und S-Bahn-Linien.

Hinzu kamen Oberleitungsstörungen auf den Strecken zwischen Duisburg und Krefeld, Hagen und Wuppertal, Witten und Hagen sowie Duisburg und Essen. In den betroffenen Streckenabschnitten seien derzeit keine Zugfahrten möglich. Es komme zu Verspätungen und Teilausfällen. Die Bahn geht davon aus, dass es auch noch am Montag zu deutlichen Einschränkungen im Nah- und Fernverkehr kommen wird.

Sonntag, 7. Februar, 15.35 Uhr
Auffahrunfall in Lünen: Drehleiterwagen der Feuerwehr rutscht auf Löschfahrzeug
Der Appell der Polizei bei diesem Wetter das Auto stehen zu lassen, hat in Lünen am Sonntag gewirkt. Bis zum Nachmittag gab es nur einen Unfall: Nach einem Einsatz krachte es bei der Feuerwehr. Witterungsbedingt rutschte auf der Mengeder Straße in Brambauer der Drehleiterwagen auf das Löschfahrzeug, obwohl der Fahrer rechtzeitig versucht habe zu bremsen. Verletzt wurde niemand. Bei dem Unfall gab es lediglich Sachschaden.

Sonntag, 7. Februar, 15.15 Uhr
Lkw steht quer: A40 Richtung Essen blockiert

Im Autobahnkreuz Dortmund-West steht ein Lastwagen quer auf der Fahrbahn Richtung Essen. Der Verkehr wird aktuell umgeleitet.

Sonntag, 7. Februar, 14.24 Uhr
Bis zu 25 Zentimeter Schnee in Selm


Sonntag, 7. Februar, 14.10 Uhr

Die Dortmunder Innenstadt im Schneetreiben

Sonntag, 7. Februar, 13.45 Uhr
Sechs Menschen aus vereister Schwebebahn befreit

Einsatzkräfte haben sechs Menschen aus einer Schwebebahn in Wuppertal befreit. Die Bahn konnte wegen des eisigen Wetters nicht mehr fahren und sei stehen geblieben, sagte ein Sprecher der Feuerwehr in Wuppertal der dpa. Die Fahrgäste wurden mit Drehleitern aus luftiger Höhe befreit. Alle seien unverletzt. Wann die Bahn wieder fahren kann, war noch unklar.

Einsatzkräfte der Feuerwehr befreien mit einer Drehleiter Fahrgäste aus einem Wagen der Schwebebahn, die wegen des eisigen Wetters stehen geblieben ist. Alle Fahrgäste blieben unverletzt. © picture alliance/dpa © picture alliance/dpa

Sonntag, 7. Februar, 13.35 Uhr
Wintereinbruch im Münsterland – Trecker baggern den Schnee weg


Sonntag, 7. Februar, 13.07 Uhr
Bundesligaspiel Bielefeld-Bremen abgesagt

Der starke Wintereinbruch beeinflusst auch die Bundesliga. Das Heimspiel von Arminia Bielefeld gegen Werder Bremen am Sonntagabend ist abgesagt worden. Die ordnungsgemäße Durchführung des Spiels sei nicht gewährleistet, teilte die Deutsche Fußball Liga mit. Aufgrund „starker und anhaltender Schneefälle in Verbindung mit Frost“ sei die Entscheidung im Einvernehmen mit dem Schiedsrichter getroffen worden.

Sonntag, 7. Februar, 12.30 Uhr

Auch keine Busse und Bahnen im West-Münsterland

Die Regionalverkehr Münsterland GmbH hat ihren Fahrdienst für heute komplett eingestellt. Ob morgen wieder Busse fahren, soll aktuell anhand der Wetterlage entschieden werden. Auch von den Bahnhöfen Ahaus und Legden fährt momentan kein Zug. Die Linie RB51 zwischen Enschede und Dortmund ist bis auf weiteres eingestellt.

Sonntag, 7. Februar, 12.22 Uhr
Räumfahrzeuge stecken in Münster im Schnee fest

In Münster hat es am Sonntag so stark geschneit, dass Räumfahrzeuge stecken geblieben sind. Drei Großfahrzeuge mit Schilden hätten von Traktoren freigeschleppt werden müssen, sagte Manuela Feldkamp von den Abfallwirtschaftsbetrieben Münster (AWM) der dpa. Auch mehrere Radwege-Räumgeräte hätten sich zeitweise festgefahren.

Mittlerweile seien in Münster 40 Zentimeter Schnee gefallen. Es gebe massive Schneeverwehungen. „Da kann es passieren, dass auch die großen Fahrzeuge stecken bleiben.“

Insgesamt seien 43 Räumfahrzeuge im Einsatz, darunter 18 speziell für Radwege. „Wir haben alles auf den Straßen, was geht.“

Sonntag, 7. Februar, 12.14 Uhr
Keine Busse bis Sonntagabend im Kreis Recklinghausen
Auch die Vestische im Kreis Recklinghausen hat jetzt den Betrieb bis Sonntagabend komplett eingestellt.


Sonntag,7. Februar, 11.49 Uhr
Winterdienste kämpfen gegen „Windmühlen“

Als „Kampf gegen Windmühlen“ bezeichnet Jörg Kost, Winterdienst-Koordinator bei der Autobahnmeisterei in Kamen, die derzeitige Situation auf den hiesigen Autobahnen. „Man hat den Schnee geräumt, wendet an der nächsten Anschlussstelle und auf dem Rückweg ist es schon wieder weiß“, berichtet er am Sonntagmorgen. 24 Kräfte mit sechs Räum- und Streufahrzeugen sind im Einsatz.

Sonntag, 7. Februar, 11.08 Uhr

VKU im Kreis Unna stellt den Busverkehr den gesamten Tag über ein

Aufgrund der starker Schneefälle und der Eisglätte stellt die VKU den gesamten Busverkehr am Sonntag, den 7. Februar, ein. Zahlreiche andere Busunternehmen wie die DSW in Dortmund und die Vestische im Kreis Recklinghausen hatten bereits am Morgen wie die VKU ebenfalls den Verkehr eingestellt, zunächst bis zum Mittag.

Sonntag, 7. Februar, 11.04 Uhr

Unterwegs im Schnee in Fröndenberg (Kreis Unna)

Sonntag, 7. Februar, 10.46 Uhr

Streuwagen findet schwer verletzten Motorradfahrer auf der A1

Zu einem schweren Motorradunfall ist es am Sonntagmorgen auf der A1 in Höhe Lichtendorf am frühen Sonntagmorgen gekommen. Ein Motorradfahrer lag nach einem Sturz schwer verletzt auf der Autobahn. Gefunden wurde er vom Fahrer eines Räum- und Streufahrzeugs, das auf der A1 unterwegs war.

Sonntag, 7. Februar, 10.32 Uhr
Wetter hat Auswirkungen auf den Start der Impfzentren

Einige Städte und Kreise im Norden von NRW rechnen damit, dass der viele Schnee auch am Montag noch für starke Verkehrsbehinderungen sorgt. Das könnte Auswirkungen auf den Start der Corona-Impfzentren haben, in denen landesweit erstmals Menschen ab 80 Jahren geimpft werden sollen, die zu Hause leben.

Einige Städte und Kreise wie Münster, Coesfeld, Borken, Warendorf und Steinfurt haben Senioren mit Impftermin daher die Möglichkeit gegeben, erst Dienstag zum jeweiligen Impfzentrum zu fahren. Der Kreis Recklinghausen bietet diese Möglichkeit aktuell noch nicht an.

Sonntag, 7. Februar, 10.03 Uhr
So sieht es derzeit in Dorsten aus – nicht nur dort wird fleißig Schnee geschippt…

Sonntag, 7. Februar, 9.57 Uhr
Trotz allem: In Werne sind sogar Fahrradfahrer unterwegs

Sonntag, 7. Februar, 9.39 Uhr
Große Probleme auf den Autobahnen – Lkw-Fahrverbote

Heftige Schneeverwehungen sorgen in Teilen NRWs zunehmend für Probleme auf den Autobahnen. Einige Strecken waren gesperrt, anderswo ging es nur im Schneckentempo voran. Auf den Autobahnen in den Regierungsbezirken Münster und Detmold ordneten die Behörden ein Fahrverbot für Lastwagen ab 7,5 Tonnen an. Es gelte vorerst bis 12 Uhr, sagte ein Sprecher der Landesleitstelle der Polizei am Sonntagmorgen.

In Bielefeld sperrte die Polizei die Autobahn 2 am Bielefelder Berg. Weil starker Wind immer neuen Schnee auf die Fahrbahn wehte, kamen die Räumfahrzeuge nicht hinterher.

Sonntag, 7. Februar, 9.25 Uhr
Schneeschippen als Frühsport

Nicht nur dem Kollegen Bernd Schlusemann im Münsterland dürfte gerade warm werden. Das Schneeschippen wird an diesem Sonntagmorgen zum Frühsport.

Schneeschippen wird zum Frühsport © Bernhard Schlusemann © Bernhard Schlusemann

Sonntag, 7. Februar, 9.24 Uhr
Auch die Busse der VKU fahren nicht

Auch die VKU im Kreis Unna hat ihren Busverkehr eingestellt. Zunächst bis 11 Uhr, heißt es auf der Internetseite des Verkehrsbetriebs.


Sonntag, 7. Februar, 8.43 Uhr

Weitere Unfallmeldungen – Warnkarte des DWD zeigt Veränderung

In Münster sowie in den Kreisen Borken, Recklinghausen und Warendorf hat es laut Polizei in der Nacht 31 witterungsbedingte Unfälle gegeben – überwiegend auf den Autobahnen. Dabei wurden zwei Menschen verletzt.

Das befürchtete ganz große Chaos ist im Münsterland ausgeblieben. Dennoch gibt es für ganz NRW noch keine Entwarnung. Es schneit weiter, die Unwetterwarnung besteht für ganz NRW bis Sonntagabend weiter. Ganz extrem könnte die Lage laut Vorhersage aber nur noch im östlichen Westfalen werden. Direkt hinter der Dortmunder Stadtgrenze beginnt jetzt die Zone der extremen Unwetterwarnungen des deutschen Wetterdienstes. Hier geht es direkt zur Warnkarte.


Sonntag, 7. Februar, 8.26 Uhr

Schneetreiben in Lünen

Sonntag, 7. Februar, 8.21 Uhr
Kein Fernverkehr nach Hamburg

Die Deutsche Bahn hat auch Probleme im Fernverkehr. Züge fahren derzeit nicht zwischen Hamburg und Nordrhein-Westfalen, Hamburg und Hannover sowie Hamburg und Berlin, teilte die Bahn auf ihrer Internetseite mit.

Sonntag, 7. Februar, 8.15 Uhr

222 Unfälle in NRW mit rund einer Million Sachschaden

Seit Samstagnachmittag sei es zu bislang 222 Unfällen aufgrund des Wetters gekommen, sagte ein Sprecher der Landesleitstelle der Polizei am frühen Sonntagmorgen. Dabei seien zwei Menschen schwer und 26 leicht verletzt worden. Der Sachschaden belaufe sich auf etwa eine Million Euro. Der „WDR“ hatte zuvor berichtet.

In Münster wurde wegen der starken Schneefälle ein Fahrverbot für Lastwagen ausgesprochen. Das bestätigte eine Sprecherin der Polizei am Sonntagmorgen

Sonntag, 7. Februar, 7.41 Uhr
30 Unfälle im Raum Lünen und Dortmund

Die Polizei meldet jetzt insgesamt rund 30 Unfälle für Lünen und Dortmund. Bei den Verkehrsunfällen wurde eine Person schwerverletzt, drei weitere Personen verletzten sich leicht, teilte die Polizei mit.

Der Wintereinbruch hat außerdem am Lüner Hauptbahnhof zu einer Weichenstörung geführt.


Sonntag, 7. Februar, 7.23 Uhr
Große Probleme im Bahnverkehr – Zug- und Busverkehr teilweise eingestellt
Bei der Bahn gibt es Probleme auf den beiden wichtigen Strecken von Düsseldorf über Duisburg nach Essen sowie von Wuppertal über Hagen nach Dortmund, teilte DB Regio am Sonntagmorgen mit.

Die private Eurobahn meldete wegen des Wintereinbruchs ebenfalls mehrere Zugausfälle vor allem rund um Münster, Bielefeld und Paderborn. Auch im Fernverkehr der Deutschen Bahn gibt es Verspätungen.

Wegen des heftigen Wintereinbruchs haben die Städte Dortmund und Münster ihren Busverkehr am Sonntagmorgen komplett eingestellt. „Schnee und glatte Straßen machen eine sichere Fahrt unmöglich“, teilten die Stadtwerke aus Münster am Sonntagmorgen mit. In Münster waren in der Nacht zum Sonntag innerhalb kurzer Zeit 20 bis 30 Zentimeter Schnee gefallen.

Auch in Dorsten hat die Nordwest-Bahn den Zugverkehr eingestellt. Alle Informationen für Dorsten, Kirchhellen, Schermbeck und Raesfeld-Erle finden Sie auch in diesem Liveblog der Kollegen vor Ort.

Sonntag, 7. Februar, 7.16 Uhr
Erleichterung im Münsterland – „nur“ 10 Zentimeter Schnee
„Hätte schlimmer kommen können“ – das ist die erste Bilanz des Kollegen Bernhard Schlusemann aus dem Münsterland. Dort hat man die Schneekatastrophe von 2005 noch allzu deutlich in Erinnerung. In der Nacht sind gut 10 Zentimeter Schnee im Münsterland gefallen. Allerdings sagt der Wetterdienst weiteren Schneefall voraus. Die Unwetterwarnung gilt bis Sonntagabend. Aktuell sieht es so in Südlohn aus:

Morgens um 7 Uhr in Südlohn. © Bernhard Schlusemann © Bernhard Schlusemann

Sonntag, 7. Februar, 6.55 Uhr
Schneeimpressionen aus Unna
Michael Neumann war in der Schneenacht in Unna unterwegs: Bilder wie diese sind selten geworden in den vergangenen Jahren. Zur Bildergalerie gelangen Sie hier.

Blick in die Fachwerkhaussiedlung Güldener Trog in Unna. © Michael Neumann © Michael Neumann

Sonntag, 7. Februar, 6.27 Uhr
Lage auf den Autobahnen jetzt entspannt
Aktuell gibt es laut WDR-Verkehrsredaktion einen Unfall auf der A448 im Bochumer Süden – ansonsten ist die Lage auf den Autobahnen entspannt. Heute sollte man das Auto am besten stehen lassen. Der Deutsche Wetterdienst kündigt weiteren Schneefall bis Sonntagabend an.

Sonntag, 7. Februar, 6.04 Uhr

35 Unfälle in Dortmund, zahlreiche Unfälle in der Nacht

In der Nacht haben sich zahlreiche Unfälle vor allem auf den Autobahnen ereignet. Ein querstehender LKW hat stundenlang die A42 bei Oberhausen blockiert.

Gegen Mitternacht war die A45 zwischen Schwerte-Ergste und Hagen in beiden Richtungen voll gesperrt.

Im Bereich der Polizei Düsseldorf haben sich laut WDR mehrere Pkw überschlagen, einige Menschen seien verletzt worden.

In Dortmund meldete die Polizei rund 35 witterungsbedingte Unfälle aus der Nacht, darunter auch weitere auf der A45. Es sei aber in allen Fällen bei Blechschaden geblieben.

Im Schneegestöber in Kamen und im Autobahnkreuz Kamen ging es gegen Mitternacht wie auf vielen anderen Autobahnen nur im Schneckentempo über die A1, auf der binnen einer Stunde eine geschlossene Schneedecke entstanden war. Die wenigen Autos, die unterwegs waren, fuhren nicht schneller als 60 Stundenkilometer

Weiter südlich in Düsseldorf und Köln gab es kaum Probleme.

Schneetreiben auch im Ruhrgebiet – Unfälle auf den Autobahnen

Nachdem es schon am frühen Abend zunächst im Rheinland und im Münsterland geschneit hat, hat das Schneetreiben am späten Samstagabend nun auch das Ruhrgebiet erreicht. Die Straßen sind weiß, erste Familien haben die Schneeballschlachten bereits hinter sich.

Doch auf den Straßen wird es nun gefährlich. Auf einigen Autobahnen hat es bereits Unfälle gegeben. Der WDR berichtet von Unfällen auf der A1, der A40 und der A45. Die A45 ist um 23.30 Uhr zwischen Schwerte-Ergste und Keuz Hagen in beiden Richtungen wegen Bergungsarbeiten gesperrt.

Video: Thomas Thiel

Gefährliche Situation für Obdachlose

Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker hat unmittelbar vor dem erwarteten heftigen Wintereinbruch in Teilen Deutschlands auf die gefährliche Situation von Obdachlosen hingewiesen. „Uns stehen einige Tage mit teils strengem Frost bevor. Für wohnungslose KölnerInnen kann es lebensgefährlich werden“, schrieb die parteilose Rathauschefin der Millionenstadt am Samstagabend bei Twitter.

Bahn hat Übernachtungsmöglichkeiten bereit gestellt

Die Bahn hat nach eigenen Angaben in Münster und mehreren anderen Städten Übernachtungsmöglichkeiten für gestrandete Reisende organisiert.

Dadurch sei man vorbereitet, falls Kunden wegen des Extremwetters ihr Reiseziel mit dem Zug nicht mehr erreichen könnten, sagte eine Sprecherin am Samstagabend. Auch das Servicepersonal an den Bahnhöfen sei verstärkt worden. Außerdem wolle man Reisenden mit Taxigutscheinen helfen, ihr Ziel womöglich doch noch zu erreichen.

Reisende sollten sich vor der Abfahrt auf jeden Fall informieren, ob ihr Zug fährt – entweder im Internet, in der Bahn-App oder unter der extra eingerichteten Hotline 08000 996633.

Die Bahn hatte bereits im Vorfeld gewarnt, dass der erwartete Wintereinbruch zu Einschränkungen im Schienenverkehr führen könne. Die Menschen sollten sich an die Warnung des Deutschen Wetterdienstes halten und wenn möglich zu Hause bleiben, sagte eine Sprecherin.

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Geboren im Jahr 1996 am Rande des Ruhrgebiets hat es mich zum Studium nach Dortmund verschlagen. Seit 2018 bei den Ruhr Nachrichten und schreibe gerne über die aktuellsten Themen.
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Joshua Schmitz

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