Studium

Die Ruhr-Universität Bochum in Scenarios Uni-Check

Bevor im Wintersemester für viele Abiturienten der Weg ins Studium beginnt, muss erst mal die passende Hochschule gefunden werden. Wir helfen Euch bei der Auswahl: mit unserem Uni-Check!
Der Campus der Ruhr-Universität Bochum beherbergt 20 verschiedene Fakultäten. © Privat

„Tief im Westen, wo die Sonne verstaubt“, liegen nicht nur Grubengold und der VFL Bochum, so wie Herbert Grönemeyer es in seiner Hymne „Bochum“ besingt, sondern auch die Ruhr-Universität, mit ihren unzähligen Möglichkeiten. Worin diese liegen und welche Teile der RUB tatsächlich ebenfalls ein wenig verstaubt sind, erfahrt Ihr im ersten Teil unseres Uni-Checks.

1. Studienangebot:

Eine breite Auswahl an Studienfächern bietet die RUB alle Male – ob im 1-Fach oder 2-Fach Bachelor bzw. Master: Hier findet sich ein bunter Blumenstrauß an Studiengängen, wie zum Beispiel Sprach-, Natur-, Ingenieurwissenschaften, Medizin oder Jura. Die Liste beinhaltet 20 Fakultäten und ist so vielfältig wie die Studierenden selbst.

2. Campus:

Lernwillige gibt es an Bochums Uni viele: die Köpfe von über 42.000 Studierenden rauchen regelmäßig in Vorlesungen. Damit zählt die RUB zu einer der größten Universitäten Deutschlands!

Und das merkt man vor Ort auch schnell: biegt man als orientierungsloser Neuling falsch ab, entwickelt sich das riesige Gelände der Uni zu einem Labyrinth. Aber selbst das Suchen nach dem richtigen Gebäude kann schnell interessant werden.

Nach den Kursen bei den Schildkröten Ruhe finden

Stößt man beispielsweise auf den „Botanischen Garten“, trifft man hier tropische Pflanzen und sogar Schildkröten an. Die großen Gewächshäuser dienen dem Lernen und Forschen, sind aber auch der Erholung und Erkundung angedacht. Außerdem schließt sich hier auch ein chinesischer Garten an, welcher einen kurzzeitig in ferne Kulturen befördert.

Die Grünflächen der Uni lassen sich also wirklich sehen und bieten eine Auszeit vom Lernen. Die Lernwiesen sind bei sonnigem Wetter meistens gut gefüllt.

Zugegebenermaßen ist der eigentliche Lernort, das Gebäude der Uni selbst, kein architektonisches Meisterwerk und ähnelt leider nicht dem Hogwarts-Schloss, von dem viele als Ort der Bildung träumen.

Das Audimax ist der größte Hörsaal auf dem Campus der RUB und wird deshalb oft auch als Veranstaltungsstätte genutzt. © picture alliance / dpa © picture alliance / dpa

Zuletzt sollte auch noch der „Hafen des Wissens“ erwähnt sein, welcher sich auf dem Campus befindet und sehr eindrucksvoll ist. Das Audimax (der größte Hörsaal, welcher auch für Konzerte genutzt wird), bildet als Muschel das Zentrum, während sich weitere Gebäude wie Schiffe an Stegen hieran anlegen.

3. Studenten-Leben:

Aber auch, wenn die riesigen Betongebäude erstmal kalt wirken, ist das Innere, also Dozenten wie Studenten, umso bunter. Das wird nicht nur innerhalb des Campus ausgelebt, sondern auch im Bereich Social Media: zum Beispiel auf den Instagram-Accounts der einzelnen Fakultäten.

Angebote stehen auch zu Pandemie-Zeiten nicht still

Hier werden regelmäßig Einladungen für Online-Treffen gepostet oder sogar fachbezogene Quizze per Story abgehalten. Gerade in der isolierten Corona-Zeit ist dies eine willkommene Erinnerung daran, dass man nicht allein vor dem Bildschirm im Onlineunterricht hockt.

Natürlich ist der Studierendenrabatt, den viele Kinos in der Gegend anbieten, eben so verlockend, wie der Fakt, dass einige Filme auch in Originalvertonung gezeigt werden.

4. Partylandschaft:

Ein weiterer Ort, der vor der Pandemie viele Studierende angelockt hat, ist das berühmte Bermuda-Dreieck in der Nähe der Uni. In Bars, Cafés und Restaurants kann man auf absolvierte Prüfungen anstoßen oder den Uni-Tag mit Freunden gemütlich ausklingen lassen.

Für Pendler ist die RUB super zu erreichen. Die U-Bahn hält direkt am Campus. © picture alliance / Marcel Kusch/dpa © picture alliance / Marcel Kusch/dpa

5. ÖPNV:

Die Uni ist wirklich leicht zu erreichen: Vom Bochumer Hauptbahnhof braucht man mit der U35 lediglich zehn Minuten. Diese Bahn fährt im Fünf-Minuten-Takt – also kein Stress, wenn einem die Bahn dann doch mal vor der Nase wegfährt.

Ausgezeichnetes Essen für Veganer und Vegetarierinnen

6. Mensa:

Auch hier beeindruckt die RUB auf ganzer Linie mit vielfältigen Speisen. Täglich werden selbstgemachte Pizzen, Dönerteller, verschiedenste Nudelgerichte, Salate und auch immer vegane Speisen angeboten. Hinzukommen vor Ort zubereitete Smoothies, sowie eine große Auswahl verschiedener Kuchen und Kaffeespezialitäten. Für ihr Vegetarier*innen- und Veganer*innen-freundliches Angebot sind die Mensen der Uni Bochum übrigens auch von der Tierschutzorganisation PETA ausgezeichnet worden. Zahlen kann man diese Leckereien mit dem Studierendenausweis, der das kontaktlose Zahlen ermöglicht.

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