Matthew Hoppe (M.) hätte Schalke schon nach zwei Minuten in Führung bringen können. © dpa
S04-Einzelkritik

1:1 in Bremen: Mascarell trifft, Fährmann hält den Punkt fest

Der erhoffte Befreiungsschlag blieb aus: Schalke 04 erreichte in Bremen nur ein 1:1. Insgesamt gesehen war es ein glücklicher Punktgewinn für die Königsblauen.

Denn in der zweiten Halbzeit hatten die Gastgeber klare Feldvorteile. Klaas-Jan Huntelaar gab sein Comeback nach 1351 Tagen im Schalker Trikot.

Ralf Fährmann: Gegen die in der ersten Halbzeit harmlosen Bremer musste der Schalker Schlussmann zunächst überhaupt nicht ein einziges Mal ernsthaft eingreifen. Erst in der 51. Minute wurde Fährmann das erste Mal per Kopfball von Toprak geprüft. Mitte der zweiten Halbzeit sah er die Gelbe Karte wegen Zeitspiels. In der 74. Minute rettete er großartig beim Kopfball von Osako. Note: 2,0

Timo Becker: Der junge Verteidiger durfte trotz der Verpflichtung von William ran und rechtfertigte das Vertrauen seines Trainers. Sorgte in der 19. Minute mit einem Distanzschuss für Gefahr für das Bremer Tor. Auch bei der Schalker Führung war er mitbeteiligt. Nach dem Seitenwechsel baute er wie die meisten seiner Mitspieler ab. Note: 3,5

Ozan Kabak: Spielte wesentlich besser als gegen die Bayern. Vor allem im ersten Durchgang ließ er die Bremer Offensivspieler überhaupt nicht zur Entfaltung kommen. Note: 3,5

Matija Nastasic: Der Innenverteidiger sah beim Bremer Ausgleich nicht gut aus. Schon zuvor kam er beim Kopfball von Osako zu spät. Auch in der Schlussphase leistete er sich einen „Wackler“, der eine große Bremer Chance heraufbeschwor. Note: 5,0

Sead Kolasinac: Er behielt die Kapitänsbinde, obwohl Mascarell in der Startformation stand. Spielte unauffällig und hat leistungsmäßig noch Luft nach oben. Note: 4,0

Omar Mascarell: Der Spanier musste die Kapitänsbinde zwar an Sead Kolasinac abgeben, aber das schien ihn nicht zu stören. Ihm gelang nach 38 Minuten das 1:0 für die Königsblauen. Es war sein erstes Bundesligator für Schalke, seitdem er 2018 von Eintracht Frankfurt gewechselt war. Wurde in der Schlussphase ausgewechselt. Note: 3,5

Benjamin Stambouli: Beim ihm wechselten Licht und Schatten. Der Franzose hatte gute Balleroberungen, aber ihm unterliefen auch seltsame Abspielfehler. Note: 4,0

Alessandro Schöpf: Er war zwar sehr eifrig, aber ihm unterliefen im Eifer des Gefechts sehr viele Abspielfehler. Deshalb wurde der Österreicher schon zur Halbzeit ausgewechselt. Note: 4,5

Mark Uth: Lief viel, aber ihm fehlte die Durchschlagskraft. Auch seine Standards waren nicht so wie gewohnt. Note: 4,0

Amine Harit: Die Vorarbeit zum 1:0 war seine beste Aktion im ersten Durchgang. Spielte diesmal disziplinierter und setzte seine Mitspieler einige Male gut in Szene. Doch nach dem Seitenwechsel spielte er schwächer und wurde in der 70. Minute ausgewechselt, was ihm offensichtlich überhaupt nicht gefiel. Note: 4,0

Matthew Hoppe: Bereits nach zwei Minuten hätte er die Gäste in Führung bringen können. Doch danach war von ihm nichts mehr zu sehen, so dass seine Auswecvhslung überfällig war. Note: 5,0

Nassim Boujellab (46. für Schöpf): Seine Einwechslung brachte nichts. Er nahm am Spiel so gut wie nicht teil. Note: 5,0

William (70. für Harit): Der ausgeliehene Neuzugang aus Wolfsburg verstärkte die Schalker Defensive, die in der Schlussphase mehr und mehr ins Schwimmen geriet. ohne Note

Klaas-Jan Huntelaar (80. Hoppe): Sein mit Spannung erwartetes Debüt dauerte nur zehn Minuten. Dabei sah der „Hunter“ nach einem leichtsinnigen Ballverlust die Gelbe Karte. ohne Note

Malick Thiaw (80. für Mascarell): Der Youngster verstärkte die Defensive und fiel nicht negativ auf. ohne Note

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