Schalke 04

Christina Rühl-Hamers spricht über die Schalker Finanzlage

Wie ist es um die finanzielle Situation des Abstiegskandidaten FC Schalke 04 bestellt? Im „Kicker“ äußert sich Finanzchefin Christina Rühl-Hamers.
Die Schalker Finanzlage gibt Anlass zur Sorge. © dpa

Sollte Schalke tatsächlich den vierten Abstieg der Vereinsgeschichte nicht verhindern können, seien laut Rühl-Hamers „harte Einschnitte“ notwendig. Schalke müsste zum Beispiel mit erheblich weniger TV-Geldern kalkulieren.

Eine Saison in der 2. Liga könnten die Königsblauen jedoch ohne gravierende Veränderungen an Konzepten und Strukturen laut der Finanzchefin stemmen. Rühl-Hamers: „Ich bin überzeugt, dass Schalke das hinbekäme. Natürlich müsste man sich irgendwann auch mit der Frage auseinandersetzen, was wäre, wenn der direkte Wiederaufstieg nicht gelänge. Über die Maßnahmen, die dann erforderlich wären, müssen wir aber zum Glück noch nicht jetzt sofort nachdenken.“

Planung für beide Ligen

Dass Schalke für die Bundesliga und 2. Liga planen müsse, sei nichts Neues. „Wir haben uns schon in der Vergangenheit regelmäßig damit auseinandergesetzt, weil alle Vereine im Rahmen der Lizenzierung immer dann, wenn ein Abstieg in der jetzigen Phase rein rechnerisch noch möglich ist, auch ein Szenario für die 2. Liga bei der DFL vorlegen,“ so die 44-Jährige.

Rühl-Hamers betonte, der FC Schalke arbeite „mit Hochdruck daran, die Lizenz in beiden Szenarien zu erhalten.“ Sie sei „optimistisch gestimmt“ und mache sich keine „großen Sorgen“. Zumal man in allen Bereichen „den Rotstift“ angesetzt habe. „Wir müssen kaufmännisch vernünftig einen mittelfristigen und langfristigen Plan verfolgen und nicht mehr kurzfristig irgendwelchen Erfolgen hinterherjagen“, lautet die Devise von Rühl-Hamers.

Was die Schalker Verbindlichkeiten betrifft, geht Rühl-Hames davon aus, dass diese die Marke von 240 Millionen Euro für das Geschäftsjahr 2020 nicht übertreffen werden.

Ahaus, Heek und Legden am Abend

Täglich um 18:30 Uhr berichten unsere Redakteure für Sie im Newsletter über die wichtigsten Ereignisse des Tages.

Informationen zur Datenverarbeitung im Rahmen des Newsletters finden Sie hier.

Lesen Sie jetzt