Schalke 04

Peter Knäbel und seine Zielsetzungen für die Knappenschmiede

Die Schalker Finanzlage ist dramatisch, deshalb wird die Bedeutung der Knappenschmiede immer größer. Direktor Peter Knäbel erzählte bei Schalke-TV, was er in Zukunft erwartet.
Technische Direktor der Knappenschmiede: Peter Knäbel. © dpa

Schalke bewegt sich laut Knäbel bewusst auf dem amerikanischen Markt. „Wir sind mit unseren Scouts vor Ort, aber es hat auch mit viel Glück zu tun, in solch einem großen Land genau das Turnier zu erwischen, in dem gute Spieler unterwegs sind.“

Doch der 54-Jährige möchte vor allem junge Spieler entwickeln, die eine Verbindung zu den Königsblauen haben, weil sie aus der Region stammen.

„Wir müssen jedes Talent hier in der Umgebung erwischen – etwa in Gelsenkirchen oder Gladbeck. Wir haben nicht so viele Scouts, wie unsere Konkurrenz, wir können nicht die Preise mitgehen. Aber wir können hier viele Kinder für uns begeistern. Die müssen wir dann auch holen, die dürfen nicht in Bochum, Dortmund, Oberhausen oder Duisburg spielen.“

Die Spieler aus Gelsenkirchen und der Umgebung wüssten laut Knäbel, worauf es beim FC Schalke 04 ankomme. Sie wachsen mit dem Klub bereits auf. Dennoch betont der Technische Direktor, dass sich der Schalker Nachwuchs-Bereich noch weiterentwickeln müsse: „Wir wollen eine eigene DNA entwickeln, wie wir die Spieler ausbilden.“

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