Schalke 04

Reizvolles Eidgenossen-Duell auf der Trainerbank

Wenn Union Berlin den FC Schalke 04 empfängt, kommt es zu einem reizvollen Duell nicht nur auf dem Platz, sondern auf den Trainerbänken. Denn beide Klubs werden von Schweizern trainiert.
Christian Gross freut sich auf das Wiedersehen mit seinem Landsmann Urs Fischer. © dpa

Urs Fischer (Union Berlin) und Christian Gross (Schalke 04) schätzen die gegenseitige Arbeit. In ihren Laufbahnen sind sie schön des öfteren zusammengetroffen. Mit dem FC Basel haben beide schon schon mal den gleichen Verein trainiert.

Fischer ist in Berlin aufgrund seiner Erfolge unumstritten. 2019 führte er „Die Eisernen“ mit seiner unaufgeregten Art und einem Spielstil, der jedem Akteur alles abverlangt, in die Bundesliga. Kürzlich wurde sein Vertrag vorzeitig bis 2023 verlängert.

Schwierigste Aufgabe meiner Karriere

Gross ist ein „Trainer-Weltenbummler“, der auch schon in seiner langen Trainer-Karriere in Ägypten und Saudi-Arabien gearbeitet hat. Der 66-Jährige gewann in seinem Heimatland sechsmal die Schweizer Meisterschaft und fünfmal den Pokal. Die Aufgabe bei den Königsblauen bezeichnete er im Gespräch mit der Schweizer Boulevardzeitung „Blick“ als die schwierigste in seiner Karriere.

„Ich will das fast Unmögliche möglich machen. Das ist meine Mission“, sagte Gross, der bereits nach eigener Aussage im Herbst des vergangenen Jahres das erste Mal von Schalke-Sportvorstand Jochen Schneider kontaktiert wurde.

„Hart und herzlich“

Fischer beschreibt seinen Trainer-Kollegen als einen mit einer „klaren Linie und klaren Haltung, der eine Mischung zwischen hart und menschlich mitbringt“.

Der neue Lokalsport-Newsletter für das Münsterland

Immer dienstags und freitags um 18:30 Uhr das Wichtigste aus dem Lokalsport direkt in Ihr E-Mail-Postfach.

Informationen zur Datenverarbeitung im Rahmen des Newsletters finden Sie hier.