Hat gut lachen: Sebastian Rudy kann in aller Ruhe abwarten. Er hat noch bis 2022 Vertrag auf Schalke. © dpa
Schalke 04

Schalke 04 nimmt die Arbeit unter schwierigen Vorzeichen auf

Am Montag startet Schalke 04 in die Saisonvorbereitung für die Zweitligasaison. Dann werden auch Spieler dabei sein, mit denen die Königsblauen gar nicht mehr planen.

Erst Corona-Tests und danach folgen die obligatorischen Leistungsüberprüfungen: Am Montag beginnen die Spieler des FC Schalke 04 mit der Vorbereitung auf die neue Saison. Dass Schalke zukünftig in der 2. Liga kicken muss, ist gewöhnungsbedürftig, aber bittere Realität.

Am Donnerstag werden die Schalker Spieler das erste Mal auf dem Platz trainieren. Dann könnten auch eine Reihe von Kickern dabei sein, die Schalke so schnell wie möglich von der Gehaltsliste haben will.

Keine Sonderrechte

Sonderrechte für den einen oder anderen, der Schalke verlassen will, wird es nicht geben. Sportdirektor Rouven Schröder stellte schon vor einigen Tagen fest, dass jeder Spieler, der bei Schalke noch unter Vertrag steht, am Montag auch in Gelsenkirchen antreten muss.

Am schnellsten könnte sich der nächste Wechsel bei Mark Uth vollziehen. Der gebürtige Kölner will zurück in die Domstadt und wäre wohl auch bereit, auf viel Geld zu verzichten. Im Gegenzug ist zu hören, dass der 29-Jährige aber auch noch eine Abfindung von den Königsblauen haben.

Was wird aus Rudy?

In diesem Punkt ist noch keine Einigung erzielt. Weitere Spieler, die Schalke verlassen sollen, sind unter anderem Amine Harit, Ozan Kabak, Omar Mascarell und vor allem Sebastian Rudy, dessen lukrativer Vertrag für die Königsblauen einer der größten Rucksäcke bei der Kaderplanung ist.

Wann bei Rudy eine Entscheidung fällt, ist offen. Dass seine Verpflichtung für Schalke ein immenses Verlustgeschäft wird, steht außer Frage. Genauso ist nicht ausgeschlossen, dass es noch einige Überraschungen im Kadr geben wird.

Sport-Direktor Rouven Schröder hat kürzlich bekräftigt, dass kein Spieler unverkäuflich sei. Also auch nicht Mathew Hoppe, der trotz Vertragsverängerung bis 2023 mit italienischen Vereinen in Verbindung gebracht wird. Der zuletzt an Stoke City ausgeliehene Rabbi Matondo soll beim belgischen Erstligisten KRC Genk auf der Liste stehen.

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