Schalke 04

Schalke-Torwart Michael Langer: „Es tut verdammt weh“

Dass Michael Langer bester Schalker Spieler bei der 0:3-Heimpleite gegen Leverkusen war, konnte den Österreicher nicht trösten. Dafür ist die Schalker Situation zu dramatisch.
Michael Langer bot gegen Leverkusen eine ordentliche Leistung. © dpa

Die Königsblauen haben nach zehn Spieltagen jetzt 31 Gegentreffer kassiert. Mit einer solch katastrophalen Bilanz sind bisher alle Klubs aus der Bundesliga abgestiegen. Bereits jetzt droht Schalke mit nur drei Punkten den Anschluss an die übrigen Mannschaften im Tabellenkeller zu verlieren.

„Es tut verdammt weh. Wir haben versucht, einen unglaublichen Aufwand zu betreiben. Einsatz und Wille waren da. Es ist klar, dass Leverkusen aktuell nicht in unserer Gewichtsklasse ist. Nichtsdestotrotz haben wir einige Dinge ganz okay gemacht. Wenn wir den Elfmeter verwandelt hätten, wäre es vielleicht noch etwas geworden“, sagte der 35-Jährige, der sein erstes Bundesliga-Spiel seit 13 Jahren absolvierte und dabei eine ordentliche Leistung zeigte.

„Wir müssen zusammenstehen“

In der Anfangsphase verriet der Routinier bei den gefährlichen Leverkusener Ecken einige Unsicherheiten, aber bei den Distanzschüssen der Gäste bewahrte er seine Mannschaft vor einer noch höheren Niederlage. Langer: „Wir müssen weiter positiv sein und an unseren Schwächen arbeiten. Es ist einige schwierige Zeit für uns, wir müssen zusammenstehen.“

Das kontrovers diskutierte Leverkusener 1:0 bewertete Langer wie folgt: „Aus meiner ersten Wahrnehmung war es ein Foul, aber es war brutal schwierig zu entscheiden“. Eigentorschütze Malick Thiaw erklärte: „Ich habe mich etwas dumm angestellt. Man kann es pfeifen, aber der Schiedsrichter hat nicht gepfiffen. Das muss ich cleverer machen. Es ist für uns alle scheiße. Wir trainieren eigentlich gut. Wir müssen Männer sein und Eier zeigen.“

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