Sorgte für den 7:4-Endstand: Gerald Asamoah. © dpa
Schalke 04

Stichtag: Ein Spiel für das Schalker Geschichtsbuch

Am 11. Februar 2006 fand eines der spektakulärsten Bundesligaspiele mit Schalker Beteiligung statt. In der Veltins-Arena erlebten über 60.000 Zuschauer ein Tor-Festival.

Nach 90 Minuten hatten die Königsblauen ihren Gegner Bayer Leverkusen mit 7:4 bezwungen. Elf Tore in einer Partie hatten es bis dahin in der 2001 eröffneten Arena noch nie gegeben.

Dabei schien schon früh eine Vorentscheidung zugunsten der Gastgeber gefallen zu sein. Nach Treffern von Sören Larsen, Mladen Krstajic und Zlatan Bajramovic führen die Königsblauen nach etwas über einer halben Stunde bereits mit 3:0.

Klare Führung fast verspielt

Schalkes Fans jubelten über die bis dahin überzeugende Vorstellung ihrer Mannschaft. Danach konnte auch das 1:3 in der 40. Minute durch Andriy Voronin nichts ändern.

Erst als Dimitar Berbatov fünf Minuten nach dem Wiederanpfiff auf 2:3 verkürzte, machten sich die Schalker Anhänger Sorgen. Diese schienen zunächst unbegründet, denn Kevin Kuranyi und erneut Sören Larsen sorgten mit ihren Treffern für den alten Drei-Tore-Abstand.

Ein Wechselbad der Gefühle

Aber das Wechselbad der Gefühle ging weiter. Leverkusen gab sich noch längst nicht geschlagen. Andriy Voronin mit seinem zweiten Tor und Jacek Krzynowek sorgten 20 Minuten vor dem Schlusspfiff für neue Hoffnung bei Leverkusen.

Doch das 4:5 aus Gäste-Sicht hatte nicht lange Bestand. Ein Freistoß-Tor von Lincoln (76.) und ein Treffer des eingewechselten Gerald Asamoah (81.) sorgten für den 7:4-Endstand in einem nervenaufreibenden Fußballspiel.

Erster Sieg für Slomka als Schalke-Trainer

Mirko Slomka zog natürlich ein positives Fazit: „Unser erster Heimsieg seit 1997 gegen Bayer Leverkusen und mein erster Erfolg als Cheftrainer auf Schalke. Es war ein fantastisches Fußballspiel mit hoher Qualität, wozu auch Bayer beigetragen hat.“

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