Bei den Schalker Fans sehr populär: Ebbe Sand. © dpa

Stichtag: Rost glänzt und Sand trifft beim Derbysieg in Dortmund

Das Revierderby schrieb viele dramatische Geschichte. Besonders gern erinnern sich die Schalker Fans an den 30. Januar 2004. An diesem Tag gewannen die Blau-Weißen äußerst glücklich mit 1:0.

Ausgerechnet dem eingewechselten Ebbe Sand gelang zum Rückrunden-Auftakt in der 89. Minute das Tor des Tages. Dabei steckte der Däne in einer Formkrise. Während der gesamten Hinrunde hatte er kein einziges Mal getroffen. „So etwas war mir in meiner gesamten Kar­riere noch nie pas­siert“, erinnerte sich Sand.

Als Trainer Jupp Heynckes ihn dann für Youngster Mike Hanke ins Spiel brachte, habe Sand gespürt: „Jetzt machst du es. Es reicht. Das war eine Erlö­sung. Mit Sicher­heit einer der emo­tio­nalsten Momente meiner Kar­riere.“

Rost hält zwei Elfmeter

Schalke blieb damit seit 1904 Tagen gegen den Erzrivalen ohne Niederlage. Dabei war es kein Spiel für schwache Nerven. Sowohl Dortmunds Tomas Rosicky als auch Thomas Kläsener auf der Gegenseite wurden mit Gelb-Rot vom Platz gestellt, dazu parierte S04-Torhüter Frank Rost zwei Strafstöße. Erst gegen Jan Koller, später gegen Torsten Frings.

Rost war neben Sand der Derby-Held, der mit zahlreichen Glanzparaden die BVB-Akteure zur Verzweiflung trieb. In der 89. Minute kannte der Jubel auf Schalker Seite dann keine Grenzen mehr. Hamit Altintop zog drei Gegenspieler am gegnerischen Strafraum auf sich, spielte herrlich in den Lauf von Ebbe Sand. Der Däne, dem in der Saison das Abschlussglück so oft gefehlt hatte, blieb cool und lupfte die Kugel über BVB-Keeper Guillaume Warmuz ins Tor. Es war der Siegtreffer in einem denkwürdigen Derby.

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