In Köln waren sie ein erfolgreiches Duo: Dominick Drexler (r.) und Simon Terodde. © dpa
Schalke 04

Warum Dominick Drexler unbedingt zu Schalke 04 wechseln wollte

Mit Dominick Drexler ist Schalke die Verpflichtung eines erfahrenen Profis gelungen. Gegen den Hamburger SV könnte der 31-Jährige schon sein Debüt im Schalke-Trikot feiern.

Im Testspiel beim MSV Duisburg hatte Kölns Trainer Steffen Baumgart die Kapitänsbinde noch an Dominick Drexler vergeben. Baumgart schien viel von Drexler zu halten, doch planen kann er nicht mehr mit ihm.

Schalke 04 verpflichtete den 31-Jährigen Mitte der Woche. Gut möglich, dass der gebürtige Bonner schon am Freitag sein Debüt im Trikot der Königsblauen feiert. Grammozis: „Dominick steht voll im Saft, er hat in Köln die Vorbereitung bis zu seinem Wechsel komplett bestritten“.

Eine Ablöse zahlen die Königsblauen zunächst nicht, erst im Falle des Aufstiegs wird eine niedrige sechsstellige Summe als Prämie an die Geißböcke fällig.

Wunschspieler fürs Mittelfeld

„Mit Dominick haben wir unseren Wunschspieler für das offensive Mittelfeld gefunden“, freute sich Sportdirektor Rouven Schröder. „Er bringt eine hohe Spielintelligenz mit, was das Spiel mit und ohne Ball betrifft.“

Schröder findet Drexler am Platz „unheimlich kreativ“, zumal der Mittelfeldspieler „weiß, sich auch in engen Räumen durchzusetzen. 55 Torbeteiligungen in 97 Zweitligaspielen unterstreichen, wie wertvoll er für die Mannschaft werden kann.“ Zudem weist Drexler die Erfahrung von 54 Bundesligaspielen (fünf Tore) für Köln vor.

Die Rolle von Terodde

„Als sich Schalke 04 bei mir gemeldet hat, musste ich nicht lange überlegen“, wird Drexler in einer Klub-Mitteilung zitiert. Die Stahlkraft

von Schalke 04 war jedoch nicht der einzige Grund, der ihn zum Wechsel bewog.

Eine große Rolle spielte auch ein Kicker, den er schon aus seiner Kölner Zeit kennt: Simon Terodde. Gemeinsam schossen die beiden 2019 den 1. FC Köln zurück in die Bundesliga.

Für den Stürmer hat Drexler nur lobende Worte übrig. „Wenn man so einen Torjäger hat, dann ist man da sehr gut aufgestellt“, verkündete er im Interview mit „Schalke TV“. „Das war einer der Hauptgründe, warum ich auch wechseln wollte“, führte der Offensivspieler weiter aus.

Am liebsten auf der Zehn

Zudem hofft er, dass er unter Dimitrios Grammozis endlich wieder auf seiner favorisierten Position im Zentrum auflaufen darf. „Da bin ich am stärksten“, sagt er selbstbewusst. In Köln kam er in der vergangenen Saison dagegen oft auf dem Flügel zum Einsatz.

Drexler war im Sommer 2018 vom dänischen Erstligisten FC Midtjylland nach Deutschland zurückgekehrt und hatte für eine Ablösesumme von 4,5 Millionen Euro bei den Kölnern unterschrieben.

Zuvor hatte Drexler unter anderem bei Bayer Leverkusen, der Spvgg. Greuther Fürth und Holstein Kiel gespielt. Er bringt folglich reichlich Erfahrung mit zu Schalke. Neben 54 Bundesliga-Spielen bestritt er bislang 97 Partien in der 2. Liga.

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