Warum Schalke Darko Churlinovs Rückkehr jetzt wohl abhaken muss

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Fußball: DFB-Pokal, SG Dynamo Dresden - VfB Stuttgart, 1. Runde, Rudolf-Harbig-Stadion. Stuttgarts Darko Churlinov (l) erzielt gegen Dynamos Torwart Sven Müller (r) und Michael Akoto das Tor zum 0:1. +++ dpa-Bildfunk +++ © picture alliance/dpa
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Basta – sagte im übertragenen Sinne VfB Stuttgarts Sportdirektor Sven Mislintat und erklärte das Thema einer Rückkehr von Darko Churlinov zum FC Schalke 04 für erledigt. Da aber spätestens seit Oliver Kahns „Basta“ in Sachen Robert Lewandowski diese Vokabal ein wenig „entzaubert“ wurde und im Prinzip nur noch als Eröffnung des Verhandlungspokers gilt, hatten sich Schalker Fans noch Hoffnungen gemacht, „Aufstiegsheld“ Churlinov könne doch noch zu den Königsblauen wechseln.

Schließlich hatte Schalkes Sportdirektor Rouven Schröder angekündigt, Schalke sei noch auf der Suche nach einem Offensivspieler. Ein Typ wie Churlinov solle es sein – nicht auf eine Position festgelegt, flexibel, den Blick nach vorn gerichtet.

Interesse in England

Aber jetzt muss Schalke eine Churlinov-Rückkehr wohl definitiv abhaken: Churlinov stand beim Pokalspiel des VfB bei Dynamo Dresden nicht nur in der Stuttgarter Startelf, er erzielte auch noch das 1:0-Siegtor, das den VfB in die zweite Runde beförderte. Der VfB Stuttgart scheint Churlinov also gut gebrauchen zu können.

Außerdem soll durch Churlinovs Zeit auf Schalke, seine gute Vorbereitung in Stuttgart und nun durch das Pokalspiel auch mindestens ein englischer Klub auf den Nordmazedonier aufmerksam geworden sein – und selbst ein Premier-League-Absteiger wird im Zweifel für Churlinov mehr Ablöse zahlen können als Bundesliga-Aufsteiger Schalke.

Und überhaupt würde sich der VfB wahrscheinlich doppelt und dreifach überlegen, einen Spieler der Kategorie Churlinov an einen möglichen Mitkonkurrenten im Kampf um den Klassenerhalb abzugeben. Der 22-Jährige hat beim VfB Stuttgart noch einen Vertrag bis 2024.