Schalke 04

Zwei frühere Schalker Spieler sind alles andere als glücklich

Was haben Mesut Özil und Max Meyer gemeinsam? Beide spielten nicht nur für den FC Schalke 04, sondern sind zurzeit auch alles andere als glücklich.
Beim FC Arsenal auf dem Abstellgleis: Der frühere Schalker Mesut Özil. © dpa

Özil steht bekanntlich beim FC Arsenal unter Vertrag und spielt dort sportlich keine Rolle mehr. Aktuell steckt er in einer sportlichen Sackgasse. In der Türkei bekundet wohl Ex-Meister Fenerbahce Istanbul großes Interesse an einer zeitnahen Verpflichtung des 32-Jährigen. Laut türkischen Medien soll sich der Ex-Nationalspieler mit den Bossen des Istanbuler Klubs getroffen haben.

Seinen bislang letzten Einsatz für die Gunners bestritt der Mittelfeldspieler Anfang März noch vor der Corona-Unterbrechung. Im vergangenen Oktober war Özil beim Ex-Meister auch offiziell aus den Aufgeboten sowohl für die Europa League als auch die Premier League gestrichen worden und kann damit momentan nur in der U23 des Klubs spielen. Vor seiner Ausbootung hatte Özil ein Angebot der Engländer zur Auflösung seines noch bis zum Saisonende laufenden Vertrages abgelehnt.

Wurzeln nicht vergessen

Seine Wurzeln hat der ehemalige Nationalspieler allerdings noch nicht vergessen. In einer Fragerunde auf Twitter unter dem Motto #askmesut antwortete Özil auf die Frage nach dem Lieblingsklub seiner Kindheit mit „Schalke 04“ und einem blauen Herz-Emoji – eine Rückkehr zu den Königsblauen ist jedoch ausgeschlossen.

2005 war Özil aus dem Nachwuchs von Rot-Weiss Essen in die Knappenschmiede gewechselt, in den drei Jahren gewann er die deutsche A-Jugendmeisterschaft 2006 und machte seine ersten Gehversuche im Profi-Geschäft.

Auf dem Abstellgleis

Auch Max Meyer geht es sportlich nicht gut. Er steht bei Crystal Palace auf dem Abstellgleis. Dort ist der langjährige Schalker für die erste Mannschaft kein Thema mehr. Ende Oktober stand er letztmals im Premier-League-Kader.

Im Sommer 2018 war Meyer im Streit von seinem Jugendverein Schalke 04 nach England gewechselt. Bei dem Londoner Klub wollte Meyer sich in der besten Liga der Welt beweisen. Zunächst gelang ihm das auch einigermaßen. Der gebürtige Oberhausener absolvierte in seiner ersten Saison 29 Ligaspiele für die Eagles. Spätestens ab der vergangenen Saison ging es aber steil bergab. 19/20 waren es nur noch 17 Einsätze für Meyer.

Sein Marktwert ist rapide gesunken. Spätestens im Sommer, wenn sein Vertrag ausläuft, stehen die Zeichen auf Abschied.

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