0:1 in Stuttgart - Schalke setzt Liga-Negativtrend fort

Höwedes sieht Rot

Nach dem rauschenden Pokalsieg beim FC Bayern ist der FC Schalke 04 in der Fußball-Bundesliga auf dem harten Boden der Realität angekommen. Am 25. Spieltag unterlagen die Königsblauen beim VfB Stuttgart mit 0:1 (0:1) und haben weiterhin nur fünf Punkte Vorsprung auf Relegationsplatz 16.

STUTTGART

von dpa

, 05.03.2011, 17:47 Uhr / Lesedauer: 2 min
Jefferson Farfan (l.) im Zweikampf mit VfB-Linksverteidiger Cristian Molinaro.

Jefferson Farfan (l.) im Zweikampf mit VfB-Linksverteidiger Cristian Molinaro.

Beim VfB gab Pawel Pogrebnjak nach auskuriertem Rippenbruch sein Comeback im Sturmzentrum. Schalke-Trainer Felix Magath bot auf dieser Position überraschend den jungen Mario Gavranovic auf, der zu seinem erst fünften Saisoneinsatz kam. Gegenüber dem Sieg im Pokal-Halbfinale bei Bayern München ersetzte zudem Lukas Schmitz auf der rechten Abwehrseite Hans Sarpei. Clevere Konter Höwedes' Platzverweis warf Magaths personelle Planspiele jedoch früh über den Haufen. "Sechser" Joel Matip musste die so entstandene Lücke im Abwehrzentrum schließen. Trotz der Unterzahl leisteten die Königsblauen clever Widerstand und kamen immer wieder zu Kontern. Gavranovic (38.) und Raúl (43.) scheiterten mit Kopfbällen jeweils knapp. Matip hatte die erste gute Chance bereits nach sechs Minuten vergeben. Stuttgart spielte erstaunlich selbstbewusst, leistete sich aber immer wieder unnötige Abspielfehler. In Überzahl versäumte es der VfB zudem, noch mehr und konsequenter über die Außenbahnen anzugreifen. So blieb Georg Niedermeiers zu hoch platzierter Kopfball vor der Pause die einzig nennenswerte Möglichkeit aus dem Spiel heraus. Magath geht volles Risiko Nach dem Seitenwechsel ging Magath personell hohes Risiko und brachte in Kyriakos Papadopoulos, Edu und Junmin Hao auf einen Streich drei frische Akteure. Möglicherweise reagierte der Coach damit auch auf den Kräfteverschleiß aus der Bayern-Partie und das bevorstehende Achtelfinal-Rückspiel in der Champions League gegen den FC Valencia. Die Stuttgarter konnten kaum Kapital aus ihrer zahlenmäßigen Überlegenheit schlagen. Schalke verteidigte weiterhin geschickt und nutzte jede Gelegenheit zu Kontern. Außerdem war Nationaltorhüter Manuel Neuer der gewohnt sichere Rückhalt: So verhinderte er in einer 1:1-Situation souverän das 0:2 (57.). Allerdings hatte auch Neuer Riesenglück, als er den Ball im Nachfassen noch auf der Linie zu fassen bekam, nachdem er bei Christian Gentners Schuss zunächst gepatzt hatte (70.). Ulreich verhindert den Ausgleich Gleich dreimal hintereinander vereitelten die Schalker dann in der 79. Minute auf oder kurz vor der Linie den zweiten VfB-Treffer. Auf der Gegenseite verhinderte VfB-Schlussmann Sven Ulreich mit einer Glanzparade das 1:1 (87.).

Beim VfB gab Pawel Pogrebnjak nach auskuriertem Rippenbruch sein Comeback im Sturmzentrum. Schalke-Trainer Felix Magath bot auf dieser Position überraschend den jungen Mario Gavranovic auf, der zu seinem erst fünften Saisoneinsatz kam. Gegenüber dem Sieg im Pokal-Halbfinale bei Bayern München ersetzte zudem Lukas Schmitz auf der rechten Abwehrseite Hans Sarpei. Clevere Konter Höwedes' Platzverweis warf Magaths personelle Planspiele jedoch früh über den Haufen. "Sechser" Joel Matip musste die so entstandene Lücke im Abwehrzentrum schließen. Trotz der Unterzahl leisteten die Königsblauen clever Widerstand und kamen immer wieder zu Kontern. Gavranovic (38.) und Raúl (43.) scheiterten mit Kopfbällen jeweils knapp. Matip hatte die erste gute Chance bereits nach sechs Minuten vergeben. Stuttgart spielte erstaunlich selbstbewusst, leistete sich aber immer wieder unnötige Abspielfehler. In Überzahl versäumte es der VfB zudem, noch mehr und konsequenter über die Außenbahnen anzugreifen. So blieb Georg Niedermeiers zu hoch platzierter Kopfball vor der Pause die einzig nennenswerte Möglichkeit aus dem Spiel heraus. Magath geht volles Risiko Nach dem Seitenwechsel ging Magath personell hohes Risiko und brachte in Kyriakos Papadopoulos, Edu und Junmin Hao auf einen Streich drei frische Akteure. Möglicherweise reagierte der Coach damit auch auf den Kräfteverschleiß aus der Bayern-Partie und das bevorstehende Achtelfinal-Rückspiel in der Champions League gegen den FC Valencia. Die Stuttgarter konnten kaum Kapital aus ihrer zahlenmäßigen Überlegenheit schlagen. Schalke verteidigte weiterhin geschickt und nutzte jede Gelegenheit zu Kontern. Außerdem war Nationaltorhüter Manuel Neuer der gewohnt sichere Rückhalt: So verhinderte er in einer 1:1-Situation souverän das 0:2 (57.). Allerdings hatte auch Neuer Riesenglück, als er den Ball im Nachfassen noch auf der Linie zu fassen bekam, nachdem er bei Christian Gentners Schuss zunächst gepatzt hatte (70.). Ulreich verhindert den Ausgleich Gleich dreimal hintereinander vereitelten die Schalker dann in der 79. Minute auf oder kurz vor der Linie den zweiten VfB-Treffer. Auf der Gegenseite verhinderte VfB-Schlussmann Sven Ulreich mit einer Glanzparade das 1:1 (87.).

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