1:0 - Draxlers Tor beschert Schalke den perfekten Start

Champions League

Ein fulminanter Schuss von Julian Draxler hat dem FC Schalke 04 eine glänzende Ausgangsposition für den Einzug ins Achtelfinale der Champions League beschert. Dank des Siegtreffers zum 1:0 (0:0) beim FC Basel baute der Königsblau seine Spitzenposition aus.

BASEL

von Von Jörg Strohschein

, 01.10.2013, 22:47 Uhr / Lesedauer: 2 min
Schalker Jubel in Basel (v.l.): Felipe Santana, Torschütze Julian Draxler und Roman Neustädter.

Schalker Jubel in Basel (v.l.): Felipe Santana, Torschütze Julian Draxler und Roman Neustädter.

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Champions League, 2. Spieltag: FC Basel - FC Schalke 04 0:1 (0:0)

Bilder der Champions-League-Partie zwischen dem FC Basel und dem FC Schalke 04.
01.10.2013
/
Schalker Jubel vor dem Fanblock.© Foto: dpa
Schalker Jubel vor dem Fanblock.© Foto: dpa
Matchwinner Julian Draxler (l.) verschenkt sein Trikot.© Foto: dpa
Schalke-Trainer Jens Keller feuert seine Mannschaft an.© Foto: dpa
Julian Draxler (nicht im Bild) trifft zum 1:0.© Foto: dpa
Julian Draxler jubelt über seinen Treffer zum 1:0.© Foto: dpa
Schalker Jubel in Basel (v.l.): Felipe Santana, Torschütze Julian Draxler und Roman Neustädter.© Foto: dpa
Schalke muss sich mit dem FC Basel messen.© Foto: DeFodi
Luftduell zwischen Benedikt Höwedes (l.) und Marco Streller.© Foto: dpa
Taulant Xhaka (M.) und Fabian Schär (r.) verfolgen Kevin-Prince Boateng.© Foto: dpa
Zweikampf zwischen Valentin Stocker (l.) und Atsuto Uchida.© Foto: dpa
Schalke muss sich mit dem FC Basel messen.© Foto: dpa
Mitglieder von Greenpeace entfalten ein riesiges Protest-Banner.© Foto: dpa
Jefferson Farfan (l.) im Duell mit Mohamed Salah.© Foto: dpa
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Julian Draxler (nicht im Bild) trifft zum 1:0.© Foto: dpa
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Julian Draxler erzielte den entscheidenden Treffer (54.), der dem Ruhrgebietsklub die zwischenzeitliche Tabellenführung bescherte und das Erreichen der nächsten Runde sehr wahrscheinlich macht.

Kaum war die Partie angepfiffen, musste sie auch schon wieder für rund fünf Minuten unterbrochen werden. Aktivisten der Umweltschutzorganisation Greenpeace waren auf das Hauptribünendach des St. Jakon-Parks geklettert und entfalteten ein Protestplakat, das sich gegen einen russischen Energiekonzern und Hauptsponsor des Wettbewerbs richtete.   Bereits im Vorfeld der Partie hatte es zudem äußerst unschöne Szenen gegeben. Rund 400 vermummte Anhänger des FC Basel hatten rund 1000 Fans aus Gelsenkirchen nach ihrer Ankunft am Stadion angegriffen. Die Polizei war allerdings schnell zur Stelle und unterband die Krawalle unter Einsatz von Gummigeschossen. Damit war es dann auch der Geschehnisse genug, die mit der Sportart Fußball überhaupt nichts zu tun haben.

Beide Teams versuchten sich im Anschluss vielmehr auf ihre sportlichen Aufgaben zu konzentrieren, was ihnen aber längere Zeit nicht besonders leicht fiel. Die Basler hatten in der Anfangsphase zwar häufiger den Ball, die Schalker bildeten allerdings vor 33.251 Zuschauern eine kompakte Defensive, die den Schweizern wenig Spielraum ließ.Nach den jüngsten Erfahrungen in Hoffenheim schien sich die Mannschaft von Jens Keller erst einmal Sicherheit für das eigene Spiel verschaffen zu wollen. Dass die Schalker dennoch die erste große Torchance hatten, verdankten sie nach zwölf Minuten einer verunglückten Abwehraktion von Fabian Schär im Basler Strafraum. Die Ball fiel vor die Füße von Kevin-Prince Boateng, der zunächst erneut als einzige Spitze agierte, doch der 26-Jährige verfehlte aus elf Meter Entfernung das gegnerische Tor um Zentimeter.

Die Schalker konzentrierten sich auch in der Folge darauf, dem Gegner möglichst keine Räume zu gewähren und die Basler vom eigenen Tor fern zu halten. Dadurch fehlte ihnen die letzte Konsequenz im Offensivspiel. Dennoch sollte diese Taktik aufgehen, auch wenn der Unterhaltungswert lange Zeit auf mäßigem Niveau war. Den Schweizern fiel lange Zeit zu wenig ein, um den Ruhrgebietsklub in Bedrängnis zu bringen.Im Gegenteil: Roman Neustädter hatte nach 43 Minuten sogar die erneute Möglichkeit zu Führung, sein Kopfball nach einem Freistoß verfehlte ebenfalls nur denkbar knapp das Basler Tor. Erst in der Nachspielzeit kam die Mannschaft von Trainer Murat Yakin zur ihrer ersten Tormöglichkeit. Valentin Stocker setzte sich beherzt auf der rechten Seite durch, seine Flanke setzte Angreifer Marco Streller per Kopf knapp neben das Schalker Tor.

Ganz verschont von Rückschlägen blieben die Schalker in der ersten Hälfte aber dennoch nicht. Jefferson Farfan verletzte sich an der linken Leiste und musste nach 44 Minuten frühzeitig ausgewechselt werden, ihn ersetzte Adam Szalai. Kurz nach Wiederbeginn waren es erneut die Schalker, die die Führung auf dem Fuß hatten. Roman Neustädter schoss nach 51 Minuten einen Ball volley aus 16 Metern Entfernung an die Querlatte. Es schien aber nur noch eine Frage der Zeit zu sein, bis die Königsblauen in Führung gehen sollten. Und nur vier Minuten später war es dann tatsächlich soweit. Julian Draxler traf mit einem Distanzschuss zum 1:0. Erst in Erwartung der Niederlage versuchten die Basler mit mehr Nachdruck zu spielen und einen Treffer zu erzielen. Allerdings waren Timo Hildebrand und die gesamte Abwehr an diesem Abend über die gesamte Spieldistanz so konzentriert, dass sich die Schweizer am Ende die Zähne an den Schalkern ausbissen.  

TEAMS UND TOR
FC Basel: Sommer - Voser, Schär, Iwanow, Safari (84. Delgado) - Frei (84. Philipp Degen) - Salah, Xhaka (62. Sio), Diaz, Stocker - Streller
FC Schalke 04: Hildebrand - Uchida, Höwedes, Felipe Santana, Aogo (78. Kolasinac) - Höger, Neustädter - Farfán (45. Szalai), Meyer (85. Hoogland), Draxler - Boateng
Tor: 0:1 Draxler (54.)
Schiedsrichter: Undiano (Spanien)
Zuschauer: 33.251
Gelbe Karten: Delgado / Aogo, Farfán, Höger

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