Die Torhüterfrage ist auf Schalke erst einmal zugunsten von Alexander Nübel entschieden. Jetzt ist es für Schalke ganz wichtig, den Fokus auf den Fußball zu richten.

Gelsenkirchen

, 30.01.2020, 18:19 Uhr / Lesedauer: 1 min

Ob Alexander Nübel in Berlin auch im Schalker Tor stehen würde, wenn Markus Schubert gesund wäre, darauf blieb David Wagner am Donnerstag eine konkrete Antwort schuldig. Letztlich spielt das auch keine Rolle. Schubert ist nicht in der Lage zu spielen, also muss Nübel ran.

Aus Schalker Sicht wäre es optimal, wenn der Bald-Bayer eine starke Leistung zeigen würde, damit die Torhüter-Debatte endlich vorerst ein Ende findet.

Denn die Königsblauen sollten sich einzig und allein auf ihre Leistungen auf dem Fußballplatz konzentrieren. Ablenkung kann Schalke nicht gebrauchen. Nach der starken Leistung gegen Mönchengladbach folgte das Fiasko von München. Jetzt gilt es in Berlin ein Zeichen zu setzen, damit der positive Saisonverlauf auch weiterhin Bestand hat.


Nübel muss dem Druck standhalten


Nübel kann auf diesem Weg einen wertvollen Beitrag leisten, indem er sich nicht von den Nebengeräuschen um seine Person beeinflussen lässt. Wer beim FC Bayern München bestehen will, der muss mit Erfolgsdruck auch beim FC Schalke 04 umgehen können.

Wagner wies zurecht darauf hin, dass Schalke nur als harmonische Gruppe stark sein kann, wenn sich keine Gräben zwischen Spielern und Fans auftun. Vereinswechsel sind längst zur Normalität geworden. Ob Nübel mit seiner Entscheidung, zum deutschen Rekordmeister zu wechseln, richtig liegt, lässt sich jetzt nicht seriös beurteilen. Was sich aber beurteilen lässt, sind seine Leistungen für den Rest der Saison. Wenn die stimmen, wird auch der Fan-Ärger verstummen.

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