Immerhin einen Punkt gab es für Schalke in Mönchengladbach - viele Beobachter hatten weniger erwartet. Vor allem kämpferisch stimmte die Leistung der Profis.

Mönchengladbach

, 17.08.2019, 20:35 Uhr / Lesedauer: 2 min

Alexander Nübel: Erster Wackler in der 6. Minute, als er mit einem zu kurzen Pass seine Abwehr in Bedrängnis brachte. Hatte ansonsten in der ersten Halbzeit wenig zu tun – an seinen Abschlägen muss er noch arbeiten. In der 65. Minute hatte er Glück, als er einen Ball fallenließ, Gladbach den Patzer aber nicht nutzen konnte. Vereitelte in Halbzeit zwei mehrere gute Torchancen. Note 3

Jonjoe Kenny: Arbeitete viel, schaltete sich oft in die Offensive ein und spulte insgesamt ein großes Laufpensum ab. Die Leihgabe von Everton bestätigte die gute Leistung aus dem Pokalspiel. Note 3

Benjamin Stambouli: Lief als Chef in der Viererkette auf – als solcher redete und ordnete er viel, auch kämpferisch war seine Leistung in Ordnung. Im Spielaufbau gelang ihm allerdings nicht sehr viel. Note 3

Alexander Nübel mit Licht und Schatten, Benito Raman vergibt die beste Chance

Chef in der Abwehr: Benjamin Stambouli. © imago

Matija Nastasic: Der zweite Innenverteidiger hätte sich fast in die Torschützenliste eintragen können, als er eine Flanke von Caligiuri nur knapp verpasste. Auch er lieferte eine solide Abwehrleistung ab. Note 3

Bastian Oczipka: Über seine linke Seite ließ er wenige Angriffe der Mönchengladbacher zu und verdiente sich ein Fleißkärtchen – allerdings gelang ihm nach vorne nicht sehr viel. Er brauchte oft zu lange, um sich vom Ball zu trennen. Note 3

Alexander Nübel mit Licht und Schatten, Benito Raman vergibt die beste Chance

Großer Einsatz im Mittelfeld: Weston McKennie. © imago

Weston McKennie: Der US-Amerikaner kam für den angeschlagenen Suat Serdar in die Partie. Er lieferte sich in der Mittelfeldzentrale einen Abnutzungskampf, nach vorne gelang ihm nicht viel. Note 3,5

Omar Mascarell: Zeigte eine Leistung mit Licht und Schatten. Auch er präsentierte er sich sehr zweikampfstark, das eine und andere Mal gelangen ihm gute Spielverlagerungen. Dafür leistete er sich manchmal zu einfache Ballverluste. Note 3,5

Daniel Caligiuri: Immerhin: Seine Standards sind wieder gefährlich, Freistöße von ihm sorgten immer wieder für Alarm im Gladbacher Strafraum. Andererseits gab er den Ball zu oft leichtfertig her – und verzettelte sich in Rededuelle mit Schiedsrichter Dr. Felix Brych. Hatte in der 78. Minute die beste Gelegenheit in der zweiten Halbzeit, als er knapp übers Tor schoss. Note 3

Amine Harit: Schalkes Kreativspieler zeigte über weite Strecken eine eher unauffällige Partie, er war längst nicht so stark wie in den Testspielen. Note 4

Benito Raman: Hatte in der 6. Minute die erste Chance für Königsblau – in der 27. Minute tauchte er frei vor Sommer aus und hätte mehr aus der Situation machen müssen. Insgesamt eine eher schwache Leistung des Ex-Düsseldorfers. In der 74. Minute wurde er für Fabian Reese ausgewechselt. Note 4

Alexander Nübel mit Licht und Schatten, Benito Raman vergibt die beste Chance

Vergab Schalkes beste Torchance: Benito Raman. © dpa

Guido Burgstaller: Der Österreicher bekam den Vorzug vor Ahmed Kutucu – und lieferte sich ein Privatduell mit Nico Elvedi. In der 27. Minute passte er schön auf Raman, der die Vorlage aber nicht nutzen konnte. Note 3,5

Fabian Reese: Kam in der 74. Minute für Benito Raman. Ohne Note

Salif Sané: Kam in der 85. Minute für Weston McKennie. Ohne Note

Münir Mercan: Kam in der 90. Minute zu seinem Bundesligadebüt: Er wurde für Amine Harit eingewechselt. Ohne Note

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