Auswahl für Magath wird immer größer

Personelles Luxusproblem

GELSENKIRCHEN Der eine gilt als aufstrebender Neuling, der gerade seine erste Krise durchlebt, der andere als „Meistermacher“, der großen Respekt in der Bundesliga genießt: Markus Babbel vom VfB Stuttgart und Felix Magath vom FC Schalke 04 gehören zwei unterschiedlichen Trainergenerationen an.

von Von Frank Leszinski

, 15.10.2009, 17:36 Uhr / Lesedauer: 2 min
Mineiro (l.) steht gegen Stuttgart wieder zur Verfügung.

Mineiro (l.) steht gegen Stuttgart wieder zur Verfügung.

Apropos Geld: Schalke hat bei der Deutschen Fußball-Liga ein Kosten-Kontrollsystem beantragt, das die Einführung einer Obergrenze für Transfer- und Personalkosten vorsieht. Die Profivereine sollen demnach in einer Saison nicht mehr als 70 Prozent der Erträge aus Fernseheinnahmen, Kartenverkäufen und Sponsoring für Personal- oder Transferkosten aufwenden können. Zusätzliche Einnahmen von Investoren dürfen hingegen nicht berücksichtigt werden. Über diesen Antrag wird bei der Ligaversammlung am 11. November diskutiert. Felix Magath klingt allerdings skeptisch, was die Erfolgsaussichten dieses Antrags betrifft: „Oft findet sich immer jemand, der solche Regeln umschifft.“Mehr Gedanken macht sich der Schalker-Trainer jedoch über die Aufstellung in Stuttgart, denn ihm plagt ein Luxusproblem. Seine Auswahl an Spielern, die für die Startelf in Frage kommen, wird immer größer: „Die Personalsituation ist entspannt, der Trainer gespannt“, sagt Magath und lobt den Brasilianer Mineiro: „Er hat diese Woche sehr gut trainiert und sich einsatzfähig gemeldet.“

Da auch Holtby und Moravek gesund von der U20-WM zurückgekehrt sind, hat Magath jetzt mehr personelle Möglichkeiten. Was dem 56-Jährigen gut ins Konzept passt, denn damit lässt sich der Konkurrenzkampf innerhalb seines Kaders wieder erhöhen. Magath schmunzelnd: „Es ganz gut sein, dass jetzt der eine oder andere Spieler zittern muss, der bisher gesetzt war.“

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