Avdijai spielt sich in Graz warm für Schalke

Ausgeliehenes Supertalent

Was macht eigentlich Donis Avdijaj (18)? Seit der FC Schalke 04 sein großes Talent an Sturm Graz ausgeliehen hat, ist es ruhig um den 18-Jährigen geworden. Bei den Königsblauen sorgte er, dessen Ausstiegsklausel 48 Millionen Euro betragen soll, mehr durch Aktivitäten außerhalb des Fußballplatzes für Schlagzeilen.

GELSENKIRCHEN

26.03.2015, 07:23 Uhr / Lesedauer: 1 min
Donis Avdijaj (l.), hier mit Klaas-Jan Huntelaar, will sich mit guten Leistungen in Graz für Schalke empfehlen.

Donis Avdijaj (l.), hier mit Klaas-Jan Huntelaar, will sich mit guten Leistungen in Graz für Schalke empfehlen.

In seiner neuen fußballerischen Heimat in Österreich scheint sich Avdijaj wieder mehr auf Fußball zu konzentrieren. Startelf-Debüt.

"Ich bin zufrieden"

Mittlerweile hat er nach einigen Kurzeinsätzen sein Startelf-Debüt für Sturm Graz gegeben. Seine Zwischenbilanz fällt positiv aus. „Ich bin zufrieden. Ich weiß, was ich kann und dass das schon ziemlich gut war. Ich weiß aber auch, dass da noch mehr kommen kann,“ sagte der Stürmer. Das Leistungsniveau der österreichischen Liga stuft der Jung-Profi als respektabel ein. „Es gibt keinen großen Unterschied zu anderen Ligen. Das Tempo ist sehr hoch, und es wird mit viel Einsatz gespielt“, so Avdijaj.

Schalke hat seinen Angreifer (Vertrag bis 2019) bis 2016 an Sturm Graz verliehen, ließ aber für den Sommer 2015 eine Rückhol-Option in den Vertrag schreiben. Advijaj will in Graz Spielpraxis sammeln. Außer in Freundschaftsspielen kam der Stürmer für Schalke noch nicht zum Einsatz. Langfristig will sich Avdijaj aber in der Bundesliga durchsetzen.

Fährmann trainiert individuell

Das hat Eric Maxim Choupo-Moting längst geschafft. Doch der Stürmer laboriert an einer hartnäckigen Wadenprellung. „Es ist eine Einblutung mit Pferdekuss. Aber ich werde alles dafür tun, um bis zum Augsburg-Spiel fit zu sein“, sagte der 26-Jährige. Auch gestern konnte er nur individuell trainieren, genauso wie Torhüter Fährmann, Draxler und Sam. Dabei trug Schalkes Schlussmann teilweise einen Kopfverband. Das hatte jedoch nichts mit einer neuen Verletzung zu tun, sondern hatte trainingsspezifische Gründe: Jeweils ein Auge von Fährmann wurde verdeckt, um das selektive Sehen zu fördern.

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