Clemens Tönnies verteidigt Heldt - Kritik an Keller

Schalke-Boss im Interview

Schalkes Aufsichtsratsvorsitzender Clemens Tönnies weist nach dem bisher mäßigen Abschneiden in der Fußball-Bundesliga Kritik an Manager Horst Heldt zurück. Dem neuen Trainer Roberto Di Matteo müsse man Zeit geben, einen verbalen Seitenhieb gab es für Ex-Coach Jens Keller.

GELSENKIRCHEN

17.11.2014, 11:29 Uhr / Lesedauer: 1 min
Clemens Tönnies ist von der guten Arbeit Horst Heldts überzeugt. Foto: Bernd Thissen

Clemens Tönnies ist von der guten Arbeit Horst Heldts überzeugt. Foto: Bernd Thissen

Trotz der wenig überzeugenden Leistungen des Bundesliga-11. hält der Vereinschef die Verpflichtung von neuen Spielern in der Winterpause nicht für notwendig: "Wenn alle soweit fit und gesund sind, sehe ich aktuell keinen Handlungsbedarf."

Tönnies hält den erneuten Einzug in die Champions League auch weiterhin für möglich. "Nur eins machen wir nicht mehr: Das Gerede von der Meisterschaft", sagte Tönnies. "Diesen Mühlstein hängen wir uns nicht mehr um."

Der Aufsichtsratsboss kündigte an, für die Nachwuchsarbeit ein Amateurstadion mit entsprechender Infrastruktur zu bauen. "Dafür nehmen wir deutlich über 20 Millionen Euro in die Hand, um unserer Top-Jugendabteilung auch eine adäquate Heimat zu bieten." Baubeginn des Projekts soll im Frühjahr 2015 sein. Indirekte Kritik übte Tönnies an Ex-Coach Jens Keller: "Für mich ist das ein erster ganz entscheidender positiver Aspekt der Verpflichtung von Roberto di Matteo: Seit er da ist, haben wir keine muskuläre Verletzung mehr", sagte er.

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