Die Talfahrt des FC Schalke 04 geht weiter. Gegen den VfL Wolfsburg gab es eine 0:2-Niederlage. Schalke ist jetzt seit 24 Bundesligaspielen in Folge ohne Sieg.

Gelsenkirchen

, 21.11.2020, 17:31 Uhr / Lesedauer: 2 min

Die Königsblauen hatten es Torhüter Frederik Rönnow zu verdanken, dass die Niederlage nicht noch deutlicher ausfiel. Die nächsten Schalker Gegner heißen Mönchengladbach und Leverkusen. Das macht Angst.

Unsere Einzelkritik:

Frederik Rönnow: Der Däne erhielt wie erwartet den Vorzug vor Ralf Fährmann und rechtfertigte dieses Vertrauen mit einigen guten Paraden. Vor allem gegen Weghorst in der 63. Minute rettete er glänzend mit einem Reflex. Bei den Gegentoren konnte Rönnow nichts machen, weil seine Vorderleute hoffnungslos überfordert gegen starke Wolfsburger waren. Note: 2,0

Malick Thiaw: Stand wegen des kurzfristigen Ausfalls von Salif Sané (Knieprobleme) in der Startelf. Doch beim ersten Gegentor pennte der junge Abwehrspieler und ließ Weghorst frei köpfen. Auch danach machte Thiaw viele Fehler und war oft überfordert. Note: 5,0

Benjamin Stambouli: Nach längerer Zeit mal wieder in der Startelf, war der Franzose weit von seiner Normalform entfernt. Leistete sich viele leichte Fehler im Spielaufbau, die Wolfsburg zu gefährlichen Kontern geradezu einluden. Note: 5,5

Matija Nastasic: Zu langsam und zu unbeweglich spielte der erfahrene Verteidiger. Auch Nastasic hat schon viel bessere Tage auf Schalke erlebt. Note: 4,5

Kilian Ludewig: Der auf den letzten Drücker verpflichtete Verteidiger sah bei vielen Wolfsburger Vorstößen ganz schlecht aus. Wenn er den Ball mal unter Kontrolle hatte, ging er viel zu oft schnell wieder verloren. Note: 5,5

Bastian Oczipka: Machte nicht so viele Fehler wie seine Mannschaftskameraden. Aber dies als Kompliment zu werten, wäre grotesk. Oczipka schwamm so mit, ohne nennenswerte Akzente setzen zu können. Note: 4,5

Omar Mascarell: Erschreckend, wie langsam der Schalker Kapitän ist. In manchen Laufduellen nahmen ihm seine Wolfsburger Gegenspieler auf zehn Metern fünf Meter ab. Note: 5,0

Amine Harit: In dieser Partie gab es für den Marokkaner die Höchstrafe: Nach 38 Minuten wurde er ausgewechselt. Bis dahin war Harit nur durch Fouls und Fehlpässe aufgefallen. Note: 6,0

Mark Uth: Warum der Nationalspieler in aussichtsreicher Position Mitte der ersten Halbzeit den Ball mit der Hand mitnahm, zeigte, wie verunsichert die Schalker Mannschaft ist. Nur in Ansätzen ging von Uth ab und zu Gefahr aus. Note: 4,0

Suat Serdar: Nach längerer Verletzungspause waren vom Nationalspieler keine Wunderdinge zu erwarten. Spielte einige gute Pässe. Wurde nach 77 Minuten ausgewechselt. Note: 4,0

Gonzalo Piacencia: Er hatte die erste Schalker Chance nach 46 Minuten (!). Mitte der zweiten Halbzeit hatte er noch eine zweite brauchbare Möglichkeit. Das blieb seine einzige auffällige Szene im gesamten Spiel. Note: 3,5

Benito Raman (38. für Harit): Brachte wenigstens ein bisschen Fahrt ins Schalker Spiel. Hatte in der Schlussphase mit einem Lattenschuss Pech. Note: 4,0

Steven Skrzybski (46. für Stambouli): Er konnte an seine gute Leistung in Mainz überhaupt nicht anknüpfen. Von Skrzybski gingen keinerlei Impulse aus. Note: 5,0

Nabil Bentaleb (77. für Serdar): Bentaleb konnte in der verbleibenden Spielzeit keine Akzente setzen. ohne Note

Ahmed Kutucu (77. für Piacencia): Schoss einmal ans Außennetz. Doch er stand im Abseits. ohne Note

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