Dank eine starken zweiten Halbzeit siegte Schalke gegen den VfL Wolfsburg mit 2:1. Herausragender Spieler auf Seite der Königsblauen war Daniel Caligiuri, der beide Treffer erzielte.

Gelsenkirchen

, 20.01.2019, 20:17 Uhr / Lesedauer: 2 min

Alexander Nübel: Bewies bereits in der 5. Minute seine Klasse, als er einen Mehmedi-Kopfball aus kürzester Distanz abwehrte. Insgesamt wirkte der Keeper, der überraschend für Ralf Fährmann in die Mannschaft gekommen war, sehr sicher. Note 2,5

Starker Auftritt: Alexander Nübel verdrängte Ralf Fährmann im Schalker Tor.

Starker Auftritt: Alexander Nübel verdrängte Ralf Fährmann im Schalker Tor. © imago

Daniel Caligiuri: Der Mann des Spiels: Zeigte in der 8. Minute keine Nerven beim Elfmeter und erzielte das 1:0 vom Punkt aus. Beim Gegentor ließ er seinen Gegenspieler Mehmedi allerdings unbewacht – das machte er allerdings spätestens in der 78. Minute wieder gut, als er nach feiner Vorarbeit von McKennie das 2:1 erzielte. Note 2

Salif Sané: Beim Gegentor war der Innenverteidiger, der rechtzeitig zur Wolfsburg-Partie wieder fit geworden war, auch in der „Verlosung“. Er strahlte nicht die gewohnte Sicherheit aus, vor allem dann, wenn Wolfsburg das Spiel schnell machte, ließ er sich allzu leicht in Bedrängnis bringen. Bisweilen mit völlig unerklärlichen Aussetzern, wie etwa in der 66. Minute. Note 4

Matija Nastasic: Wirkte ein wenig sicherer als Salif Sané, sein Nebenmann in der Innenverteidigung. Insgesamt zeigte der Serbe allerdings eine eher unauffällige Leistung. Note 3,5

Bastian Oczipka: Hatte auf seiner linken Abwehrseite große Probleme mit den schnellen Wolfsburgern, denen er immer wieder viel zu viel Raum ließ. Auch die Flanke, die zum 1:1 führte, kam über seine Seite. Note 4,5

Benjamin Stambouli: Weil Kapitän Ralf Fährmann auf der Bank blieb, lief Schalkes neuer Vize-Kapitän mit der Binde am Arm auf. Begann in der ersten Halbzeit auf der Doppelsechs, dort gelang es ihm einige Mal, Chancen der Wolfsburger zu unterbinden. Rückte nach der Umstellung auf die Dreierkette in Halbzeit zwei in die Innenverteidigung. Note 3,5

Sebastian Rudy: Schalkes zweite Sechser konnte zwar mit vielen angekommenen Pässen punkten, düster sieht es aber aus, wenn man auf seine Zweikampfbilanz schaut: Die ist nach wie vor schlecht. Steigerte sich zwar in der zweiten Halbzeit, der Ex-Bayer war aber auch im ersten Spiel der Rückrunde noch nicht die Verstärkung, die man sich von ihm erhofft hatte. Note 4,5

Alessandro Schöpf: In der ersten Halbzeit sehr unauffällig. Begann auf der linken Seite, tauschte dann mit Mark Uth und beackerte die rechte Außenbahn – er konnte allerdings auf keiner Position nachhaltig überzeugen. Seine beste Szene hatte er in der 7. Minute, als er den Elfmeter heraus holte. Note 5

Weston McKennie: Tedesco hatte ihn erneut auf die zentrale Position hinter die Spitze gestellt, er ging aber immer wieder ins Sturmzentrum. Versuchte viel – in den meisten Situationen fehlten ihm aber Durchschlagskraft und Reaktionsschnelligkeit. Steigerte sich allerdings nach der Pause – und sorgte mit seiner Vorbereitung des 2:1 für einen echten Leckerbissen. Sah die fünfte gelbe Karte und fehlt gegen Berlin. Note 2,5

Starke Vorbereitung zum 2:1: Weston McKennie.

Starke Vorbereitung zum 2:1: Weston McKennie. © imago

Mark Uth: Zeigte von Beginn an viel Einsatzwillen, wollte aber allzu oft mit dem Kopf durch die Wand, die Folge waren viele Fehlpässe. Seine beste Szene hatte er in der 50. Minute, als Wolfsburg Keeper Casteels seinen Kopfball noch gegen den Pfosten lenken konnte. Note 4

Steven Skrzybski: Auch er tat sich schwer gegen eine gut sortierte Wolfsburger Abwehr. Ackerte und rannte gewohnt viel, strahlte dabei aber kaum Torgefahr aus. Note 4,5

Haji Wright: Kam in der 90. Minute für Mark Uth und vergab in der Nachspielzeit die Chance zum 3:1 – ohne Note

Suat Serdar: Kam in der 90. Minute für Weston McKennie – ohne Note

Ahmed Kutucu: Kam in der 90. Minute für Steven Skrzybski – ohne Note

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