Di Santo gibt Breitenreiter neue Möglichkeiten

Variable Offensive

Seine neuen Mannschaftskameraden standen längst unter der Dusche, da schrieb Franco Di Santo nach dem Schalker 0:0 gegen den FC Porto im Gütersloher Heidewaldstadion immer noch fleißig Autogramme. Der Neuzugang aus Bremen stand im Mittelpunkt beim vorletzten Schalker Test vor dem ersten Pflichtspiel der neuen Saison. Und Di Santo setzte in seinem 61-minütigem Einsatz schon erste Duftmarken.

GELSENKIRCHEN

29.07.2015, 05:36 Uhr / Lesedauer: 1 min
FRANCO DI SANTO (FC Schalke 04/6 Millionen Euro)

FRANCO DI SANTO (FC Schalke 04/6 Millionen Euro)

Gute Ballbehandlung, viel Übersicht und enorme Antrittsschnelligkeit waren einige Qualitäten, die den 26-Jährigen gegen Porto auszeichneten. Anpassungsprobleme hatte der Argentinier keine, obwohl er erst zwei Trainingseinheiten mit seinem neuen Team absolviert hatte. Dementsprechend zufrieden war Di Santo nach seinem Debüt im Schalker Trikot.

Lob für Huntelaar

„Das hat Spaß gemacht. Ich bin glücklich, jetzt für Schalke zu spielen“, sagte der Mittelstürmer, der mit Klaas-Jan Huntelaar schon gut harmonierte. „Klaas ist beeindruckend. Von ihm kann ich noch viel lernen“, lobte Di Santo seinen Sturmpartner, der mit bald 32 Jahren über noch ein bisschen mehr internationale Erfahrung verfügt.

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KEVIN KURANYI (1899 Hoffenheim/ablösefrei)© Foto: dpa
FRANCO DI SANTO (FC Schalke 04/6 Millionen Euro)© Foto: dpa
LARS STINDL (Borussia Mönchengladbach/3,0 Millionen Euro)© Foto: dpa
PIOTR TROCHOWSKI (FC Augsburg/vereinslos)© Foto: dpa
ANTHONY UJAH (Werder Bremen/4,5 Millionen Euro)© Foto: dpa
ARTURO VIDAL (FC Bayern München/ 37 Millionen Euro)© Foto: dpa

Allerdings hat Di Santo in seiner Karriere auch schon eine Menge erlebt. Bereits mit 19 Jahre stand er beim FC Chelsea unter Vertrag, wo er sich jedoch nicht durchsetzen konnte. Am längsten spielte er bislang bei Wigan Athletic, nämlich drei Jahre. 2013 wechselte er dann zu Werder Bremen.

"International spielen"

Seinen Wechsel zu Schalke begründete Di Santo mit den besseren sportlichen Perspektiven. „Ich wollte unbedingt international spielen. Das kann ich mit Schalke in der Europa League.“ Für Argentinien hat der 26-Jährige bisher drei Länderspiele gemacht. Bei den Königsblauen will er sich für weitere Einsätze empfehlen.

Die Verpflichtung von Di Santo bedeutet jedoch auch, dass sich die Kräfteverhältnisse im Schalker Angriff verschoben haben. Wenn Trainer André Breitenreiter auf das von ihm bevorzugte 4-4-2-System setzt, dürften Di Santo und Huntelaar erste Wahl sein.

Choupo-Moting hat es schwer

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Der neue Konkurrenzkampf könnte Schalke gut tun. Denn dieses Element fehlte in der enttäuschenden Rückrunde der letzten Saison, als Huntelaar nur noch zwei Bundesligatore gelangen und Choupo-Moting sogar ohne Torerfolg blieb. 

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