Die Schalke-Krise hat auch mit den Torhütern zu tun. Weder Alexander Nübel noch Markus Schubert konnten überzeugen. Wie plant Schalke die Zukunft im Tor? Das ist der aktuelle Stand.

Gelsenkirchen

, 03.06.2020, 13:21 Uhr / Lesedauer: 1 min

Wie lauter das Gerücht?

Die „Bild“ berichtet, dass Zack Steffen das Interesse der Königsblauen geweckt habe. Der 26-Jährige ist bis zum Saisonende von Manchester City an Fortuna Düsseldorf ausgeliehen. Außerdem stünden der Freiburger Mark Flekken und Stuttgarts Gregor Kobel (ausgeliehen von Hoffenheim) bei Schalke auf dem Zettel. Markus Schubert soll angeblich ausgeliehen werden.

Was zeichnet die Torhüter aus?

Alle drei Kandidaten haben ihre Klasse in der Bundesliga bereits nachgewiesen und verfügen über mehr Erfahrung als Schubert.

Was sagt unser Schalke-Reporter Frank Leszinski?

Die Bild-Info ist richtig, dass die Schalke-Bosse ihre ursprüngliche Planung, mit Markus Schubert, Ralf Fährmann und Michael Langer in die Saison zu gehen, revidiert haben. Das Risiko wäre zu groß, weil Schubert bisher zu viele Fehler gemacht hat und offen ist, ob Fährmann sein früheres Leistungsniveau noch einmal erreichen kann. Die gehandelten Namen für das Schalke-Tor sollte man nicht so hoch bewerten, und zwar aus mehreren Gründen. Steffen laboriert schon seit mehreren Monaten an Patellasehnenproblemen und hat seit Dezember 2019 kein Pflichtspiel mehr absolviert. Flekken und Kobel haben Aussichten, in Freiburg bzw. Hoffenheim die Nummer eins zu werden, weil dort die Stammkeeper umworben bzw. nicht mehr unumstritten sind. Außerdem muss Schalke jeden Euro zweimal umdrehen, deshalb liegen alle konkreten Personalplanungen zurzeit auf Eis.

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