Domenico Tedesco: „Der HSV wird uns alles abverlangen“

Pressekonferenz vor Hamburg-Spiel

Am Sonntag gastiert der Hamburger SV beim FC Schalke 04. Vor dem Spiel äußerte sich Trainer Domenico Tedesco über den Gegner, die Personallage und die Länderspielpause. Ein königsblauer Leistungsträger steht für die Partie gegen den HSV noch auf der Kippe.

Gelsenkirchen

, 17.11.2017, 11:31 Uhr / Lesedauer: 2 min
Verschwendet keinen Gedanken an den BVB: Schalke-Trainer Domenico Tedesco.

Verschwendet keinen Gedanken an den BVB: Schalke-Trainer Domenico Tedesco. © dpa

Schalke-Trainer Domenico Tedesco über ...

… die Personallage: „Bei Leon Goretzka geht eine Verbesserung vonstatten, wir wollen dennoch nichts riskieren. Wir werden jeden Tag prüfen, wie es geht. Bei ihm schauen wir von Tag zu Tag. Heute kann er in jedem Fall nicht mittrainieren. Nabil Bentaleb und Pablo Insua werden ausfallen.“


... den Gegner HSV: „Zum Entwicklungsstand beim HSV kann ich wenig sagen. In den jüngsten Spielen haben sie gute Leistungen gezeigt. Es ist eine Mannschaft, die ein gutes Pressing spielt. Sie stehen gut und kompakt. Das Umschaltspiel mit schnellen Spielern versuchen sie immer zu forcieren. Das wird eine ganz schwierige Aufgabe.“


… das Derby gegen den BVB: „Wir sind bei 100 Prozent der Mentalität bei Hamburg. An Dortmund denken wir nicht. Der HSV wird uns alles abverlangen. Jedes Spiel ist schwierig, es sind Kleinigkeiten, die entscheiden, deswegen wäre es fahrlässig, an etwas anderes als den HSV zu denken.“


… die Länderspielpause: „Wir hatten nur einen kleineren Kader zur Verfügung. Die Pause hat uns die Möglichkeit gegeben, einigen Spieler eine Pause zu gönnen. Es war ein kleinerer Kreis, dafür haben wir intensiv gearbeitet.“


… die Entwicklung von Benjamin Stambouli: „Benjamin ist sehr intelligent, er reflektiert seine Lage. Er ist ein super Charakter und ein super Spieler. Er ist technisch gut mit einer guten Spieleröffnung und er hat einen Punch in der Zweikampfführung.“

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… die Entwicklung von Weston McKennie: „Wir haben uns sein Länderspiel angeschaut. Seine Leistung war super. Wir haben ihm ein Kompliment ausgesprochen, das werde ich heute auch unter vier Augen wiederholen.“


Sportvorstand Christian Heidel über …

… den Vorschlag von Frankfurts Manager Fredi Bobic Profi-Schiedsrichter einzuführen: „100-prozentige Amateure sind unsere Schiedsrichter nicht mehr. Was ich vermisst habe, war ein klares Statement und eine Erklärung in Sachen Video-Schiedsrichter. Ich hoffe sehr, dass wenigstens die Schiedsrichter die Regel verstanden haben. Wir sollten den Sachverhalt grundsätzlich klären.“

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