Nicht nur Schalkes Spieler, sondern rund 70 Personen inklusive Vorstände, Trainer und Betreuerstab haben sich auf einen Gehaltsverzicht verständigt. Das ist die einzig logische Entscheidung.

Gelsenkirchen

, 28.03.2020, 11:15 Uhr / Lesedauer: 1 min

Dass nun auch Schalkes Spieler, Trainer, Betreuer und Vorstände einem Gehaltsverzicht zugestimmt haben, ist keine Überraschung, sondern ein Signal ohne Alternative. Alles andere hätte das Selbstverständnis des selbst ernannten „Kumpel- und Malocherklubs“ schwer beschädigt. Keinem Schalke-Fan wäre es im Angesicht der Corona-Krise zu vermitteln gewesen, wenn die hoch bezahlten Kicker nicht Abstriche bei ihren Gehältern gemacht hätten.

Doch mit dieser Entscheidung sind die Königsblauen noch längst nicht über den Berg. Dass schon jetzt über den 30. Juni 2020 hinaus weitere Schritte zur finanziellen Konsolidierung des Vereins in Erwägung gezogen werden, ist ein Indiz dafür, wie lange diese Krise noch anhalten könnte. Der Gehaltsverzicht macht zumindest etwas Mut, die schwierige Lage meistern zu können.

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