Felix Magath kauft ein Stück Schalke

Stadion-Anteile

GELSENKIRCHEN Felix Magath ist immer wieder für eine Überraschung gut. Der Schalker Coach kaufte sich nun sogar ein Stück seines Vereins, genauer gesagt Anteile am Stadion. Und deren Vorbesitzer ist auch kein Unbekannter.

von Von Frank Leszinski

, 17.11.2009, 20:07 Uhr / Lesedauer: 2 min
Felix Magath.

Felix Magath.

Und stellte gleichzeitig klar: „Dieser Kauf hat nichts Symbolisches. Ich habe kein Geld zu verschenken. Für mich ist dieser Kauf ein sinnvolles Investment.“ Magath ist damit der erste Bundesliga-Trainer, der in seinen Verein investiert. Der 56-Jährige macht damit deutlich, dass er einen Teil seines Privatvermögens in der Stadion-Beteiligungsgesellschaft der Arena gut aufgehoben weiß und unterstützt damit auch die Sichtweise der Stadt Gelsenkirchen, die durch die Gesellschaft für Energie und Wirtschaft (GEW) eine Finanzspritze an den FC Schalke 04 in Höhe von 25,5 Millionen Euro auf den Weg gebracht hat.

So lässt sich Magaths Verhaltensweise auch als wichtiges Signal nach außen für neue Sponsoren und Investoren deuten. Der Deal mit Assauer ist insofern überraschend, weil beide in der Vergangenheit nicht immer auf der gleichen Wellenlänge funkten. So war Assauer 2004 als Schalke-Manager mächtig sauer auf Magath. Denn in den damaligen Vertragsverhandlungen mit Magath sprach dieser mit Assauer kein Wort, sondern ließ alles seinen Berater machen.

Diese Verhaltensweise trieb Assauer zur Weißglut: „So etwas habe ich noch nicht erlebt.“ Fortan herrschte erst einmal Funkstille zwischen den Fußball-Experten. Doch mittlerweile verstehen sich beide Herren gut. Magath: „Wir haben verabredet, dass wir uns weiter treffen werden.“ Dass in der vergangenen Woche auch über die Ehrenkarten, die Assauer von Schalke nicht mehr erhält, gesprochen wurde, wies Magath jedoch mit einem Lächeln zurück: „Das war kein Thema.“

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