Glücksgefühle auf großer Bühne für Leroy Sané

"Ein bisschen nervös"

Diesen kurzen Blick hatte er sich dann doch gegönnt. Als Leroy Sané nach seinem bemerkenswerten Schlenzer zum 3:3 auf die Anzeigetafel des Estadio Santiago Bernabeu hinaufblickte, staunte er nicht schlecht. S. Sané war dort zu lesen. Eine Ungenauigkeit der Spanier, die ihm im Nachhinein ein Lächeln ins Gesicht zauberte.

GELSENKIRCHEN

von Von Jörg Strohschein

, 12.03.2015, 07:55 Uhr / Lesedauer: 2 min
Leroy Sané erzielte bei seinem Champions-League-Debüt für Schalke gleich ein Tor.

Leroy Sané erzielte bei seinem Champions-League-Debüt für Schalke gleich ein Tor.

„Vielleicht glauben die, dass mein Vater immer noch spielt“, sagte der 19 Jahre alte Angreifer. Papa Souleyman Sané hatte es immerhin auf 171 Erstligaspiele und fast ebenso viele Zweitligapartien gebracht. „Aber im Bernabeu hat er noch nie gespielt. Damit kann ich ihn ärgern“, sagte Leroy Sané und lachte.

"Schon ein bisschen nervös"

Dieser Abend in der spanischen Hauptstadt wäre dem Angreifer, der in der ersten Hälfte ganz überraschend für den verletzten Eric Maxim Choupo-Moting in die Partie kam, natürlich auch ohne diesen Randaspekt im Sinn geblieben. „Ich habe gar nicht damit gerechnet, dass ich spielen werde. Ich war am Anfang schon ein bisschen nervös“, sagte Sané, der mit dieser Partie sein Champions-League-Debüt feierte.

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Champions League, Achtelfinale: Real Madrid - FC Schalke 04 3:4 (2:2)

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Bilder der Partie Madrid gegen Schalke.© Foto: dpa
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Sané hat ohnehin erst sieben Bundesligaeinsätze (1 Tor) auf seiner Agenda stehen. Roberto Di Matteo hatte nach dem Ausfall Choupo-Motings gar keine andere Möglichkeit, als eines der Schalker Talente einzuwechseln. Schließlich führt die lange Verletztenliste dazu, dass sich momentan nur noch Nachwuchsspieler als Alternativen anbieten. Umso bedeutender war für den Trainer zu sehen, dass er sich offenbar auf diese Spieler verlassen kann.

"Zukunft dieser Mannschaft ist abgesichert"

„Die Zukunft dieser Mannschaft ist abgesichert, weil wir ein sehr junges Team auf dem Platz gehabt haben“, sagte Di Matteo. Leroy Sané, Timon Wellenreuther (19), Max Meyer (19) und auch Leon Goretzka (20) haben in Madrid gezeigt, dass sie auf höchstem Niveau nicht nur mithalten, sondern auch Akzente setzen können. Eine besonders wichtige Erkenntnis für den Klub nach dieser Begegnung.

Bei Leroy Sané schwang nach der Enttäuschung dieses bitteren Ausscheidens aus dem Wettbewerb aber vor allem das Glücksgefühl mit, dass er sich auf solch einer großen Bühne bereits zeigen durfte. „Zuerst vergisst man, gegen wen man da spielt. Aber als ich an ein paar der Stars vorbeigelaufen bin, habe ich schon kurz darüber nachgedacht, an wem ich da überhaupt vorbeigelaufen bin“, sagte er.

Erfahrung auf der Playstation

Auf der Playstation habe er schon öfter gegen Real Madrid gespielt. Da waren ihm schon mehrere Treffer gelungen, sagte Sané. Aber das wahre Leben können solche Videospiele natürlich nicht ersetzen.

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