Horst Heldt: Spieler müssen „das Hirn einschalten“

Vor Helsinki-Rückspiel

Für Schalke 04 ist das Playoff-Duell mit HJK Helsinki so etwas wie ein Endspiel. Nach dem 0:2 im Hinspiel verhilft dem Rangnick-Team nur ein Sieg mit drei Toren Differenz in die Europa-League-Gruppenphase. Gelingt das nicht, wäre es laut Manager Heldt „eine Katastrophe“.

GELSENKIRCHEN

von Von Dietmar Fuchs, dpa

, 24.08.2011, 12:15 Uhr / Lesedauer: 2 min
Inter Mailand soll Interesse an Jurado haben.

Inter Mailand soll Interesse an Jurado haben.

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Europa League: HJK Helsinki - FC Schalke 04

Der FC Schalke 04 enttäuschte im Hinspiel der Europa-League-Qualifikation bei HJK Helsinki auf ganzer Linie und unterlag verdient mit 0:2.
18.08.2011
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Enttäuschte Schalker nach Spielende.© Foto: dpa
Julian Draxler (l.) setzt sich gegen Alex Ring durch.© Foto: dpa
Jan Moravek (l.) wird an den FC Augsburg ausgeliehen.© Foto: dpa
Benedikt Höwedes (oben) wird von Aki Riihilahti gestoppt.© Foto: dpa
Mario Gavranovic (M.) wurde für Ciprian Marica eingewechselt.© Foto: dpa
Julian Draxler (r.) zieht ab.© Foto: dpa
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Schalke-Manager Horst Heldt sprach nach dem 0:2 auf finnischem Kunstrasen von einer „Katastrophe“, sollte das von keinem Erwartete tatsächlich eintreffen. Jetzt fordert Heldt Kopfarbeit von den königsblauen Profis: „Die Spieler müssen ihr Hirn einschalten“ - zu simpel, zu leicht durchschaubar, zu ideenlos präsentierten sie sich im Playoff-Hinspiel. „Wir haben uns völlig unnötig in eine schwierige Ausgangssituation gebracht“, schimpfte Heldt.Trotzdem soll alles gut werden, nachdem sich der in Helsinki geschonte Raúl endgültig zu Schalke bekannt hat und die Rangnick-Mannschaft mit dem 4:2 von Mainz ein Lebenszeichen überdeutlich sichtbar gemacht hat. „Wir haben mehr Qualität, wir sind die bessere Mannschaft“, sagte Heldt der Nachrichtenagentur dpa am Mittwoch. Aber „wir müssen perfekt sein“, fordert er den Seinen in der finalen Auseinandersetzung mit Finnlands Rekordmeister ab.

Eine Art Endspiel also, in dem es bei den klammen Schalkern auch um Bares geht. Einnahmen sind einkalkuliert, fünf Millionen oder mehr könnten es werden. Heldt: „Das ist viel Geld.“ Und dieses viele Geld soll zum Abbau von Verbindlichkeiten dienen, die der Konzern Schalke im Mai mit 216 Millionen Euro bezifferte. Aus der Champions League 2010/2011 generierten die Gelsenkirchener 39,75 Millionen Euro - doch das ist in der Europa League illusorisch. Rangnick und Heldt setzen auf die jüngsten Bundesligaerfolge. 5:1 gegen Köln, 4:2 in Mainz nach einem 0:2-Rückstand - „wenn man in Mainz vier Tore in einer Halbzeit schießt, dann kann man das auch in 90 Minuten gegen Helsinki schaffen“, sagte Rangnick. Dann aber müsse „eine komplett andere Leistung“ als im Hinspiel auf den Rasen der 54 142 fassenden Veltins-Arena gezaubert werden.

Heldt ist vom Erfüllen der Pflichtaufgabe gleichermaßen überzeugt: „Wir haben gezeigt, dass wir in der Lage sind, ein 0:2 aufzuholen.“ Doch auch Helsinki bewältigte seine Generalprobe blendend: 5:0 gewann die Elf von Trainer Antti Muurinen gegen Tabellenschlusslicht Rovaniemi PS und baute seine Spitzenposition aus.

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Europa League: HJK Helsinki - FC Schalke 04

Der FC Schalke 04 enttäuschte im Hinspiel der Europa-League-Qualifikation bei HJK Helsinki auf ganzer Linie und unterlag verdient mit 0:2.
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Enttäuschte Schalker nach Spielende.© Foto: dpa
Julian Draxler (l.) setzt sich gegen Alex Ring durch.© Foto: dpa
Jan Moravek (l.) wird an den FC Augsburg ausgeliehen.© Foto: dpa
Benedikt Höwedes (oben) wird von Aki Riihilahti gestoppt.© Foto: dpa
Mario Gavranovic (M.) wurde für Ciprian Marica eingewechselt.© Foto: dpa
Julian Draxler (r.) zieht ab.© Foto: dpa
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Auf Christoph Metzelder (Muskelfaserriss in der Wade) und Peer Kluge (Muskelfaserriss im Oberschenkel) muss Rangnick verzichten. Dafür ist Linksverteidiger Christian Fuchs erstmals nach fünf Jahren wieder im Europapokal spielberechtigt. Seit einer Roten Karte aus der UEFA-Partie seines damaligen Vereins SV Mattersburg gegen Wisla Krakau im Jahr 2006 musste der Schalker Neuzugang aus Mainz fünfmal zwangspausieren.

  • Interesse an Jurado: Italienischen Medienberíchten zufolge soll Inter Mailand Interesse an Jose Manuel Jurado bekundet haben. Es soll sich laut der italienischen Sportzeitung "Gazzetto dello Sport" dabei um ein Ausleihgeschäft handeln.
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