Huntelaar wünscht vom Krankenbett aus viel Glück

Schalke gegen Chelsea

Während sich einige Chelsea-Fans in Bochum auf das Champions-League-Duell gegen FC Schalke vorbereiten, wünscht S04-Top-Torjäger Klaas-Jan Huntelaar seinen Jungs vom Krankenbett aus viel Glück für das Spiel am Dienstagabend (20.45 Uhr).

GELSENKIRCHEN

von Von Florian Habersack/dpa

, 22.10.2013, 16:18 Uhr / Lesedauer: 2 min

Dafür kehren Timo Hildebrand und Kevin-Prince Boateng gegen Chelsea wieder zurück ins Team. Hoffnung auf einen Einsatz gegen das englische Team um Startrainer Jose Mourinho darf sich auch der junge Leon Goretzka machen. Zu Saisonbeginn für mehr als vier Millionen Euro vom Zweitliga-Nachbarn VfL Bochum verpflichtet, bekommt das 18 Jahre alte Talent beim FC Schalke 04 nach und nach immer mehr Spielanteile. Mit der schweren Knieverletzung von Marco Höger, der wegen eines Kreuzbandanrisses bis Saisonende ausfällt, steigen die Goretzkas Chancen auf weitere Einsatzzeiten beim Champions-League-Teilnehmer aus dem Revier.

Beim 3:2 in Braunschweig kam Goretzka nach der Auswechslung Högers in der 36. Minute auf den Rasen und nahm die Position im defensiven Mittelfeld neben Roman Neustädter ein. Später konnte er sogar sein erstes Bundesligator bejubeln. „Ich habe mich natürlich sehr gefreut. Viel wichtiger war aber, dass wir das Spiel noch gewonnen haben“, sagte Goretzka. „Spielerisch“, meinte er selbstkritisch, sei „noch etwas Luft nach oben“. Aber: „Letztlich ist es wichtig, auch solche Spiele wie gegen Braunschweig zu gewinnen.“it dem Ausgleich zum 2:2 ebnete Goretzka seinem Club den Weg zu drei wichtigen Zählern. In den kommenden Wochen will er mithelfen, dass sich Schalkes stark schwankende Leistungen stabilisieren. „Wir müssen das Vertrauen in unsere eigene Stärke wiedererlangen und unsere Fähigkeiten abrufen.

Ich bin zuversichtlich, dass wir dann mehr Konstanz in unsere Leistungen bekommen“, betonte der U21-Nationalspieler, dessen Traum von Auftritten auf Europas Fußballbühne bereits Realität wurde. „Ich habe schon als kleiner Junge davon geträumt, mal gegen Chelsea spielen zu können.“ In Gelsenkkirchen ist die Lage derzeit noch äußerst ruhig. "Wir haben bislang kaum Chelsea-Fans, die sich im Stadtgebiet aufhalten. Ein Großteil der englischen Anhänger soll sich derzeit in Bochum und Düsseldorf aufhlaten", sagte ein Polzeisprecher aus Gelsenkirchen.

Mit rund 2000 Fans rechnet die Polzei. Da die Chelsea-Anhänger überwiegend mit dem Flugzeug über Köln, Düsseldorf oder Weeze anreisen, "kommen sie erst tröpfchenweise in die Stadt", so der Polizeisprecher. Von einem großen Gefahrenpotenzial geht die Gelsenkirchener Polzei derzeit nicht aus. Dazu, wieviele Beamten im Einsatz sind, wollte der Sprecher keine Angaben machen.

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