Jens Keller freut sich auf das spielfreie Wochenende

Kopf frei bekommen

Er kann es nicht lassen. Als sich Tim Hoogland bei der Trainingseinheit am Freitag mehrere Minuten behandeln lassen musste, sprang Jens Keller ein. Und der Schalker Trainer hatte sichtlich Spaß bei seinem Kurzeinsatz. Bei anderen Themen ist dem Schalker Trainer das Lachen dagegen vergangen.

GELSENKIRCHEN

von Von Frank Leszinksi

, 15.11.2013, 22:30 Uhr / Lesedauer: 2 min
Von wegen farblos: Schalke-Trainer Jens Keller kann auch aus der Haut fahren.

Von wegen farblos: Schalke-Trainer Jens Keller kann auch aus der Haut fahren.

„Er hat eine Verletzung, bei der man von Tag zu Tag schauen muss. Sein Knie ist angeschwollen, da ist noch etwas Wasser, das aber abläuft. Im Moment gehen wir aber davon aus, dass er Mitte nächster Woche wieder ins Training zurückkehren kann.“

„Wir sind im Trainerteam alle fest davon überzeugt, dass Leon seinen Weg machen wird. Er hat das Potenzial, um sportlich ähnlich einzuschlagen wie zum Beispiel ein Max Meyer. Momentan hat Leon noch die Doppelbelastung mit Profi-Fußball und Schule zu verkraften. Das darf man nicht unterschätzen. Wenn er im nächsten Jahr sein Abitur in der Tasche hat, wird ihm vieles noch leichter fallen.“

„Er soll nächste Woche ins Mannschaftstraining einsteigen. Obasi war fast sechs Monate nicht dabei und wird sicher noch ein wenig Zeit brauchen, um wieder eine Alternative zu sein. Diese Zeit werden wir ihm geben.“

„Ich hoffe sehr, dass wir von weiteren Verletzungen verschont bleiben. Es darf nicht mehr viel passieren, denn unser Kader ist sehr eng. Mehr als 15, 16 Spieler habe ich bisher kaum zur Verfügung gehabt. Ob wir in der Winterpause etwas machen werden, steht noch nicht fest. Natürlich bin ich im ständigen Dialog mit Manager Horst Heldt. Dass wir Spieler abgeben, kommt für mich nur infrage, wenn andere verpflichtet werden.“

„Natürlich werde ich etwas Fußball gucken, aber hauptsächlich werde ich die Zeit nutzen, um den Kopf frei zu bekommen. Die vergangenen Wochen waren sehr intensiv. Und mit dem Frankfurt-Spiel beginnen erneut mehrere englische Wochen. Es wäre schön, wenn ich dann auch einmal etwas rotieren könnte.“

„Wenn künftig im Rahmen von Qualifikationsspielen freitags und montags bzw. samstags und dienstags gespielt werden soll, könnte ich damit gut leben. Spiele noch am Mittwoch auszutragen, wäre ganz schlecht. Jefferson Farfan stieß zuletzt bei der Partie in München erst am Samstag Vormittag zu uns. Übermüdet und kaputt. So etwas möchte ich nicht mehr erleben.“

„Wir können zwar nicht so viel im taktischen Bereich arbeiten, aber ich kann mir ein noch genaueres Bild von der Leistungsfähigkeit unserer Nachwuchsspieler machen. Alle ziehen gut mit.“

„Auf uns wartet ein schwieriges Programm. Dabei haben wir uns in der Champions League und im DFB-Pokal eine gute Ausgangsposition erkämpft, um in beiden Wettbewerben zu überwintern. In der Bundesliga gilt es, alles dafür zu tun, um so erfolgreich zu spielen wie in den vergangenen Wochen. Frank Leszinski

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