Dreimal war Schalke in Führung gegangen, doch am Ende stand doch nur ein Unentschieden: 3:3 endete die Partie gegen die Fortuna. Hier die Einzelkritik.

Gelsenkirchen

, 09.11.2019, 17:55 Uhr / Lesedauer: 2 min

Alexander Nübel: Stark, wie er in der 23. Minute in höchster Not in Neuer-Manier mit dem Kopf vor dem Strafraum klärte. War bis zur Pause nicht wirklich viel gefordert – was zu halten war, hielt er sicher. In Hälfte zwei bekam er mehr zu tun. Beim Elfmeter und beim 2:2 machtlos, beim 3:3 ließ er sich überlupfen. Note 4,0

Kabak strahlt Torgefahr aus, McKennie verursacht den Elfmeter

Beim Elfmeter machtlos: Alex Nübel. © imago

Jonjoe Kenny: Arbeitete sich gewohnt fleißig die rechte Außenlinie hinauf und hinunter, lieferte aber kaum Impulse nach vorne – nach hinten nicht immer so sicher wie sonst. Das 2:2 muss er auf seine Kappe nehmen. Note 4,0

Ozan Kabak: Nach den Verletzungen von Salif Sané, Benjamin Stambouli und Matija Nastasic war er der letzte verbliebene etatmäßige Innenverteidiger. Seine Glanzmomente hatte er aber in der Offensive: Sein kluger Pass auf Benito Raman in der 33. Minute führte zum 1:0, in der 67. Minute erzielte er per Kopf sein zweites Saisontor. Note 3,0

Weston McKennie: Musste wie schon nach der Verletzung von Sané in Augsburg in der Innenverteidigung aushelfen, dieses Mal von Beginn an. Erledigte seinen Job robust, aber ordentlich. Hatte Pech, als er in der 60. Minute den Handelfmeter verursachte, der zum 1:1 führte. Note 3,5

Bastian Oczipka: Zeigte eine über weite Strecken des Spiels unauffällige Leistung. Ließ über seine linke Abwehrseite wenig zu, in der Offensive gelang ihm wenig. Allerdings: Seine Ecke in der 67. Minute verwandelte Ozan Kabak zum 2:1. Dafür machte er beim 2:2 eine unglückliche Figur. Note 4,0

Omar Mascarell: Sorgte für Stabilität in der unerfahrenen Innenverteidigung, indem er sich immer wieder zwischen McKennie und Kabak zurückfallen ließ. Sehr sicher im Passspiel, allerdings auch nicht sonderlich effektiv. Note 3,5

Kabak strahlt Torgefahr aus, McKennie verursacht den Elfmeter

Jubel nach dem zwischenzeitlichen 3:2: Suat Serdar. © dpa

Suat Serdar: Ihm gelang im Mittelfeld nicht wirklich viel: Er war durchaus engagiert und versuchte viel, allerdings traf er zu oft die falschen Entscheidungen. Bis auf in der 79. Minute, da traf er per abgefälschtem Schuss zum 3:2. Note 4,0

Daniel Caligiuri: Auch er zeigte eine Partie mit Licht und Schatten. In der 33. Minute behielt er vor dem Tor die Nerven und traf zum 1:0 – ansonsten war wenig von ihm zu sehen, auch seine Standards blieben ungefährlich. Note 3,5

Amin Harit: Auch für ihn gilt: Er versuchte viel, blieb aber mit seinen Bemühungen zu oft stecken. In der 52. Minute hatte er großes Pech, als sein Schuss an die Latte rauschte. Note 3,5

Alessandro Schöpf: Überraschend hatte Trainer David Wagner den Österreicher auf der eher ungewohnten linken Seite aufgeboten. Dort gelang ihm aber relativ wenig, die Düsseldorfer Abwehr hatte Schöpf in der Regel gut im Griff. In der 75. Minute musste er für Mark Uth raus. Note 4,5

Kabak strahlt Torgefahr aus, McKennie verursacht den Elfmeter

Pech im Abschluss: Benito Raman © imago

Benito Raman: Hatte seine erste gute Szene in der 26.Minute, als er sich bis kurz vor den Strafraum dribbelte, sein Schuss ging dann aber über das Tor. Demonstrierte in der 33. Minute seine feine Technik, als er das 1:0 durch Daniel Caligiuri vorbereitete. Hatte Pech, dass sein Schuss in der 47. Minute knapp vorbeiging. Wurde in der 70. Minute für Matondo ausgewechselt. Note 3,0

Rabbi Matondo: Kam in der 70. Minute für Raman, ohne Note

Mark Uth: Kam in der 75. Minute für Schöpf – und vergab kurz vor Schluss die Riesenchance zum Siegtreffer. Ohne Note

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