Kehrer, McKennie, Reese und Nübel profitieren von Tedesco

Schalker Talentschuppen

Die Talentförderung ist ein eminent wichtiges Element der Schalker Vereinspolitik. Wie haben sich die jungen Spieler im Kader unter Trainer Domenico Tedesco entwickelt? Vier Beispiele aus dem Schalker Talentschuppen. Vor allem Thilo Kehrer und Weston McKennie haben sich stark entwickelt.

GELSENKIRCHEN

, 14.11.2017, 05:29 Uhr / Lesedauer: 2 min
Weston McKennie (l.) hat den Sprung in den Profikader geschafft und ist einer der Hoffnungsträger.

Weston McKennie (l.) hat den Sprung in den Profikader geschafft und ist einer der Hoffnungsträger. © dpa

Thilo Kehrer: Der 21-Jährige hat sich zum Stammspieler entwickelt und hat langfristig sogar gesehen das Format zum Führungsspieler. Diese Aufgabe hat er in der deutschen U21-Nationalmannschaft als Kapitän bereits übernommen. Damit der Spaßfaktor auf Schalke nicht zu kurz kommt, kümmert sich der Verteidiger nach Siegen in der Kabine um die musikalische Begleitung. „Thilo Kehrer und Ralf Fährmann sind unsere DJs. Sie treffen eine gute Auswahl“, lobte Routinier Naldo kürzlich mit breitem Lächeln nach Schalkes Pokalerfolg in Wehen Wiesbaden, als fetzige Klänge aus der Schalker Umkleide drangen.

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Weston McKennie: Für den US-Boy könnte heute ein großer Tag in seiner noch jungen Karriere bevorstehen, denn beim Länderspiel in Faro gegen Portugal gehört der 19-Jährige zum ersten Mal zum Kader der amerikanischen Nationalmannschaft. Auch auf Schalke ist der Vertrauensvorschuss für den Youngster groß. Manager Christian Heidel verlängerte den Vertrag von McKennie kürzlich bis zum 30. Juni 2022. Kein Spieler im aktuellen Kader hat einen Kontrakt mit einer längeren Laufzeit als der US-Boy. „Ich freue mich, dass der Verein so sehr auf mich baut. Das ist ein schönes Gefühl.“

Fabian Reese: Der junge Stürmer zieht nach mehreren Kurzeinsätzen eine positive Bilanz. Ursprünglich wollten die Blau-Weißen den Angreifer noch einmal ausleihen, doch Reese überzeugte Trainer Tedesco im Training. Sogar als „Mentalitätsmonster“ adelte der junge Coach den Stürmer. „Ich bin froh, dass es so gekommen ist und hoffe in den nächsten Wochen und Monaten auf noch mehr Einsätze“, sagte Reese, der immer noch dankbar auf die zwei Jahre in der Schalker A-Jugend unter Trainer Norbert Elgert zurückblickt. „Er hat mir sehr viel mit auf den Weg gegeben.“

Alexander Nübel: Bisher durfte er zwar nur am 34. Spieltag der Saison 2015/16 einige Sekunden Bundesliga-Luft schnuppern, dennoch ist die Entwicklung des Torhüters beachtlich. Seit dem Umbruch im Sommer absolvierte er alle Länderspiele in der deutschen U21. Diese internationalen Einsätze sowie das Training mit Schalkes Nummer eins, Ralf Fährmann, lassen Nübel optimistisch nach vorn schauen.

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