Konoplyanka wartet auf erstes Bundesligator

Chance gegen Freiburg

Nach dem Ausfall von vier Stürmern fragen sich viele Schalke-Fans: Wer soll gegen den SC Freiburg die Tore schießen? Doch ein Sieg ist für die Königsblauen Pflicht. Gelingt der nicht, würde das Saisonziel - die Qualifikation für einen internationalen Wettbewerb – in immer weitere Ferne rücken. Die Hoffnungen ruhen also auf Yevhen Konoplyanka.

GELSENKIRCHEN

17.12.2016, 12:23 Uhr / Lesedauer: 1 min
Yevhen Konoplyanka traf für Schalke bisher noch nicht in der Bundesliga.

Yevhen Konoplyanka traf für Schalke bisher noch nicht in der Bundesliga.

Mittelfeldspieler Max Meyer hat aufgrund der Verletzungsprobleme in den letzten Partien regelmäßig weiter vorn in der Offensive ausgeholfen. Gegen Freiburg wäre als sein Partner Yevhen Konoplyanka die naheliegende Lösung. Doch der ukrainische Nationalspieler wartet in der Bundesliga immer noch auf sein erstes Tor. Bisher fehlte dem 27-Jährigen der „Killerinstinkt“, zuletzt vergab der Schalker Neuzugang gegen Leverkusen gleich mehrere hochkarätige Möglichkeiten.

Dass er Tore schießen kann, bewies „Kono“, wie er von seinen Mannschaftskameraden genannt wird, in den Pokalwettbewerben, in denen er bereits viermal erfolgreich war. Die Hypothek seiner späten Verpflichtung, der Ukrainer stieß erst am 30. August zum Bundesligisten, sollte keine Rolle mehr spielen.

"Wird noch viele Tore schießen"

„Natürlich gibt es Profis, die explodieren sofort“, sagte Manager Christian Heidel kürzlich über Konoplyanka, „aber man muss Fußballern auch eine gewisse Zeit geben.“ Noch hat Konoplyanka keine Bundesligapartie über die volle Distanz bestritten. In seinen ersten Wochen auf Schalke gab es Partien, in denen er nicht einmal zum Kader gehörte. Dass beim schnellen und wendigen Neuzugang der Torknoten platzen wird, davon ist Heidel überzeugt: „Yevhen ist ein guter Typ. Er hat einen guten Charakter und wird für Schalke 04 noch viele Tore schießen,“ so der 53-Jährige.

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Noch verständigt sich der 27-Jährige auf Schalke hauptsächlich mit Händen und Füßen, auch das erschwert natürlich die Integration. Doch „Kono“ muss nun langsam kontinuierlich gute Leistungen abliefern, denn er ist ja nur für ein Jahr vom FC Sevilla ausgeliehen. Schalke hat sich zwar eine Kaufoption gesichert, wird diese aber nur ziehen, wenn der Ukrainer sich mehr in den Vordergrund spielt als in den vergangenen Monaten.

Trotz der gravierenden Personalprobleme im Angriff geht Schalke-Trainer Markus Weinzierl zuversichtlich in die Partie: „Meine Mannschaft weiß, um was es geht. Wir werden Lösungen finden, um drei Punkte zu behalten“. 

 

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