Mathias Schober über den denkwürdigen UEFA-Cup-Sieg 1997

"Diese Truppewar einmalig"

Einer ist noch übrig geblieben: Torhüter Mathias Schober ist der einzige Schalker aus dem aktuellen Kader, der beim UEFA-Cup-Sieg 1997 dabei war. Wir sprachen mit ihm.

GELSENKIRCHEN

von Von Frank Leszinski

, 04.04.2011, 18:22 Uhr / Lesedauer: 2 min
Hat beste Erinnerungen an Mailand: Mathias Schober (r.).

Hat beste Erinnerungen an Mailand: Mathias Schober (r.).

Als Mailand im Rückspiel das 1:0 gelang, wurde es mir auf der Bank ganz schön mulmig. Doch als wir es dann bis ins Elfmeterschießen geschafft hatten, war ich durchaus optimistisch. Da spielt dann auch der Faktor Glück eine Rolle und das hatten wir neben sportlicher Klasse dann auch.

Diese Truppe war einmalig, weil der Zusammenhalt so groß war. Es gab damals ja noch nicht so große Kader wie es heute bei vielen Bundesligisten üblich ist. Der Teamgeist hatte sich schon eine Saison vorher unter Trainer Jörg Berger sehr gut entwickelt. Huub Stevens hat das dann fortgesetzt. Und auch Rudi Assauer hatte großen Anteil an diesem Erfolg.

Er hat dafür gesorgt, dass zu allen UEFA-Cup-Spielen die Spielerfrauen bzw. Freundinnen mitfahren durften. Alle Frauen haben sich sofort prima verstanden. Das hat den Zusammenhalt in unserer Mannschaft noch mehr verstärkt.

Natürlich ist Inter als Titelverteidiger favorisiert. Aber ich sage immer: Jede Partie muss erst gespielt werden. Wir sind auf jeden Fall nicht chancenlos.

Das hat uns Auftrieb gegeben. Viele Dinge, die wir unter dem neuen Trainer Ralf Rangnick einstudiert haben, haben schon gut geklappt.

Das wäre mein Wunsch. Noch hat es keine Gespräche gegeben. Ich fühle mich auch mit bald 35 Jahren noch topfit. Selbst das harte Training unter Magath hat mir nichts ausgemacht.

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