Schalke war im Revierderby gegen den BVB die bessere Mannschaft, hatte die klareren Chancen - versäumte es aber, die Tore zu machen. Hier unsere Einzelkritik.

Gelsenkirchen

, 26.10.2019, 17:40 Uhr / Lesedauer: 2 min

Alexander Nübel: Wurde schon in der dritten Minute geprüft, als er den Schuss von Jadon Sancho sehenswert parierte. Weniger sehenswert sein Dribbling in der 22. Minute, mit dem er für unnötige Gefahr sorgte, auch sonst wirkte der Keeper in Hälfte eins ein wenig unsicher. In Halbzeit zwei war er dann wieder auf dem Posten. Note 3,0

Jonjoe Kenny: Ließ sich von der hitzigen Atmosphäre nicht beeindrucken und interpretierte seine Außenverteidigerposition gewohnt offensiv. Hinten stand er sicher. Spielte in der 69. Minute einen ganz starken Pass auf Matondo, den dieser leider nicht verwerten konnte. Note 2,5

Benjamin Stambouli: Sehr kompromisslos und energisch in der Zweikampfführung – allerdings sah er schon in der 20. Minute die gelbe Karte. Ließ sich davon aber nicht aus dem Konzept bringen und blieb ein sicherer Rückhalt. Note 2,5

Matondo trifft das Tor nicht, Stambouli kompromisslos

Vergab die Chance zur Führung: Salif Sané. © dpa

Salif Sané: Vergab in der 28. Minute die Riesenchance aufs 1:0, als sein Kopfball nur die Latte traf – das war Pech. Schaltete sich mehrfach in die Angriffe ein, hinten hielt er den Laden dicht. Note 2,0

Bastian Oczipka: Kämpferisch stark, machte er auf seiner linken Außenbahn wie gewohnt viele Meter. Allerdings leistete er sich viele kleine Fehler, vor allem seine Abspiele kamen nicht immer an. Note 4,0

Omar Mascarell: Setzte ein starkes Zeichen, als er in der 12. Minute Reus den Ball abgrätschte. Auch sonst gewohnt zweikampfstark, wenn Schalke im Angrif war, ließ er sich wie zuletzt auch hinter Innenverteidiger fallen und sicherte ab. Note 3,0

Matondo trifft das Tor nicht, Stambouli kompromisslos

Blieb unter seinen Möglichkeiten: Daniel Caligiuri. © dpa

Daniel Caligiuri: Bildete gemeinsam mit Suat Serdar die Außenecken der Mittelfeld-Raute. Nicht ganz so stark wie gewohnt, auch seine Standards waren schon einmal besser. Note 3,5

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Amine Harit: Sollte als „Zehner“ die beiden Sturmspitzen Burgstaller und Matondo in Szene setzen, das gelang ihm in der ersten Halbzeit viel zu selten – er wurde von den Dortmunder Verteidigern sicher in Verwahrung genommen. Note 3,5

Matondo trifft das Tor nicht, Stambouli kompromisslos

Blieb unter seinen Möglichkeiten: Daniel Caligiuri. © dpa

Suat Serdar: Nachdem er in Hoffenheim noch verletzt pausieren musste, war er im Derby wieder von Beginn an dabei. Ganz so auffällig wie vor seiner Verletzung war er allerdings nicht, viele Aktionen gelangen ihm nicht. Note 4,0

Guido Burgstaller: Seite Torflaute hält weiterhin an, wirkte vor allem in der ersten Halbzeit auf verlorenem Posten. Immerhin: Er hatte in der 47. Minute die erste Chance der zweiten Halbzeit, sein Kopfball wurde von Guerreiro auf der Linie geklärt. Stark auch, wie er in der 68. Minute gegen Hakimi den Ball abgrätschte. Note 4,0



Rabbi Matondo: Gab in der 9. Minute den ersten Schuss aufs Tor ab. Warum er in der 35. Minute frei vorm Tor mit dem Abschluss zögerte, weiß nur er. Auch die Chance in der 69. Minute muss er einfach machen – insgesamt war das für einen Stürmer zu wenig. Ging in der 80. Minute für Ahmed Kutucu. Note 4,0

Ahmed Kutucu: Kam in der 80. Minute für Rabbi Matondo, ohne Note

Alessandro Schöpf: Kam in der 84. Minute für Daniel Caligiuri, ohne Note

Ozan Kabak: Kam in der 90. Minute für Guido Burgstaller, ohne Note

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