Mit breiter Brust zum Angstgegner

Schalke in Stuttgart

GELSENKIRCHEN Als die Schalker Spieler gestern Mittag im Parkstadion noch ihr Abschlusstraining vor dem Spiel beim VfB Stuttgart absolvierten, machten sich alle Geschäftsstellen-Mitarbeiter bereits per Bus auf den Weg ins Schwabenland.

von Von Frank Leszinski

, 16.10.2009, 17:12 Uhr / Lesedauer: 2 min
Endlich angekommen auf Schalke: Jefferson Farfan (vorne).

Endlich angekommen auf Schalke: Jefferson Farfan (vorne).

  • Die Auswärtsstärke: Schalke hat in dieser Bundesligasaison noch kein Auswärtsspiel verloren und zusammen mit Bayer Leverkusen die meisten Punkte (zehn) geholt. Die junge Schalker Mannschaft tut sich auswärts bisher leichter, weil sie nicht selbst das Spiel entwickeln muss. Magath räumte zuletzt nach der enttäuschenden ersten Halbzeit im Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt (2:0) ein: „Im Spiel nach vorn haben wir noch erhebliche Defizite. Da gibt es noch viel zu tun.“
  • Die Abwehr: Die Königsblauen haben erst fünf Gegentore kassiert und damit die beste Defensive der Bundesliga.  Auswärts hat Schalke sogar erst zwei Treffer zugelassen. Das hängt vor allem damit zusammen, dass Abwehrchef Bordon seinen „zweiten Frühling“ erlebt und junge Spieler wie Zambrano sich unter Magath prächtig entwickelt haben.
  • Das Personal: Die Verletztenliste ist mittlerweile so klein geworden, dass Magath über mehr personelle Möglichkeiten verfügt als zu Saisonbeginn. Deshalb könnte er jungen Spielern (Schmitz, Moritz) mal eine Verschnaufpause gönnen. Außerdem fördert die Personalsituation den Konkurrenzkampf.  Lewis Holtby kehrte zum Beispiel mit neuem Selbstvertrauen von der U20-Weltmeisterschaft aus Ägypten zurück, Mineiro ist wieder fit.
  • Die Konterstärke: In seinem zweiten Schalke-Jahr ist Zehn-Millionen-Einkauf Jefferson Farfan endlich der Durchbruch gelungen. Vier Treffer und drei Torvorlagen haben den Peruaner zum Topscorer der Bundesliga gemacht. Farfan stellt Sturmpartner Kevin Kuranyi momentan klar in den Schatten. Kuranyi hat übrigens gegen seinen Ex-Club noch nie getroffen.
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