Mitglieder lehnen Wahlausschuss-Veränderungen ab

Reform vom Tisch

Es bleibt alles beim Alten beim FC Schalke 04. Eine Reform des königsblauen Wahlausschusses ist vorerst vom Tisch. Etwa 70 Prozent der Teilnehmer der Online-Befragung stimmten gegen eine Reform des Gremiums. Über die Zahl der Mitglieder gibt es eine noch eindeutigere Meinung.

Gelsenkirchen

, 30.10.2017, 15:25 Uhr / Lesedauer: 1 min
Finanzvorstand Peter Peters sagte, der Verein wolle dem Votum entsprechen.

Finanzvorstand Peter Peters sagte, der Verein wolle dem Votum entsprechen. © picture alliance / Caroline Seid

Eine Reform des Wahlausschusses beim FC Schalke 04 ist vorerst vom Tisch. Das ist das Ergebnis einer Online-Befragung, zu der Schalke vor drei Wochen aufgerufen hatte und an der sich 9239 Mitglieder der Königsblauen beteiligten.

Wichtiges Gremium

Der Wahlausschuss ist ein wichtiges Gremium, weil er die Kandidaten für den Aufsichtsrat vorschlägt. Auf der letzten Mitgliederversammlung war bereits eine den Wahlausschuss betreffender Satzungsänderungsantrag von der Tagesordnung gestrichen worden.

Die Ergebnisse der Online-Befragung im Einzelnen ergeben, dass rund 70 Prozent der teilnehmenden Mitglieder der Meinung sind, dass der Wahlausschuss könne in punkto Zusammensetzung und Amtszeit so bleiben wie bisher. Das gilt auch für die Zahl seiner Mitglieder. Hier halten sogar über 75 Prozent eine Veränderung für überflüssig.

40 Prozent für Vorwahl

Beim Wahlvorgang sind die Mehrheitsverhältnisse nicht so deutlich. Rund 65 Prozent der Mitglieder würden den bisherigen Wahlmodus beibehalten, jeweils rund 40 Prozent würden eine Online-Wahl oder eine „Vorwahl“ für sinnvoller halten.

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Fazit von Finanzvorstand Peter Peters: „Dem Wunsch unserer Mitglieder, keine Reform des Wahlausschusses zu erarbeiten, entsprechen wir daher gerne und werten das Votum auch dahin gehend, dass die Satzung, so wie sie ist, gut ist.“

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