Mit Nabil Bentaleb, Yevhen Konoplyanka und Hamza Mendyl hat Schalke drei Spieler in seinem Kader, die der Verein loswerden will. Bei Bentaleb gibt es jetzt Bewegung.

Gelsenkirchen

, 15.08.2019, 16:56 Uhr / Lesedauer: 1 min

Wie lautet das Gerücht?

Werder Bremen sucht seit Wochen noch einen Mittelfeldspieler. Ein Kandidat soll der Schalker Nabil Bentaleb sein, der genau in das Anforderungsprofil der Norddeutschen passen würde.

Das sagt unser Schalke-Experte Frank Leszinski:

Über die sportlichen Fähigkeiten des Algeriers besteht kein Zweifel: Bentaleb gilt als spielstarker Mittelfeldakteur, der an guten Tagen eine Partie allein entscheiden kann. Bentaleb besitzt ene gute Spielübersicht und ist torgefährlich. Seine Defizite liegen im zwischenmenschlichen Bereich. Läuft es auf dem Platz nicht nach Wunsch, kann Bentaleb durch seine negative Körpersprache eine ganze Mannschaft runterziehen. Zweimal wurde Bentaleb auf Schalke wegen Fehlverhaltens vom Trainings- und Spielbetrieb suspendiert.



Unser Fazit:
Bremen ist finanziell wohl nicht in der Lage, Bentaleb fest zu verpflichten, weil er mit geschätzten vier Millionen Euro zu den Schalker Großverdienern zählt und sein Vertrag noch bis zum Jahr 2021 läuft. Für Bremen kommt nur eine Ausleihe in Frage. Dies würde Sinn machen, weil Bentaleb in der Sommerpause operiert wurde und nicht seriös einzuschätzen ist, wie schnell er seine alte Leistungsfähigkeit erlangen kann. Die Stellungnahmen von Trainer Florian Kohfeldt und Manager Frank Baumann auf der Pressekonferenz am Donnerstag lassen den Schluss zu, dass sich Bremen mit der Personalie Bentaleb auf jeden Fall beschäftigt.

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