Rafinha kehrt in seine Heimat zurück, Todibo gibt sich selbstkritisch

Schalke 04

Der frühere Schalke-Profi Rafinha kehrt in seine brasilianische Heimat zurück. Selbstkritisch gibt sich der Ex-Schalker Todibo, wenn er seine Zeit bei den Königsblauen Revue passieren lässt.

Gelsenkirchen

, 28.03.2021, 14:19 Uhr / Lesedauer: 1 min
Lebte auf Schalke nicht wie ein Profi: Jean-Clair Todibo.

Lebte auf Schalke nicht wie ein Profi: Jean-Clair Todibo. © dpa

Wie brasilianische Medien berichten, machte Grêmio Porto Alegre die Verpflichtung Rafinhas auf Drängen von Trainer Renato Portaluppi klar. Dieser soll sich einen erfahrenen Spieler für die rechte Abwehrseite gewünscht haben. Der 35-Jährige soll einen Vertrag bis zum Jahresende erhalten. Rafinhas Ex-Klub Flamengo Rio de Janeiro war zuletzt offiziell aus Verhandlungen ausgestiegen.

Rafinha war erst im August 2020 von Flamengo zu Olympiakos Piräus gewechselt. Den Vertrag mit dem griechischen Erstligisten löste er im Februar auf. Zwischenzeitlich wurde auch über eine Rückkehr in die Bundesliga zum FC Schalke 04 spekuliert.

„Mangel an Demut“

Jean-Clair Todibo kam beim FC Schalke 04 nicht zurecht. Dies lag wohl auch an ihm selbst, wie er im Interview mit der französischen Zeitung „L’Équipe“ einräumte. „Bei Schalke habe ich Fehler gemacht“, sagte der 21 Jahre alte Abwehrspieler.

Todibo gestand einen „Mangel an Demut, Ernsthaftigkeit und Professionalität“, der seine Leihe „zu einem persönlichen Misserfolg“ gemacht hätte. Mittlerweile ist der Franzose an OGC Nizza verliehen, nachdem er drei Monate bei Benfica Lissabon verbracht hatte.

Bei Reschke entschuldigt

Nach dem Ende seiner Schalke-Zeit habe er sich beim damaligen Sportdirektor Michael Reschke entschuldigt. Dieser habe erwidert: „Mit dem Potenzial, das Sie haben, wie können Sie sich so verhalten? Wenn Sie die Kimmich-Mentalität hätten, würden Sie in Barcelona spielen.“

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