Schalke erwartet in Hamburg ein "richtiges Spektakel"

Letztes Spiel des Jahres

"Das wird zum Abschluss ein richtiges Spektakel", sagte Christian Heidel, als er nach dem enttäuschenden 1:1 gegen den SC Freiburg die Schalker Ausgangsposition vor dem letzten Bundesligaspiel des Jahres beim Hamburger SV am Dienstag (20 Uhr) charakterisieren sollte.

GELSENKIRCHEN

von Frank Leszinski und Norbert Neubaum

, 19.12.2016, 06:39 Uhr / Lesedauer: 2 min
Bilder der Bundesliga-Partie zwischen dem FC Schalke 04 und dem SC Freiburg.

Bilder der Bundesliga-Partie zwischen dem FC Schalke 04 und dem SC Freiburg.

Damit spielte der Schalker Manager auf die Tatsache an, dass beide Mannschaften am Jahresende ganz dringend auf einen Sieg angewiesen sind. Die Gastgeber, weil sie in der dritten Saison in Serie schon wieder in Abstiegsgefahr schweben; und die Königsblauen, weil sie als Tabellenelfter „königsgrau“ im Tabellenmittelfeld daherkommen. Eine Niederlage im hohen Norden wäre zweifellos ein Stimmungskiller und eine schwere Hypothek, die Schalke mit ins neue Jahr nehmen würde.

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Schalke-Training am 18. Dezember

Bilder des Schalke-Trainings am 18. Dezember.
18.12.2016
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Bilder des Schalke-Trainings am 18. Dezember.© Foto: Kirchner
Bilder des Schalke-Trainings am 18. Dezember.© Foto: Kirchner
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Fußball: 1. Bundesliga, Saison 2016/2017, Training vom FC Schalke 04 am 18.12.2016 in Gelsenkirchen (Nordrhein-Westfalen). Schalkes Trainer Markus Weinzierl (r) guckt bei einer Laufrunde nachdenklich seinen Spielern hinterher. Foto: Guido Kirchner© Guido Kirchner (Guido Kirchner)
Bilder des Schalke-Trainings am 18. Dezember.© Foto: Kirchner
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Denn die Aussichten, sich wieder für einen internationalen Wettbewerb zu qualifizieren, würden bei einer erneuten Niederlage noch weiter sinken. Das wissen natürlich auch alle Schalker Spieler, die Sätze formulierten, die auch schon ein bisschen nach Durchhalteparolen klangen. So wie zum Beispiel Alessandro Schöpf, der sagte: „Ich denke, dass es besser ist, mit dem Rechnen aufzuhören und lieber von Spiel zu Spiel zu schauen. Wir müssen in jedem Spiel unsere Leistung abrufen. Und am Ende werden wir dann sehen, wo wir in der Tabelle stehen.“

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Dass Schalke auch in Hamburg auf eine Vielzahl von Stammkräften verzichten muss, macht die Sache nicht einfacher. „Ich bekomme jeden Morgen das medizinische Bulletin unserer Ärzte. Da schaue ich aus Angst schon gar nicht mehr drauf,“ sagte Heidel mit einem Schuss Sarkasmus. Dennoch hält sich der 53-Jährige beim Thema Neuzugänge bedeckt. „Alle Jungs kommen ja irgendwann zurück“, so Heidel, der abwägen muss: Was gibt der Markt her? Und wer ist bezahlbar?

Höwedes wirbt für Neuzugänge

Kapitän Höwedes gab indes zu bedenken: „Es kommen verletzte Spieler zurück. Aber meistens ist es so, dass die Leute, die eine entsprechende Ausfallzeit hatten, auch die entsprechende Zeit brauchen, um wieder in ihren Rhythmus zu kommen. Da könnte man vielleicht über ein, zwei Möglichkeiten nachdenken. Aber ich bin nicht der Mann, der das entscheidet. Ich halte es aber nicht für abwegig, da aktiv zu werden.“ Ob Heidel dem Kapitän folgt?

Breel Embolo ist jedenfalls guter Dinge, dass er seiner Mannschaft in dieser Saison noch helfen kann. Mittlerweile befindet sich der Schweizer Nationalspieler im Aufbautraining nach seiner schweren Sprunggelenksverletzung. „Momentan verläuft der Heilungsprozess sehr gut. Ich bin sehr glücklich, die Physios sind sehr glücklich und die Ärzte sind sehr glücklich“, so der Stürmer in einem Interview auf der Schalker Homepage.

"Die richtige Mannschaft"

Geholfen hat ihm auch eine Schalker Videobotschaft. Embolo sei „sprachlos“ gewesen – und höchst amüsiert: „Als ich das Video gesehen habe, musste ich laut lachen und konnte meine Verletzung für einen Moment vergessen. Das Video kam auch in der Schweiz sehr gut an. Das zeigt, dass ich den richtigen Verein und die richtige Mannschaft ausgewählt habe.“

Teamkollegen und Fans wünschen dir viel Kraft bei der Reha und eine schnelle Genesung, Breel #Embolo! ? #All4Breel#S04pic.twitter.com/GXFDH30EXc

— FC Schalke 04 (@s04)

Aus der Reha revanchierte er sich, so gut er es eben konnte: „Ich habe immer versucht, die Mannschaft zu unterstützen. Egal wie – ob mit Nachrichten oder Anrufen. Ich wollte die Unterstützung, die ich erhalten habe, auch wieder zurückgeben.“

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