Schalke hat Weiterkommen nicht in eigener Hand

Champions League

Horst Heldt feiert am Dienstag seinen 45. Geburtstag. Das passende Geschenk, nämlich die Qualifikation für das Achtelfinale der Champions League, wollen die Schalker Spieler ihrem Manager am Mittwoch in Maribor machen. Das Weiterkommen haben die Königsblauen allerdings nicht mehr in der eigenen Hand.

GELSENKIRCHEN

08.12.2014, 20:34 Uhr / Lesedauer: 2 min
Im Hinspiel kauften die aggressiven Slowenen von NK Maribor (im Bild Marko Suler) den Schalkern beim 1:1 den Schneid ab. Im Rückspiel kommt es auch auf die Treffsicherheit von Klaas-Jan Huntelaar (l.) an.

Im Hinspiel kauften die aggressiven Slowenen von NK Maribor (im Bild Marko Suler) den Schalkern beim 1:1 den Schneid ab. Im Rückspiel kommt es auch auf die Treffsicherheit von Klaas-Jan Huntelaar (l.) an.

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Zurückhaltend. „Das ist ein anderes Spiel mit einer anderen Ausgangslage als in der Bundesliga. Danach lässt sich nichts wiedergutmachen“, meint Heldt. Jan Kirchhoff sagt: „Wir haben es selbst nicht mehr in der Hand. Gegen Maribor müssen wir unsere Aufgabe erfüllen und Chelsea die Daumen drücken.“

Unterschiedlich. Chelsea musste nach 23 Pflichtspielen ohne Niederlage mit 1:2 bei Newcastle United mal wieder eine Schlappe hinnehmen. Der Vorsprung des Spitzenreiters auf den Tabellenzweiten Manchester City beträgt damit nur noch drei Punkte. Sporting Lissabon gelang dagegen ein 3:1-Erfolg bei Boavista Porto, und auch NK Maribor konnte mit dem 4:1-Erfolg gegen NK Radomlje Selbstvertrauen tanken. Maribor hat im Europapokal noch nie gegen einen deutschen Gegner gewonnen, ist jedoch seit sieben Heimspielen international ungeschlagen.

Erheblich. Für das Erreichen des Achtelfinales in der Königsklasse gibt es eine Prämie von 3,5 Millionen Euro, in der Europa-League würden nur 200 000 Euro fällig.

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Kurzfristig keine. Doch für das Selbstverständnis der Königsblauen würde das vorzeitige Aus in einer vermeintlich leichten Gruppe die Stimmung nachhaltig negativ beeinträchtigen. Außerdem wäre der finanzielle Spielraum für Verstärkungen in der Winterpause erheblich geringer.

Nicht nur der Pay-TV-Sender Sky, sondern erstmals in dieser Saison auch das ZDF zeigt die Partie in Maribor, weil in dieser Gruppe noch nichts entschieden ist.

Es sind keine großen Veränderungen zu erwarten. Neben den Langzeitverletzten fällt auch Kevin-Prince Boateng weiter aus. Gut möglich, dass Trainer Roberto Di Matteo der siegreichen Elf des Stuttgart-Spiels vertraut.

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