Schalke hofft beim KSC auf Farfans Künste

DFB-Pokal

Am Mittwoch begeht er seinen 27. Geburtstag, doch auf eine Feier muss Jefferson Farfan zunächst verzichten. Denn der FC Schalke 04 gastiert um 19 Uhr in der zweiten Runde des DFB-Pokals beim Karlsruher SC.

GELSENKIRCHEN

von Von Frank Leszinski

, 25.10.2011, 18:29 Uhr / Lesedauer: 2 min
Fußball Bundesliga 14. Spieltag: FC Schalke 04 - VfB Stuttgart am 30.11.2013 in der Veltins-Arena in Gelsenkirchen (Nordrhein-Westfalen). Schalkes Trainer Jens Keller (l) zeigt bei dessen Auswechslung auf Schalkes Jefferson Farfan (r). Foto: Jonas Güttler/dpa (Wichtiger Hinweis: Aufgrund der Akkreditierungsbestimmungen der DFL ist die Publikation und Weiterverwertung im Internet und in Online-Medien während des Spiels auf insgesamt fünfzehn Bilder pro Spiel begrenzt.) +++(c) dpa - Bildfunk+++

Fußball Bundesliga 14. Spieltag: FC Schalke 04 - VfB Stuttgart am 30.11.2013 in der Veltins-Arena in Gelsenkirchen (Nordrhein-Westfalen). Schalkes Trainer Jens Keller (l) zeigt bei dessen Auswechslung auf Schalkes Jefferson Farfan (r). Foto: Jonas Güttler/dpa (Wichtiger Hinweis: Aufgrund der Akkreditierungsbestimmungen der DFL ist die Publikation und Weiterverwertung im Internet und in Online-Medien während des Spiels auf insgesamt fünfzehn Bilder pro Spiel begrenzt.) +++(c) dpa - Bildfunk+++

Sein Marktwert wird auf rund 18 Millionen Euro taxiert – und es wird schwer sein, sollte sich Farfan wirklich für einen Abschied entscheiden, adäquaten sportlichen Ersatz zu finden. „Jeff ist eben Jeff. Du kannst ihn nicht ändern. Solche Momente wie in Leverkusen zeichnen außergewöhnliche Fußballer aus“, sagt Schalke-Trainer Huub Stevens, dem ähnliche Geniestreiche seines Stürmers am Mittwoch beim Zweitligisten nur Recht wären.Denn Schalke will als Titelverteidiger am liebsten erneut bis ins Finale vordringen. „Der DFB-Pokal ist nun einmal der kürzeste Weg bis nach Europa. Das muss uns allen bewusst sein“, betont Stevens, der mit den Königsblauen 2001 und 2002 im Berliner Olympiastadion triumphierte.

Der neue, alte Mann fordert von seiner Elf, dass sie genauso konzentriert wie zuletzt beim 1:0-Sieg in Leverkusen auftritt. „Das war gut“, lobt der Niederländer. „Es war wieder eine Steigerung zu den Spielen davor. So muss es weitergehen.“ Dass Schalke in den letzten beiden Partien kein Gegentor kassierte, zeigt, dass die Abwehr an Stabilität gewonnen hat. Nur Christian Fuchs auf der linken Abwehrseite hat, seit Stevens auf Schalke zurückkehrte, seine Position im Defensivverbund behalten. Benedikt Höwedes spielt nun wie zuletzt in der Nationalmannschaft als rechter Verteidiger, während Stevens in der Innenverteidigung auf die jungen Joel Matip und Kyriakos Papadopoulos setzt. Dieser Mut wird bisher belohnt. Stevens hat mitunter ganz eigene Vorstellungen, wo er welche Spieler einsetzt.

Über Marco Höger, der unter Vorgänger Rangnick auf der rechten Abwehrseite gewirkt hatte, sagt Stevens: „Er ist für mich ein Mittelfeldspieler und dort besser aufgehoben!“ Für den Karlsruher SC ist die Pokalpartie das Spiel des Jahres. „Auf diese Begegnung freut man sich in Karlsruhe seit Wochen. Danach haben sich viele Fans gesehnt“, sagt KSC-Cheftrainer Rainer Scharinger, der in der vergangenen Saison bereits Bekanntschaft mit Schalke gemacht hat. Damals war Scharinger noch Trainer des VfR Aalen, der in der ersten DFB-Pokalrunde Schalke mit 1:2 unterlag. Dennoch glaubt man beim KSC gegen den favorisierten Titelverteidiger an eine Chance. „Wir müssen alle Kugeln, die wir im Revolver haben, rausschießen“, betont Scharinger etwas martialisch. Er hofft, dass ihm auch der lange Monate verletzte Ex-Schalker Bogdan Müller zur Verfügung steht.

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